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März 16, 2017

Glück lässt sich nicht definieren

Autor: Christian Dick

Wenn man versucht, das Glück zu definieren, so wird man keine allgemeingültige Beschreibung finden. Das Glücksgefühl und das Glücksempfinden sind immer subjektiv. Versucht man das Glück zu definieren, so kann man es am Ende sogar kaputt machen. Ebenso kann man das Glück nicht festhalten. Über ihre verschiedenen Auffassungen des Lebensglücks philosophieren in der aktuellen Komödie „Glück“ im Düsseldorfer Theater an der Kö Barbary Wussow und Peter Bongartz. Das Stück stammt aus der Feder des französischen Autors Eric Assous. Die Inszenierung von Regisseur Michael Wedekind hat Charme und Esprit. Die Aufführung ist sehr sehenswert.

Inhalt

Der Reiz von zufälligen Bekanntschaften liegt darin, dass sich oft Menschen gegenseitig anziehen, die gar nicht zueinander passen: Louise und Alexandre treffen sich zufällig in einem Lokal und verbringen die Nacht miteinander. Louise ist Single, Alexandre steckt mitten in der Scheidung, sie hat keine Kinder, er hat drei Mädchen. Eine der wenigen Gemeinsamkeiten zwischen ihnen: Sie haben beide die Fünfzig bereits überschritten.

So treffen zwei unterschiedliche Vorstellungen von Glück aufeinander und führen zu einer heftigen Diskussion über die Voraussetzungen fürs Glücklichsein: Ist die Angst vor dem Alleinsein ein guter Ratgeber? Fördert die Reife des Alters die Toleranz oder doch eher die Kompromisslosigkeit? Wie weit kann man sich denn überhaupt noch ändern? Wirken frühere Beziehungen als Bereicherung oder als Handicap? Und überhaupt: Glaubt denn tatsächlich noch jemand an die „wahre Liebe“?

Auch in „Glück“ konfrontiert Eric Assous uns wieder mit Situationen von nahezu haarsträubender Banalität, doch er hat die Gabe, diese auf einem Tablett von massivem Silber zu servieren. Und wie bereits in „Achterbahn“ stürzt Assous seine Figuren in einen Strudel der Gefühle, der bald auch die Zuschauer mitreißt und sie entführt in ein heiteres Verwirrspiel um Recht und Unrecht, um Sympathiewerte und Überzeugungsarbeit.

Bis zum 23. April wird die Komödie „Glück“ aufgeführt. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Internetadresse www.theateranderkoe.de .

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März 10, 2017

Wirtschaftspolitische Agenda für das Rheinland vorgestellt

Rheinische Industrie- und Handelskammern sehen akuten Handlungsbedarf

Erwartungen an die Metropolregion Rheinland formuliert

Köln, 7. März 2017. Das Rheinland ist ein starker Wirtschaftsstandort in Deutschland und Europa. Mit 8,6 Millionen Einwohnern ist die Metropolregion die bevölkerungsreichste der Bundesrepublik. Auch beim Bruttoinlandsprodukt nimmt das Rheinland mit über 330 Milliarden Euro eine Spitzenposition ein. Die starke Wirtschaftskraft sorgt für Wohlstand und Wachstum. Damit die Unternehmen ihre Leistungsfähigkeit erhalten können, kommt es mehr denn je auf exzellente Standortbedingungen an. Die IHK-Initiative Rheinland – das Netzwerk der sieben Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Duisburg-Wesel-Kleve, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid – hat jetzt eine „Wirtschaftspolitische Agenda“ vorgelegt, in der die IHKs ihre Erwartungen an die Politik im Rheinland formulieren. Die wirtschaftspolitische Agenda greift die Bereiche Verkehr und Infrastruktur, Bildung und Fachkräftesichtung, Forschung und Innovation sowie Stadtentwicklung und Mobilität auf und ist zugleich ein Gesprächsangebot an die Politik, um gemeinsame Wege zu finden, das Rheinland in diesen wichtigen Zukunftsfeldern in den kommenden Jahren zu stärken.

Die Positionen im Einzelnen:

1) Verkehr und Infrastruktur

Zentrale Säule der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Metropolregion Rheinland ist eine vitale Verkehrsinfrastruktur. „Straßen und insbesondere Brücken sind in einem beklagenswerten Zustand und sorgen schon seit langem für enorme betriebs- und volkswirtschaftliche Verluste“, betont Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. „Einen besonderen Stellenwert müssen daher die Brückensanierung und der Erhalt sowie sach- und bedarfsgerechte Ausbau der Verkehrswege erhalten. Auch Verkehrsträger wie Wasser und Schiene sollten nachhaltig gestärkt werden.“ Mit einem Gesamtvolumen von rund 13,8 Mrd. Euro für NRW schafft der Bundesverkehrswegeplan 2030 dafür die Voraussetzungen. „Nun müssen die Projekte auch zügig geplant und umgesetzt werden. Zudem ist es erforderlich, die Planung von Infrastrukturprojekten zu beschleunigen“, so Steinmetz weiter. Für Ersatzbaumaßnahmen sollte schnell ein vereinfachtes Planungsrecht auf Bundesebene geschaffen werden. Des Weiteren fordern die rheinischen IHKs, beim Land, beim Bund und in den Kommunen des Rheinlandes die erforderlichen Planungskapazitäten bereitzustellen. Weniger Staus trotz einer wachsenden Zahl von Baustellen und einer Zunahme der Verkehre: Dieses Ziel, so die Industrie- und Handelskammern, lässt sich nur mit Hilfe eines besseren Baustellenmanagements erreichen. Die IHKs fordern hier große Anstrengungen von Kommunen, Land und Deutscher Bahn. Die Digitalisierung der Infrastruktur soll nach Auffassung der Rheinland-IHKs aber nicht nur bei den Baustellen helfen. Gefordert wird auch eine bessere Verkehrssteuerung. So könnte ein Lkw-Vorrang-Routennetz entscheidend zur Verbesserung der Verkehrssituation in den Ballungszentren beitragen.

2) Bildung und Fachkräftesicherung

Die Wirtschaft benötigt auf allen Ebenen exzellente Fachkräfte – neben Mitarbeitenden mit Hochschulbildung ebenso solche, die auf dem Weg einer dualen Ausbildung das Rüstzeug für eine qualifizierte Tätigkeit in den Betrieben erwerben. „Die duale Ausbildung ist und bleibt ein Erfolgsmodell des Standortes Deutschland. Dieses Erfolgsmodell gilt es zu stärken und auszubauen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Steinmetz. Dazu gehöre auch, die Attraktivität der dualen Ausbildung bei Jugendlichen und deren Eltern noch deutlich als bisher vorzustellen und dabei zu unterstreichen, dass nicht nur ein Studium vielfältige Aufstiegs- und attraktive Verdienstmöglichkeiten bietet.

Außerdem sollte die berufliche Weiterbildung als zentrales Element der Fachkräftesicherung ausgebaut werden, auch im Hinblick auf die Herausforderungen durch Arbeit 4.0. Es gilt zudem, die unterschiedlichen Aktivitäten bei der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, Integration sowie Inklusion und altersgerechtem Arbeiten so zu verzahnen, dass auch kleine und mittlere Betriebe entsprechende Angebote im Rahmen ihrer Fachkräftesicherung ohne Weiteres nutzen können. Eine weitere Forderung im Rahmen der wirtschaftspolitischen Agenda ist unter anderem die Nutzung neuer Lernformen und -methoden, die sich durch die Digitalisierung ergeben.

3) Forschung und Innovation

Das Rheinland verfügt über eine hohe Dichte an Forschungseinrichtungen. Die Anzahl und Qualität staatlicher und privater Lehr- und Forschungseinrichtungen macht es zu einer der forschungsstärksten Regionen in Deutschland. Das zeigt sich auch bei den Studierendenzahlen. Über 44 Prozent der landesweit rund 760.000 eingeschriebenen Studierenden sind an einer Hochschule im Rheinland immatrikuliert. Zusätzliches Potenzial entsteht durch die drei Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft sowie die zahlreichen Forschungsinstitute. Um Innovationen gezielt voranzutreiben, fordern die rheinischen IHKs, die knappen Fördermittel so einzusetzen, dass sie die größte Innovationskraft entfalten. Ferner beinhaltet die wirtschaftspolitische Agenda unter anderem die Empfehlung, den Austausch zwischen Unternehmen und Hochschulen über den „Forschungsdialog Rheinland“ hinaus zu stärken sowie den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft weiter zu optimieren. Erforderlich ist es zudem, in der Grundfinanzierung der Hochschulen mehr Mittel für Gründungen und Transfer bereitzustellen.

4) Stadtentwicklung und Mobilität

Stadtentwicklung und Mobilität sind bedeutende Standortfaktoren für Unternehmen und Haushalte. Ziel ist die Sicherung und nachhaltige Entwicklung der Siedlungs-, Gewerbe- und Verkehrssysteme.

Manche Innenstädte sind bereits heute vom motorisierten Individualverkehr zu stark belastet. Pendler und Lieferanten stehen zu oft und zu lange im Stau. Intelligente Verkehrs- und Entwicklungskonzepte, mit neuen Perspektiven auch für den öffentlichen Personennahverkehr und die Elektromobilität, sind gefragter denn je.

Die sieben rheinischen IHKs fordern vor diesem Hintergrund unter anderem die langfristige Finanzierungssicherung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und den Ausbau von Citylogistikkonzepten mit kombinierbaren, verzahnbaren und digital unterstützten Mobilitätsketten, die vorhandene Angebote – vom Individualverkehr über ÖPNV, Carsharing, Fahrradmiete und Taxifahrt bis hin zu Mitfahrervermittlung – beinhalten.

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März 7, 2017

Wimmelbilderbuch über Entstehung der Kölner Doms

Buchvorstellung von Christian Dick

Ein sehr schönes Buch für Erwachsene gleichermaßen wie für Kinder, das sich auch hervorragend zum gemeinsamen Schmökern im Familienkreis anbietet, ist das im Kölner Greven Verlag erschienene Wimmelbilderbuch „Wie der Dom nach Köln kam“. Geschichte muss keineswegs langweilig daher kommen. Dann das dieses Buch ist ebenso kurzweilig wie abwechslungsreich und bringt die Geschichte des Kölner Doms auf spielerische Weise nahe. Somit kann das Buch jedem empfohlen werden, der sich für den Kölner Dom interessiert.

Die Illustrationen stammen von Christoph Baum, die Texte des Buches wurden von der ehemaligen Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner und dem stellvertretenden Chefredakteur des domradio Johannes Schröer verfasst.

Zum Inhalt des Buches:

Ochsenkarren, Lastenkräne, Flaschenzüge, Baumeister, Steinmetze, dazu allerhand buntes Treiben rund um die Baustelle – voller Detailfreude lässt Christoph Baum die Entstehung des Kölner Doms in seinen Illustrationen lebendig werden. Es sind großformatige Schlüsselszenen des Kathedralbaus, die bereits vor der Grundsteinlegung, zu Zeiten der römischen Kolonie einsetzen und bis in die Gegenwart reichen.

Dombaumeisterin a.D. Barbara Schock-Werner und Johannes Schröer erläutern die Abbildungen und erzählen von der schweißtreibenden Arbeit der Handwerker auf der Dombaustelle, von Geheimgängen, durch die Erzbischof Anno II. einst vor aufgebrachten Bürgern fliehen musste, von einer schräg klingenden Kaiserglocke, von den Plänen, an den Domtürmen eine Haltestelle für Zeppeline einzurichten, und davon, wie der Dom nach der Zerstörung Kölns im Zweiten Weltkrieg zum Symbol der wiederauferstehenden Stadt wurde.

Christoph Baum, geb. 1951, ist gelernter Schriftsetzer und studierter Maler. Als Art Director verantwortete er unter anderem das Aussehen von Zeichentrickfilmen wir Käpt’n Blaubär und Pippi Langstrumpf.

Professorin Dr. Barbara Schock-Werner, geb. 1947, studierte nach ihrer Ausbildung als Bauzeichnerin Architektur, Geschichte und Kunstgeschichte. Das Amt der Dombaumeisterin hatte sie von 1999 bis 2012 inne.

Johannes Schröer, geb. 1963, hat Theologie und Germanistik studiert. Nach Stationen bei Radio Essen und beim WDR ist er seit 2002 stellvertretender Chefredakteur beim domradio.

Bibliographische Angaben:

Christoph Baum (Illustration)

Barbara Schock-Werner und Johannes Schröer (Text)

Wie der Dom nach Köln kam

64 Seiten durchgehend farbig illustriert

Format 35 × 28 cm

Gebunden

Herausgegeben vom Zentral-Dombau-Verein zu Köln von 1842

Gefördert von der Stiftung Kulturwerk der VG BILD-KUNST, Bonn

18.90 Euro

ISBN 978-3-7743-0673-8

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Biographie über einen imponierenden Bildhauer

Buchvorstellung von Christian Dick

Er ist ein wahrer Genius unserer Zeit. Viele herausragende Skulpturen in Düsseldorf und Köln wurden von ihm geschaffen. Viele finden sich in Kirchen. Eines der meist diskutierten Werke dieses Künstlers ist ein Heinrich-Heine-Denkmal am Schwanenmarkt in Düsseldorf, bei dem der Kopf von Heinrich Heines geteilt und als Vexierlandschaft begehbar ist. Die Rede ist von dem Düsseldorfer Bildhauer Bert Gerresheim, der auch mit über 80 Jahren noch von sich reden macht und dessen neueste Skulptur der Düsseldorfer Kunst-Mäzenin Mutter Ey im Frühjahr 2017 im Herzen der Düsseldorfer Altstadt aufgestellt wird.

Nun ist eine neue hochinteressante Biographie über diesen unermüdlichen Künstler erschienen, die sehr lesenswert ist. Unter dem Titel „Bert Gerresheim – Ein Bildhauerleben“ ist dieses Buch des Journalisten Michale Kerst über das Leben und die Schaffenskraft dieses filigranen Künstlers im Düsseldorfer Grupello Verlag erschienen.

Zum Inhalt des Buchs

Wie wird ein Mensch zum Künstler? Zuerst muss es eines geben, das unerlässlich ist: Talent. Dann der unbedingte Wille, diesen Weg beschreiten zu wollen, das, was man tut, nicht als Beruf, sondern als Berufung zu verstehen – was in unserer heutigen Welt immer mehr verloren gegangen zu sein scheint. Das Dritte, das zu Talent und dem Wollen kommt, ist ein Lebensweg, der vom Nicht-Verzweifeln geprägt sein muss, denn wie viele Künstler enden als Taxifahrer, in der Gastronomie, als Zoo-Tierpfleger oder schlagen sich mit schlecht bezahltem Privatunterricht durch?

Zu denjenigen, die sich nicht unterkriegen lassen, die konsequent an sich und ihrer Kunst arbeiten und Geschichten zu erzählen haben, gehört der Düsseldorfer Bildhauer Bert Gerresheim. Aus spannenden Gesprächen verfasste Michael Kerst im Wechsel von Erzähltext und Zitaten des Künstlers eine außergewöhnliche Biographie. Amüsierend und gleichzeitig nachdenklich führt er den Leser in drei großen Abschnitten durch das inzwischen mehr als acht Jahrzehnte dauernde Leben des Künstlers. Von der Kindheit und Schulzeit, der Studienzeit an der Düsseldorfer Kunstakademie und der Villa Massimo in Rom bis zu seinem »Brotberuf« als Lehrer und seinem »Unruhestand«, der Phase nach der Pensionierung, in der Gerresheim zu einem weiteren, langjährigen Kreativitätsschub gelangte.

Eine Fotoreportage von Uwe Schaffmeister über die Entstehung eines Gerresheimschen Kunstwerks, dem »Mutter Ey«-Denkmal, das an die legendäre Düsseldorfer Galeristin Johanna Ey erinnert, rundet das Werk ab.

Michael Kerst, geboren 1961 in Kleve; Studium der Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaften in Münster; seit 1988 Pressesprecher der Stadt Kleve, danach Redakteur und Redaktionsleiter verschiedener Zeitungen am Niederrhein, Hörfunk-Reportagen über klassische Musik und Oper für WDR 3, seit 2001 Redakteur des Düsseldorf EXPRESS, seit 2009 stellvertretender Redaktionsleiter des Düsseldorf EXPRESS; lebt in Meerbusch.

Bibliographische Angaben:

Bert Gerresheim –  Ein Bildhauerleben

Grupello Verlag

Neuerscheinung

MichaelKerst

Bert Gerresheim Ein Bildhauerleben

240 Seiten·gebunden·

€24,90

Mit 155 farbigen Abbildungen

ISBN 978-3-89978-252-3

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Gegenüberstellung zweier berühmter Schriftstellerinnen mit viel Emotionen und Herzblut

Autor: Christian Dick

Am 4. und 5. März ließ das Neusser Kulturforum Alte Post das Leben zweier bedeutenden Schriftstellerinnen Revue passieren, die ihrer Zeit einen ganz besonderen Geist eingehaucht haben, der bis heute kräftig nachhallt. In die Rollen der 1926 in Klagenfurt geborenen Ingeborg Bachmann und der 1901 geborenen Marie Luise Kaschnitz schlüpften Petra Kuhles und Christiane Lemm. Die beiden sehr temperamentvollen Schauspielerinnen drücken den beiden Schriftstellerinnen dadurch ihren ganz besonderen Stempel auf, dass sie mit viel Herzblut die starken Emotionen und die besondere Genialität der beiden Schriftstellerinnen darstellen. Ingeborg Bachmann und Marie Luise Kaschnitz waren von der ewigen Stadt Rom so sehr fasziniert, dass sie nicht von dieser Stadt loslassen konnten. Die Wege der beiden Schriftstellerinnen kreuzen sich in dieser Inszenierung immer wieder im Caffè Greco in Rom. Die beiden Frauen erörtern dabei ihre jeweilige emotionale Stimmungslage und suchen gemeinsam nach Lösungen für Probleme in ihrem Leben. In dieser Inszenierung wird mit viel Tiefgang aufgezeigt, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede die beiden Schriftstellerinnen haben. Beide sind auf Grund ihrer Liebe zu Rom Seelenverwandte. Obwohl beide Frauen in Rom sterben, ist ihr Leben jedoch sehr unterschiedlich verlaufen. Eine Collage aus Prosatexten und Gedichten, Geräuschen und italienischer Musik rundete diese Aufführung, die sehr fesselnd und sehenswert war, ab.

Informationen über das Neusser Kulturform Alte Post sind unter folgender Internetadresse zu finden: https://www.altepost.de/

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Wirtschaft im Rheinland trotzt weltwirtschaftlichen Turbulenzen

Konjunkturbarometer der sieben rheinischen IHKs zu Jahresbeginn 2017

Düsseldorf, 7. März 2017. Die Wirtschaft im Rheinland trotzt allen weltwirtschaftlichen Turbulenzen und zeichnet sich zu Jahresbeginn 2017 durch eine große Stabilität aus. Das ist die zentrale Botschaft des aktuellen Konjunkturbarometers Rheinland, das die sieben rheinischen Industrie- und Handelskammern (Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Duisburg, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid) heute in Düsseldorf präsentiert haben. Dazu wurden knapp 3.000 Unternehmen zu ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage sowie zu ihren Erwartungen für 2017 befragt.

Zum Jahresbeginn 2017 bewerten die Unternehmen im Rheinland ihre Geschäftslage größtenteils weiterhin sehr positiv. 39,7 Prozent der befragten Betriebe bezeichnen ihre Lage als gut, weitere 49,8 Prozent immerhin als befriedigend. Der Geschäftslageindex, der die Differenz der guten und schlechten Lageeinschätzungen darstellt, hat gegenüber dem Herbst um 1,8 Punkte zugelegt. Er hat mit 29,3 Punkten fast den starken Wert vom Jahresbeginn 2016 erreicht und liegt deutlich über dem 10-Jahres-Durchschnitt, der bei 21,3 Punkten liegt. „Die Konjunktur im Rheinland entwickelt sich sehr stabil. Anhaltend niedrige Zinsen, eine hohe Kaufkraft und Konsumlaune, eine bis in den November hinein relativ niedrige Inflation sowie steigende Einkommen und Beschäftigung stützen diesen Verlauf“, erläuterte Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein.

Von den Leitbranchen am Mittleren Niederrhein meldet insbesondere die Chemische Industrie eine überaus positive Geschäftslage, die zudem deutlich über dem langjährigen Durchschnitt liegt. Dies gilt auch für die Logistiker, die in den vergangenen Jahren vom gestiegenen privaten Konsum sowie den niedrigen Ölpreisen profitiert haben. Das Ernährungsgewerbe meldet zwar ebenfalls eine positive Lage, die Bewertung der Unternehmen liegt allerdings unterhalb des langjährigen Durchschnitts. Bei den Metallunternehmen ist der Anteil der Unternehmen, die eine gute Lage melden, mit 28 Prozent nur wenig höher als der Anteil der Unternehmen, die eine schlechte Lage melden (21 Prozent). Insbesondere die Stahlbranche befindet sich in einer globalen Strukturkrise. Das Angebot übertrifft weiterhin die Nachfrage deutlich.

Parallel zu den Lageeinschätzungen entwickeln sich derzeit auch die Erwartungen.

26,0 Prozent der Unternehmen im Rheinland gehen für die kommenden Monate von einer sich weiter verbessernden Geschäftsentwicklung aus. Weitere 60,9 Prozent erwarten keine größeren Veränderungen und nur 13,1 Prozent befürchten eine Verschlechterung. Der Saldo für die Geschäftserwartungen liegt somit bei 12,9 Punkten und damit um 2,1 Punkte über dem Wert der Herbstumfrage. „Wir gehen zurzeit davon aus, dass sich die regionale Wirtschaft 2017 gut und stabil entwickelt“, sagte Steinmetz.

Durch die positiven Entwicklungen bei Geschäftslage und Erwartungen steigt der IHK-Konjunkturklimaindex leicht an und erreicht jetzt 120,8 Punkte. Einen besseren Wert gab es zuletzt zum Jahresbeginn 2014. Der langjährige Durchschnitt wird sogar um 6,1 Punkte übertroffen. Erstmals seit fast drei Jahren deutet sich ein nennenswerter Aufschwung bei den Exporten an. Dazu passen Prognosen der Forschungsinstitute, die eine leichte Zunahme des weltweiten BIP-Wachstums voraussagen. Motor der Wirtschaft bleibt in den meisten Branchen die gute Inlandsnachfrage. Aktuell rechnen 27,7 Prozent der exportierenden Unternehmen für 2017 mit einer Zunahme ihrer Exporte, nur 13,9 Prozent erwarten einen Rückgang.

Der Aufschwung der Exporterwartungen wird jedoch von zahlreichen Unsicherheiten begleitet. Im Vordergrund stehen dabei die USA und die „America first“-Politik von Präsident Donald Trump. „Die Androhung von Strafzöllen und die Kündigung von Handelsabkommen sind erste sichtbare Zeichen. Auch der anstehende Beginn der Verhandlungen zum Brexit sorgt für Verunsicherung. Damit stehen die Handelsbeziehungen zu zwei wichtigen Handelspartnern der rheinischen Wirtschaft zur Disposition. Auch in weiteren europäischen Ländern, wie zum Beispiel in Frankreich und den Niederlanden, könnten europa- und freihandelskritische Parteien an Einfluss gewinnen“, so Steinmetz. „Hier lauern Risiken, die wir sicher im Auge behalten müssen – ohne aber jetzt in hektischen Aktionismus zu verfallen.“

Der Saldo für die Beschäftigungspläne erreicht mit 8,6 Punkten den besten Wert seit dem Jahresbeginn 2012. Insgesamt möchten 22,4 Prozent der Betriebe ihreMitarbeiterzahl erhöhen. Dem stehen nur 13,8 Prozent mit Plänen zum Beschäftigungsabbau gegenüber. Steinmetz: „Die erfreuliche Lage auf dem Arbeitsmarkt wird sich also weiter verbessern. Positive Impulse erwarten wir hier von der IT-Branche, der Gesundheitswirtschaft und der Chemischen Industrie. Mit rückläufigen Mitarbeiterzahlen rechnen dagegen erneut die Finanzdienstleister.“

Steinmetz ging auch auf die Gründung der Metropolregion Rheinland e. V. ein: „Die sieben rheinischen IHKs waren seit 2009 ein Treiber bei der Gründung der Metropolregion. Das Rheinland hat als starke Marke beste Voraussetzungen, um im internationalen Wettbewerb um Menschen, Ideen, Ansiedlungen und Investitionen eine wichtige Rolle zu spielen. Das zeigen auch die aktuellen Ergebnisse unseres Konjunkturbarometers.“

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Februar 6, 2017

Kurzweilige Karnevalssitzung der KakaJu in Düsseldorf

KakaJu-Präsident Thomas Puppe moderierte die Karnevalssitzung mit viel Pepp (Foto, copyright: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Ein Highlight im Düsseldorfer Karneval sind immer wieder die Karnevalssitzungen der Karnevalsfreunde der Katholischen Jugend e. V. (KakaJu). In 25 Jahren hat der Verein 2 Millionen Euro an Spenden gesammelt. Das lässt sich wirklich sehen. Die Künstler treten hier in der Regel ohne Gage auf. Für geistreiche Einlagen sorgte zum einen Büttenredner Winfried Ketzer. Auch Knacki Deuser ist im Düsseldorfer Karneval sehr beliebt. Er stellte unter anderem die Frage „Was macht man mit einem Hund ohne Beine?“. Die Antwort „Um die Häuser ziehen.“ Und schließlich heizte noch die Band „De Fetzer“ unter anderem mit ihrem Lied „Dat is uns scheißejal“ ein, bei dem man 17 Mal einen Bierdeckel in die Luft werfen kann.

Ein Höhepunkt war der Auftritt des Düsseldorfer Karnvalsprinzenpaars 2017 Prinz Christian III. und Venetia Alina.

Das Düsseldorfer Karnevalsprinzenpaar 2017 Prinz Christian III. und Venetia Alina (Foto, copyright: Christian Dick)

Herausragend sind immer wieder die Choreographien der Tanzgarde der Katholischen Jugend. In diesem Jahr stand die Clownerie im Mittelpunkt.

Die Tanzgarde der Katholischen Jugend Düsseldorf führte ihre aktuelle Choreographie zum Thema der Wirkung eines Clowns auf die Menschen auf und wurde dafür mit viel Beifall bedacht. (Foto, copyright: Christian Dick)

Im Publikum waren auch zahlreichen Ehrengäste aus dem gesellschaftlichen leben, unter anderem TransFair-Botschafter Manfred Holz und der Düsseldorfer Grünen-Landtagsabgeordnete Stefan Engstfeld (Foto, copyright: Christian Dick)

Die fünfstündige KakaJu-Sitzung verging wie im Flug. Insgesamt veranstaltet die KakaJu sechs Karnevalssitzungen. Nähere Informationen sind unter der Internetadresse www.kakaju.de zu finden.

 

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Februar 5, 2017

80 Jahre Kölner Weinkeller

Geschäftsführer des Weinkellers Andreas Brensing und Elodie Chapuy aus Oger in der Champany (Foto: Andrea Matzker)

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Der größte Kölner Weinkeller an der Stolberger Straße von Braunsfeld feiert in diesem Jahr sein 80. Jubiläum. Gebaut und eröffnet wurde er damals von Cornelius Stüssgen, der sein Unternehmen 1897 gegründet hatte, und gehört inzwischen dessen Nachfolger, dem Großkonzern Rewe. Die Ausmaße dieses Kellers sind gewaltig. 13 m unter der Erde gebaut, misst er eine Länge von ungefähr 100 m und beherbergt 250.000 Flaschen Wein von ungefähr 650 Weingütern. Dazu gehören älteste Schätzchen, die bei Auktionen höchste Preise erzielen würden. Zum Jubiläum kredenzte Geschäftsführer Andreas Brensing seinen Gästen den köstlichen Dessertwein Rivesaltes von Puig Parahy aus dem Gründungsjahr 1937. Es sind verschiedene Veranstaltungen geplant, wie zum Beispiel die diesjährige Triennale, die mit dem Titel „Frauensache Wein“ allein den Winzerinnen gewidmet sein wird. Wein ist längst keine reine Männerdomäne mehr. Ganz im Gegenteil: Inzwischen gibt es auffallend viele internationale Sommelièren und Spezialistinnen auf diesem Gebiet. Auftakt zum Themengebiet der Frauen machte Elodie Chapuy des gleichnamigen Weingutes aus dem Grand Cru-Ort Oger in der Champagne, die ihre vier verschiedenen Champagner-Sorten zur Verkostung präsentierte. Der Familienbetrieb baut seit mehr als einem Jahrhundert in traditioneller Weise Wein an. Zur Düsseldorfer Messe Prowein im März kommt sie selbstverständlich wieder, freut sich aber auch, wenn man sie auf ihrem Gut besucht, wo sie gerne Führungen für Interessierte veranstaltet. Das große Finale der Triennale bildet die Hausmesse im Kölner Weinkeller, bei der am 20. Mai ab 11:00 Uhr über 100 Spitzenwinzer aus aller Welt ihre guten Tropfen anbieten und erläutern werden.

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Februar 3, 2017

Komödie im Theater am Dom greift die soziale Lage auf

Schauspielerin Marianne Rogée gratulierte Jochen Busse zur gelungenen Premiere (Foto, copyright: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Die Premiere des Stücks „Der Pantoffel-Panther“ im Kölner Theater am Dom am 2. Februar 2017 war ein großer Erfolg beim Publikum. Das Stück lebt von Missverständnissen und Situationskomik. Zugleich ist es auch gesellschaftskritisch, da aufgezeigt wird, wie schnell man heutzutage in eine existentiell schlechte Situation kommen kann, in die man nicht kommen will. Gerade mittelständische Familien in Deutschland haben heute verstärkt Angst vor dem Abstieg. Hauptdarsteller Jochen Busse in der Rolle des Hasso verheimlicht seit zwei Jahren seiner Frau Rosemarie, dargestellt von Billie Zöckler, dass er seine Arbeit nicht mehr hat und stattdessen bei einem Hähnchengrill arbeitet. Er möchte nicht, dass er und seine Frau in Hartz IV abrutschen. Trotz dieses ernsten Hintergrundes kann man bei dieser Inszenierung sehr viel lachen. Das liegt auch daran, dass Jochen Busse immer wieder direkt das Publikum anspricht. Auch die übrigen Darsteller Andreas Windhuis, Marko Pustišek, Mia Geese und Raphael Grosch tragen sehr viel zu einem Theaterabend der Spitzenklasse bei. Dieses Stück muss man einfach gesehen haben. Bis zum 30. April steht „Der Pantoffel-Panther“ aus der Feder von Lars Albaum und Dietmar Jacobs auf dem Programm.

Handlung des Stücks

Hasso hat ein Problem: als langjähriger Außendienstler von edlen Lederpantoffeln, musste er seine Firma dicht machen, da die Geschäfte nicht mehr liefen. Seiner Gattin spielt er aber noch den fleißigen Ernährer vor. Diese hingegen plant teure Reisen und eine aufwendige Renovierung. Zu allem Überfluss hat er auch noch die gemeinsame Altersversorgung an der Börse verspekuliert. In dieser Situation taucht der waschechte Sizilianer Luigi auf, der Hasso für den legendären Auftragskiller „Der Panther“ hält und ihm viel Geld für einen letzten Auftrag in Aussicht stellt. Damit wäre Hasso alle seine Sorgen los. Das Angebot ist sehr verlockend, und Hasso muss seine Vorstellungen von Moral und Menschlichkeit auf eine harte Probe stellen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Internetadresse www.theateramdom.de.

Isabell Varell, die im vorherigen Stück im Theater am Dom mitgespielt habe, gratuliere Billi Zöckler und Andreas Windhuis zur Premiere (Foto, copyright: Christian Dick)

Marko Pustišek (Foto, copyright: Christian Dick)

 

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Digitalisierung – Gemeinsames Zentrum von NRW-Hochschulen

NRW-Konsortium stellt sich mit neuem Center for Advanced Internet Studies für den Bundeswettbewerb Deutsches Internetinstitut auf

Feierliche Eröffnung des CAIS in Bochumer Jahrhunderthalle, Start der ersten Förderausschreibungen

Das Center for Advanced Internet Studies (CAIS) nimmt mit einem Festakt in der Bochumer Jahrhunderthalle offiziell seine Arbeit auf. An dem wissenschaftlichen Zentrum zur Erforschung der Digitalisierung beteiligen sich die Ruhr-Universität Bochum, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und das Grimme-Institut. Sitz des CAIS ist Bochum.

Mit dem CAIS hat Nordrhein-Westfalen eine einzigartige Plattform, auf der sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Politik, Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger zum Thema Internet austauschen können. „Wir alle sind im Netz unterwegs und werden durch die Digitalisierung und das Internet tagtäglich beeinflusst. Dass das CAIS erforscht, wie wir diese Entwicklung verantwortlich gestalten können, ist eine ungemein wichtige Expertise – gerade auch für die IT-Sicherheit“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bei der Eröffnungsfeier.

Bis zu fünf Millionen Euro Förderung erhält das Zentrum vom Wissenschaftsministerium. Das CAIS soll für kreative Köpfe aus dem In- und Ausland ein zentraler Anziehungspunkt werden, an dem sie gemeinsam an Projekten arbeiten, sich miteinander austauschen und mit der Öffentlichkeit in Kontakt treten können.

Wie wirkt die Digitalisierung auf die Gesellschaft?

Auf der Forschungsagenda des Zentrums steht die Frage, wie sich die Digitalisierung auf verschiedene Bereiche auswirkt: Politik und Zivilgesellschaft, Staat und Verwaltung, Wirtschaft und Arbeit sowie Bildung und Sicherheit. Übergreifende Fragestellungen beschäftigen sich damit, wie man eine digitale Werteordnung entwickeln, die digitale Souveränität sichern und digitale Kompetenzen vermitteln kann.

„Am CAIS soll nicht nur geforscht werden. Das Zentrum soll auch die Erfahrungen und das Wissen aus der gesellschaftlichen Praxis einbeziehen und zur verantwortlichen Gestaltung des durch die Digitalisierung ausgelösten Wandels beitragen“, sagte Prof. Dr. Michael Baurmann, Wissenschaftlicher Direktor des CAIS.

Wettbewerb um das Deutsche Internet-Institut

Die beteiligten Universitäten und das Grimme-Institut bilden gemeinsam mit dem GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ein Landeskonsortium, das sich an der Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung um ein Deutsches Internet-Institut beteiligt. Mit dem neu geschaffenen CAIS hat die Bewerbung aus Nordrhein-Westfalen ein zentrales Alleinstellungsmerkmal gewonnen.

Im Frühjahr soll entschieden werden, ob das Konsortium, das sich bereits unter den letzten fünf Wettbewerbsteilnehmern befindet, den Zuschlag für die Förderung in Höhe von 50 Millionen Euro für fünf Jahre erhält. Damit könnte Nordrhein-Westfalen seinen Status als Hotspot der Internetforschung weiter ausbauen. Im Erfolgsfall bildet das CAIS einen wichtigen Bestandteil des Deutschen Internet-Instituts.

Erste Ausschreibung läuft

Auf die drei CAIS-Programmlinien Fellows, Projekte und Veranstaltungen können sich Interessentinnen und Interessenten ab sofort bewerben. Das Fellowprogramm richtet sich an nationale und internationale Wissenschaftler sowie Persönlichkeiten mit praktischer Expertise für einen bis zu sechs Monate umfassenden Forschungsaufenthalt am CAIS. Die ausgewählten Fellows leben und arbeiten in dieser Zeit in Bochum und haben die Gelegenheit, in einem inspirierenden Umfeld individuelle oder gemeinsame Vorhaben durchzuführen. Im Projektprogramm werden Arbeitsgruppen unterstützt, die bis zu drei Monate am CAIS gemeinsame Projekte konzipieren oder umsetzen können. Das Veranstaltungsprogramm fördert Tagungen, Workshops, Symposien, Kolloquien und Summer Schools.

Die erste Bewerbungsfrist für alle drei Programmlinien läuft bis zum 28. Februar 2017. Bereits im April werden die ersten Fellows und Gäste am CAIS erwartet.

Nähere Informationen finden Sie unter www.cais.nrw

Filed by Christian Dick at Februar 3rd, 2017 under NRW - News
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