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„Die Zauberflöte“ im Theater Duisburg

 

 

Foto: Szenenbild aus Die Zauberflöte im Theater Duisburg (Fotograf: Hans Jörg Michel)

Autor: Christian Dick

Die Produktion der Mozart-Oper „Die Zauberflöte“ der Komischen Oper Berlin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper am Rhein, die aktuell auf dem Spielplan des Theaters Duisburg steht, fällt insofern aus dem Rahmen, als es sich um eine digital animierte Version handelt. Die Darsteller sind während der ganzen Aufführung auf einer senkrechten Bühne vor einer Leinwand, auf der Stummfilme mit handgezeichneten Figuren ablaufen. Dadurch wird die Aufführung zu einem sehr bunten Farbenspektakel, was insbesondere bei den scharenweise im Publikum vertretenen Schülern zu sehr großer Heiterkeit führt. Für Opernbesucher, die eher dazu tendieren, am Alten festzuhalten, mag diese Art der Aufführung zunächst zu einem Schock führen, weil die bunten Farben in dem auf der Leinwand ablaufenden Film davon ablenken können, die filigrane Musik Wolfgang Amadeus Mozarts, nicht richtig in sich einzusaugen. Den Eltern der Schüler merkt man während der Aufführung in Duisburg an, dass sie ebenfalls ihre helle Freude an dieser erfrischenden, von der ersten bis zu letzten Minute äußerst lebendigen Art der Inszenierung haben, die schon in Berlin ein herausragender Erfolg beim Publikum war. Der farbenfrohe Film auf der Leinwand hat nämlich am Ende der Aufführung beim Großteil der Opernbesucher offensichtlich den Effekt, dass die wunderschönen Gesänge, hervorzuheben sind vor allem die Arien der Königin der Nacht „Der Hölle Rache“, „Der Vogelfänger bin ich ja“, „Pa-Pagena! Pa-Pageno!“ und der brillante Chor, noch mehr zu Herzen gehen und das Publikum nach dieser Aufführung himmelhochjauchzend, völlig im Herzen beglückt nach Hause geht.

Barrie Koskys und die britische Theatergruppe „1927“ (Suzanne Andrade und Paul Barritt) zeichnen für die Konzipierung dieser Produktion verantwortlich. Außer in Berlin, zollte auch das Publikum in Los Angeles dieser modernen Version von „Die Zauberflöte“ sehr großen Respekt.

Der besondere Reiz dieser Inszenierung, basierend auf einem sehr wirkungsvollen, die Phantasie der Zuschauer ansprechenden visuellen Reigen an farbenfrohen Bildern, die gleichsam Erinnerungen an Märchen aus der Kindheit wachruft, ist indes nichts Neues. Man hat sich an der Form des Opernspektakels orientiert, auf die man vor mehr als zweihundert Jahren, bedingt durch technische Standards, auch bei der als „Maschinenoper“ bekannten „Zauberflöte“ in Emanuel Schikaneders Freihaustheater zurückgreifen musste.

Als Tamino und Pamina sind Jussi Myllys und Anke Krabbe zu erleben, Richard Sveda und Luiza
Fatyol sind Papageno und Papagena. Thorsten Grümbel übernimmt die Rolle des Sarastro und
Heidi Elisabeth Meier ist die Königin der Nacht. In weiteren Rollen sind Sylvia Hamvasi, Marta
Márquez, Katarzyna Kuncio, Johannes Preißinger, Bruce Rankin und David Jerusalem zu erleben. Am Pult der Duisburger Philharmoniker steht Generalmusikdirektor Axel Kober.

 

 

 

 

Foto: Szenenbild aus Die Zauberflöte im Theater Duisburg (Fotograf:

Termine im Theater Duisburg:

Samstag
21.12. 2013
19:30 Uhr

Mittwoch
25.12. 2013
18.30 Uhr

Sonntag
29.12. 2013
15:00 Uhr

Sonntag
29.12. 2013
19:30 Uhr

Samstag
25.01. 2014
19:30 Uhr

Donnerstag
24.04. 2014
19.30 Uhr

Sonntag
27.04. 2014
18:30 Uhr

Mittwoch
30.04. 2014
19:30 Uhr

Mittwoch
07.05. 2014
19:30 Uhr

Mittwoch
28.05. 2014
19.30 Uhr

Samstag
07.06. 2014
19.30 Uhr

Donnerstag
12.06. 2014
19.30 Uhr

Karten und weitere Informationen sind erhältlich in den Opernshops Düsseldorf und Duisburg,
Tel. 0211-89 25 211 // 0203-940 77 77, sowie unter folgender Internetadresse: www.operamrhein.de

Filed by Christian Dick at December 21st, 2013 under Uncategorized

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