Navigation | Full House beim Englischseminar für Kanzleimitarbeiter

Full House beim Englischseminar für Kanzleimitarbeiter

 

Foto: der Englisch-Trainer Patrick Mustu aus Düsseldorf

Samstag, 10. Oktober 2009, im Weiterbildungszentrum der Landeshauptstadt: Der Düsseldorfer Sprachtrainer Patrick Mustu tritt vor eine Gruppe Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter und beginnt sein Seminar. „Let’s talk!“

Ein Tag Englisch sprechen und schreiben im Zeichen der Kanzlei: „I have been working for Clifford Chance for five years“ – nach einer Vorstellungsrunde gehen die Teilnehmerinnen unter Mustu’s fachkundiger Leitung dazu über, die Betreuung von Mandanten zu trainieren. Es geht los am Telefon: “May I ask in what matter you are calling?“; “One moment, please. I’ll put you through.”; “I’m afraid Mr. Krupp is unavailable at the moment. May I take a message?” Die Teilnehmerinnen schlüpfen in unterschiedliche Rollen und spielen Sekretärin und Mandant, vereinbaren Termine, buchen Konferenzräume und Hotelzimmer.

Dann geht es an die persönliche Betreuung: “Would you like to take a seat?”; “Would you like something to drink?” ; “Mr. Schmidt will be with you in a moment“. Besondere Schwierigkeiten bereitet der Small Talk, mit dem Eis gebrochen und Wartezeiten überbrückt werden. Als wichtiges Wohlfühlelement des anglo-amerikanischen Wirtschaftsraumes kommen die Teilnehmerinnen auch hieran nicht vorbei. Sie erkundigen sich nach dem Flug, dem Hotel und dem geplanten Besuchsprogramm.

Zwischendurch lässt Mustu immer wieder Dialoge von einer CD einfließen, um das Hörverständnis in Bezug auf unterschiedliche Akzente zu schulen. Da ist Paula Morris, die für die Partnerin einer Hamburger Kanzlei eine Buchung vornimmt. Da sind Mr. und Mrs. Cooper, die über ihre Patente sprechen. Und da ist Susanne, die eine Vielzahl unterschiedlicher Telefonate tätigt, Informationen weitergibt, Nachrichten entgegen nimmt und hinterlässt.

Der Nachmittag ist anwaltlicher Korrespondenz gewidmet – Schriftsätze und Mandantenschreiben, Aufbau-, Layout- und Stilfragen, britische und amerikanische Besonderheiten. Standardformulierungen werden übersetzt, Übersichten mit Textbausteinen übergeben. Es geht um Vertretungsanzeigen, Anspruchsschreiben und Mandatsniederlegungen. Damit einher geht eine intensive Wortschatzarbeit: häufig vorkommende juristische Begriffe, Partei- und Gerichtsbezeichnungen, Verfahrensarten, Kosten.

Der Tag neigt sich dem Ende zu. „Einfach klasse“, sagt Jessica M.,  „ich habe heute mehr gelernt als in drei Monaten Kurs an einer Sprachschule.“ Auch Maike B. ist begeistert: „Das war wirklich effizient, da 100 % praxisbezogen. Es gibt kaum berufsbezogene Angebote, die meisten Sprachkurse sind zu allgemein gehalten, hier war es endlich einmal anders“. „Herr Mustu hat das toll gemacht“, resümiert Anja B., „es war anschaulich, abwechslungsreich und obendrein auch noch sehr unterhaltsam.“

Und was sagt der auf die Bereiche Recht und Finanzen spezialisierte Seminarleiter? „Die zunehmende Internationalisierung erfordert immer mehr Kompetenzen, die eine Kommunikation auf fachsprachlicher Ebene ermöglichen. Sprachschulen sind in der Regel auf ein Standardrepertoire eingerichtet, das sich auf Sprechen, Telefonieren und Schreiben beschränkt. Spezialisiertes Lehrpersonal mit Fachkenntnissen sucht man dort vergebens. Diesem Dilemma kann nur in der Form begegnet werden, dass sich Interessenten einen Trainer suchen, der Sprache und Fach beherrscht.“

Kontakt: Patrick Mustu Sprachtraining Englisch im Beruf · 0211 16 97 85 50 · sprachtraining@mustu.de · www.englischimberuf.de

Autor: Christian Dick

Filed by Christian Dick at Oktober 11th, 2009 under Uncategorized