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August 23, 2016

Zum Landesjubiläum: Kindgerechtes Buch zur Geschichte von NRW

Buchtipp von Christian Dick

Cover_Woher unser Land seinen Namen hat

Zum Landesjubiläum erklärt jetzt ein neues, im Kölner Greven Verlag erschienenes Buch kindgerecht die Geschichte des Landes NRW. Das Buch ist pädagogisch von großem Wert und sehr zu  empfehlen.

70 Jahre Nordrhein-Westfalen: ein Jubiläum, das nicht nur für Nora und Robin zunächst schwer zu greifen ist. Im Lauf eines Familienfests aber erfahren die Geschwister, wie sich unser Bundesland in den zurückliegenden sieben Jahrzehnten entwickelt hat.

In ebenso vielen Kapiteln erzählen die Familienmitglieder als Zeitzeugen ihrer Generationen die entscheidenden Begebenheiten der Geschichte NRWs – von der Stunde null im Jahr 1945 bis heute. Politik, Arbeitsleben, Bildung, Umweltereignisse, Mode und nicht zuletzt auch die ganz persönlichen Geschichten der Einzelnen werfen ihr buntes Licht auf die Entwicklung eines Landes und seiner Menschen. Am Ende des Tages wissen Nora und Robin: Geschichte ist nichts, was sich um die Menschen herum abspielt – jeder Mensch ist Teil der Geschichte.

Dorothee Haentjes-Holländer, geb. 1963, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Italianistik und Neuere Deutsche Literatur. Nach dem Magisterexamen arbeitete sie als Verlagslektorin. Seit 1993 ist sie freiberufliche Autorin sowie Übersetzerin für Kinder- und Jugendliteratur.

Silke Schmidt, geb. 1973, studierte Literaturwissenschaften und Bildende Kunst. Seit ihrem Meisterschülerabschluss an der Universität der Künste Berlin arbeitet sie als Künstlerin und freie Illustratorin für verschiedene Zeitschriften, Verlage und Agenturen.

Dorothee Haentjes-Holländer (Text) und Silke Schmidt (Illustrationen)

Woher hat unser Land denn seinen Namen?

Eine NRW-Geschichte für Kinder

112 Seiten mit 155 farbigen Illustrationen

Gebunden

Format 22 x 22 cm

Mit einem Vorwort von Hannelore Kraft

16.90 Euro

978-3-7743-0669-1

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August 11, 2016

Spritzige Inszenierung in der Komödie in der Steinstraße

Autor: Christian Dick

Die aktuelle Inszenierung des Stücks „Opa ist die beste Oma“ in der Komödie in der Steinstraße in Düsseldorf ist sehr schwungvoll und lebendig. Viel Situationskomik und Überraschungsmomente runden diese Aufführung von Regisseur Florian Battermann. Ein Abend, bei dem die ganze Familie mal wieder herzhaft lachen kann!

Liz hat ein Problem – eigentlich sind es gleich mehrere, die plötzlich auf sie einstürzen. Ihr Mann hat sie und ihre heranwachsende Tochter verlassen. Jetzt muß sie sehen, wie sie Beruf und Tochter unter einen Hut bekommt. Zuerst hofft sie auf Hilfe ihrer Mutter, aber die reist lieber nach Indien, um sich selbst zu finden, als zu Hause Brutpflege zu betreiben. Zwar bietet der Schwiegerpapa George seine Hilfe an, aber von der Familie ihres Mannes will Liz nichts mehr wissen. Ein Kindermädchen muß her. Da kommt Georgina, die sich bei ihr bewirbt genau richtig. Nur ist Georgina niemand anderes als Opa George, der sein Herz für die Familie entdeckt hat und mit allen Mitteln versucht an der Erziehung der Enkelin teilzuhaben.

Damit sind Verwicklungen und Turbulenzen Tür und Tor geöffnet, den George muß sich eingestehen, daß es dür einen Opa gar nicht so einfach ist, eine gute Oma zu sein …

Besetzung

George Hanley, Opa Gernot Endemann

Liz Hanley, seine Schwiegertochter Nadine Arents

Kathy Hanley, seine Enkeltochter Raphaela Kiczka

Cliff Taylor, Verleger Wolf-Guido Grasenick

Ellen Taylor, seine Mutter Sabine Schmidt-Kirchner

 

Weiterführende Informationen finden Sie unter der Internetadresse www.komoedie-steinstrasse.de .

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August 2, 2016

UNICEF-Aktion – Ausstellung in der Commerzbank Neuss

Plakat zur Ausstellung_klein

23 INTERNATIONALE KUNST-HERZEN FÜR UNICEF aus 23 Nationen in NEUSS zu sehen

Autor: Christian Dick

Gruppenbild_klein

Foto: Gruppen-Bildern mit drei Künstlerinnen mit dem von Tony Cragg, ehemaliger Leiter der Düsseldorfer Kunstakademie, geschaffenen KUNST-HERZ in der Mitte (von links nach rechts): Künstlerin Theresa Kallrath, Schweden, Heribert Klein, Ideengeber und Initiator der Aktion KUNST-HERZEN FÜR UNICEF, die Neusser Kulturdezernentin Dr. Christiane Zangs, Heribert Bohnen, Leiter der Commerzbank Neuss, Künstlerin Razeea Lindner, Mauritius, und die aus Jüchen stammende Künstlerin Meral Alma, Türkei (Aufnahme: Christian Dick)

Die internationale UNICEF-HERZ-AUSTELLUNG wurde am Freitag, den 29. Juli 2016, in der Commerzbank am Markt 21 von Heribert Bohnen, Niederlassungsleiter der Commerzbank AG für Neuss und Ratingen sowie Heribert Klein, langjähriger Pressechef der Commerzbank in NRW, Ideengeber und Initiator der UNICEF-Aktion sowie  Dr. Christiane Zangs, Kulturdezernentin der Stadt Neuss  und  den internationalen Künstlern Meral Alma, Türkei, Theresa Kallrath, Schweden, Razeea Lindner, Mauritius und zahlreichen Gästen eröffnet.

Damit setzen die 23 internationalen KUNST-HERZEN FÜR UNICEF  nach Stationen in  Köln, Bremen, Hamburg, Stuttgart und Berlin ihre Deutschland-Tour in der Bundeshauptstadt fort.

Hier einige Beispiele der KUNST-HERZEN, die in der der Commerzbank Neuss zu sehen sind.

Ballerina_Mera Alma_klein KUNST-HERZ 2_klein KUNST-HERZ 3_klein Kunst-Herzen_klein

(Aufnahmen: Christian Dick)

In NEUSS sind die KUNST-HERZEN in der Commerzbank Filiale am Markt 21 noch bis 30. August 2016 während der Filial-Öffnungszeiten zu bewundern, bevor ihre bundesweite Reise weitergeht und sie schließlich am 6. November 2016 in der Commerzbank Düsseldorf, Königsallee 37, 15.00 Uhr, Besichtigung ab 14.00 Uhr,  zu Gunsten des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen  UNICEF – Aktionshilfe : Hilfe für Kinder in Nepal – meistbietend versteigert werden. Das Mindestgebot pro Herz liegt bei 1.000.—Euro.

Viele weltbekannte Künstlerinnen und Künstler haben die Herzen gestaltet, darunter u.a. Prof. Tony Cragg,(England)  Prof. Günter Uecker,(Deutschland)  Prof. Rosemarie Trockel, Prof. Qui Yang (China) Oscar Oiwa (Brasilien), Makato Tojiki (Japan), Prof Urs Lüthi (Schweiz), Theresa Kallrath (Schweden),Meral Alma (Türkei), Prof. Andrzej Bednarczek, (Polen), Prof. Rita McBride (USA)

Der Prior des Dominikaner-Klosters in Düsseldorf, Pater Elias Füllenbach, hatte in Rom am Rande der Feierlichkeiten zum 800jährigen Jubiläum des Dominikanerordens die Gelegenheit ein Herz von Papst Franziskus signieren zu lassen.

Herz mit Signatur von Papst Franziskus_klein

Foto: Von Papst Franziskus signiertes KUNST-HERZ (Aufnahme: Christian Dick)

Die Aktion „Ein Herz für UNICEF“ zählt seit 17 Jahren zu den erfolgreichsten Hilfsaktionen des  Deutschen Komitees für UNICEF in Zusammenarbeit mit der Commerzbank.

Die Idee hierzu hatte der seit drei  Jahrzehnten unermüdliche „UNICEF-Motor“ Heribert Klein, PR-Netzwerker, langjähriger Pressechef er Commerzbank in NRW und Mitglied des Deutschen Komitees für UNICEF, der diese große Hilfsaktion bereits im Jahre 1999 mit Hilfe des unvergessenen UNICEF-Weltbotschafters Sir Peter Ustinov in Leben gerufen hatte

In dieser Zeit haben viele Prominente wie Heidi Klum, Harry Belafonte, Veronica Ferres, Anne-Sophie Mutter oder Pele, Politiker, Unternehmen, Sterneköche oder internationale Künstler eine Patenschaft für ein 40 x 40 cm großes UNICEF-Herz aus Fichtenholz übernommen und dieses zu Gunsten von UNICEF persönlich gestaltet. In 30 Jahren Gesamtengagement konnten so drei Millionen Euro zu Gunsten hilfsbedürftiger Kinder gesammelt und gespendet werden. In der aktuellen Ausstellung beteiligen sich an der nun neunten Aktion 23 internationale Künstlerinnen und Künstler aus 23 Nationen.

Heribert Klein präsentiert Buch mit Kunst-Herzen von Sterne-Köchen_klein

Foto: Heribert Klein präsentiert ein Buch mit KUNST-HERZEN von Sterneköchen und Kochrezepten (Aufnahme: Christian Dick)

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Juli 9, 2016

Pierre Richard in Köln

21.6.16 Köln MMC-Studios Pierre Richard Foto Andrea Matzker

21.6.16 Köln MMC-Studios Pierre Richard Foto Andrea Matzker

Autor: Dr. Egon Schlesinger

„Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“ spielt diesmal im Kinofilm „#Flora63“ einen ergrauten und zunächst griesgrämigen Eleven in der bunten Welt der Digitalisierung, erliegt den Versuchungen des Internets, lässt sich auf süße Verführungen ein und gewinnt wieder an Lebensfreude. Noch nie in Köln gewesen, verliebte er sich bei den Dreharbeiten prompt in die Stadt am Rhein.

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Das muss Liebe sein

4.7.16 Köln Lübbe-Verlag Katja Kessler Lesung "Das muss Liebe sein" Foto Andrea Matzker

Foto: 4.7.16 Köln Lübbe-Verlag Katja Kessler Lesung „Das muss Liebe sein“ Aufuahme: Andrea Matzker

Autoren: Andrea Matzker und Christian Dick

Unter diesem Titel beschreibt und durchleuchtet Journalistin Katja Kessler, die zu dem Thema „Eisenaufladung und Antioxidantienstatus bei Patienten mit homozygoter β-Thalassämie unter Gabe des Chelators Deferiprone“ im Bereich Zahnmedizin promoviert hat,  die ganz nebenbei Mutter von vier Kindern und Ehefrau des Herausgebers der BILD-Zeitung Kai Diekmann ist, unterhaltsam, kurzweilig und doch wissenschaftlich untermauert, Vorgänge, die uns alle täglich beschäftigen.

Laut einer Umfrage, so heißt es in diesem Buch, glauben 72 Prozent der Deutschen an die Liebe auf den ersten Blick, 40 Prozent der Deutschen haben diese schon erlebt. (S. 73). Aber Liebe geht laut Katja Kessler in Deutschland auch durch die Anwaltskanzlei. Laut einer Parship-Umfrage, so die Autorin, würden von 100 Menschen 37 niemals ohne Vertragswerk vor den Traualtar treten. „Je kühler das Land, desto mehr Anwalt“, stellt Kessler fest. Ganz anders ist dies in Spanien und Italien.

Stolperfallen für Männer

Too much information ist laut Katja Kessler gefährlich. Man könnte auch sage, dass die goldene Regel lautet „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.“ Will sagen: Männer tendieren im Allgemeinen dazu, sehr viel über vorheriges Liebesleben in epischer Breite zu erzählen. Dies wollen Frauen laut der Autorin aber überhaupt nicht. So berichtete Katja Kessler von einer Freundin, deren Mann einen Seitensprung gebeichtet habe und dabei so sehr geweint habe, als wolle er auch noch das Mitleid seiner  Frau erregen. Besser wäre es in diesem Falle gewesen, von dem Seitensprung nichts zu erzählen. Es klingt grotesk, aber auch nachdenklich, wenn es in dem vorliegenden Buch heißt „80 Prozent der Frauen und Männer, die fremdgehen, lieben ihren Partner.“ (S. 157). In dem Buch wird beispielhaft der Schwan als das treueste Tier in Sachen Liebe aufgeführt. Es wir allerdings darauf gewiesen, dass das Weibchen dem Männchen regelmäßig Kuckuckskinder unterjubelt, was das Männchen gar nicht bemerkt. Katja Kessler kommt in dem Kapitel „Ist ein Seitensprung das Ende?“ (S. 151 ff.) zu dem Fazit, dass heute laut Studien „serielle Monogamie“ vorherrschend sei. Die heißt „Wir sind total treu – bis zum Nächsten.“ (S. 158).

„Ein Ehevertrag killt die Liebe“ – der Titel dieses Kapitel spricht für sich. Hier berichtet Katja Kessler zum Beispiel „Als mein Mann und ich heirateten, war da nichts, was wir vor dem Zugriff des anderen hätten schützen müssen. Meine Mitgift bestand in erster Linie aus einem Bett und einem Klamottenhaufen. Mein Mann brachte lauter Scheidungsgründe mit in die Ehe. Biedermeiermöbel, balinesische Holzfrüchte, Servietten mit Monogramm seiner Ex. Dass ich ihn trotzdem geheiratet habe, zeigt, wie sehr ich an die Kraft des Sperrmülls, äh, der Liebe glaube.“ (S. 136). Weiterhin stellt die Verfasserin fest „Die einen glauben, dass der Ehevertrag im Kern ein Scheidungsvertrag ist. Und wer will schon über das Ende von etwas diskutieren, das noch nicht mal begonnen hat? Ich kaufe ja auch nicht das Backofenspray und dann den Puter. Falscher Anstieg. Liebe ist nicht verhandelbar. Daher: In guten und in schlechten Zeiten. Mit Haut und Haar. Ohne Ausstiegsklausel. “ (S. 136).

Gewarnt wird auch vor zu teuren Eheringen und zu teuren Hochzeitsfeiern. Wird zu viel Geld ausgegeben, steigt später das Risiko einer Scheidung erheblich, analysierte Katja Kessler im bei der Vorstellung ihres Buchs „Das muss Liebe sein“ im Bastei Lübbe-Verlagshaus in Köln am 4. Juli 2016. Wenn zum Beispiel eine Hochzeit sehr teuer gewesen sein, so beginnen nicht selten hinterher der Katzenjammer wegen der Schulden, die sich in der Folge ergeben.

Probleme können sich laut der Autorin auch im Kommunikationsverhalten zwischen Männern und Frauen auftun. Es ist nicht nur so, dass Männer nicht zuhören können. Dem Wort „Wir“ in einer Aussage wird zum Beispiel nach Katja Kesslers Beobachtung von Männern und Frauen eine völlig unterschiedliche Bedeutung beigemessen. Wenn etwa der Mann sage „Wir müssen mal den Klempner anrufen“, dann greife die Frau sofort zum Telefonhörer und rufe den Klempner an.

Fazit: Glück kann man nicht erzwingen. Auch kann man es nicht definieren. Katja Kessler Buch ist jedoch auch ein humorvoll verfasster Ratgeber, um Probleme besser zu umschiffen, wenn man einmal in den Hafen der Ehe eingefahren ist. Die Ehe, so macht das Buch auch deutlich, ist kein Experiment. Niemals sollte man sich daher blind in eine Ehe stürzen. Auch sollte man gewiss sein, dass in jeder Beziehung der normale Alltag beginnt, wenn die Schmetterlinge im Bauch nicht mehr da sind und man die Ecken und Kanten des Partners immer klarer sieht. Und genau dann zeigt sich die wahre Liebe. Jede Frau, aber auch jeder Mann, kann von Katja Kesslers treffenden Erklärungstheorien vor allem beziehungstechnisch profitieren.

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Foto: Katja Kessler bei ihrer Buchvorstellung am 4. Juli 2016 im Verlagshaus Bastei Lübbe in Köln (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

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Angaben zum Buch:

KATJA KESSLER

DAS MUSS LIEBE SEIN

54 1/2 PFLEGETIPPS FÜR DIE GLÜCKLICHE EHE

MIT ILLUSTRATIONEN VON PETER „BULO“ BÖHLING

14,99 €

BASTEI LÜBBE

PAPERBACK

LEBENSHILFE

352 SEITEN

ISBN: 978-3-431-03946-7

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Juli 7, 2016

Sommerfest des Handwerks

 

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Foto: Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Fuhrmann, Handwerkskammer-Präsident Andreas Ehlert, Markus Kampling von der Caritas Flüchtlingshilfe Esse und  NRZ-Politikchef Jan Jessen (Aufnahme: copyright: Christian Dick)

„Zusammenrücken“ lautete die Devise. Rund 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft feierten den „Treffpunkt Handwerk“ auf dem Kammer-Parkdeck.

Frische Brise belebte Gemüter – Gästeschar bewies Feierkondition bei kaum 20 Grad und rustikalem Buffet

Das Wetter und Beton haben eines gemeinsam: Es kommt drauf an, was man draus macht. Die angekündigte frische Brise hielt kaum einen der rund 400 Gäste vom Besuch des Parkdecks im Innenhof der Handwerkskammer ab – im Gegenteil „Zusammenrücken“, lautete die von Gastgeber Andreas Ehlert ausgegebene Parole. Und so feierte die Freundesschar des Handwerks aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft den diesjährigen „Treffpunkt Handwerk“ eher noch belebter und ausdauernder als in den Vorjahren.

„Zusammenrücken“ passte als Devise auch in anderer Hinsicht: Die Handwerkskammer hatte kurz vor Festbeginn einen 40-Tonnen-Truck voller Werkzeug und Baugerät für das „Flüchtlingsdorf NRW“ im Nordirak auf die Reise geschickt. Dort werden gebrauchte Bohrmaschinen und Elektro-Schrauber, Ventilatoren und Friseurstühle dringend benötigt, um das Schutzcamp Mam Rashan für vom IS-Terror vertriebene Jesiden in ein Handwerkerdorf zu verwandeln. Insgesamt waren für diesen Zweck mehr als 3.000 Groß- und Kleinteile zusammengekommen. Präsident Andreas Ehlert dankte in seiner Begrüßung dem Koordinator der Aufbau-Aktivitäten im Lager, NRZ-Politikchef Jan Jessen, und – stellvertretend für die mehr als dreihundert Handwerker aus dem gesamten Kammergebiet, die Material gespendet hatten – dem Essener Bäckermeister Klaus Peter für ihr Engagement.

Reichlich Anknüpfungspunkte für einen regen Austausch mit Spitzengästen aus Landesregierung und Parlament warf auch die (inzwischen weit gediehene) Arbeit der Enquete-Kommission des Landtags zur Zukunft von Handwerk und Mittelstand ab. Über den Weg des manuell getriebenen Wirtschaftssektors zur Digitalität debattierten mit den Meistern an langer Bank Wirtschafts- und Handwerksminister Garrelt Duin und Wirtschafts-Staatssekretär Günther Horzetzky, Landesarbeitsminister Rainer Schmeltzer und Regierungspräsidentin Anne Lütkes. sowie mehr als ein Dutzend Parlamentarier, an der Spitze die Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Hans-Willi Körfges (SPD), Stefan Engstfeld (GRÜNE) und Angela Freimuth (FDP) sowie der Handwerkspolitische Sprecher der CDU, Rainer Spiecker. Außerdem waren gut die Hälfte der Abgeordneten aus der Enquete-Kommission – an der Spitze Vorsitzender und FDP-Fraktionssprecher Ralph Bombis – dem Ruf der Kammer zum „Treffpunkt Handwerk“ gefolgt, um in zwangloser Umgebung ihre Kontakte zu Praktikern des Wirtschaftsbereichs zu vertiefen. Die stark besetzte kommunale Gästeriege führten Düsseldorfs OB Thomas Geisel und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (Neuss) an. Zur hohen Polit-Promidichte des Abends trugen nicht zuletzt Ministerpräsident a.D. Jürgen Rüttgers und Ex-Innenminister Ingo Wolf bei. Die enge Vernetzung des Handwerks mit der Wissenschaft brachte durch ihre Sommerfestteilnahme Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) zum Ausdruck. Als Exponenten des Öffentlichen Lebens der Landeshauptstadt fielen so unterschiedliche Persönlichkeiten wie OLG-Präsidentin Anne-José Paulsen, Sparkasse-Chef Arndt Hallmann und Spitzen-Chocolatier Heinz-Richard Heinemann in der Gästeschar auf.

Filed by Christian Dick at Juli 7th, 2016 under Aus der Region
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Goldener Füllfederhalter für Reinhold Michels

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Foto: Handwerkskammer-Präsident Andreas Ehlert überreicht Reinhold Michels den Goldenen Füllfederhalter (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

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Foto: Andreas Ehlert und Reinhold Michels präsentieren die Urkunden (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Zur Zeit der Bonner Republik war er Politischer Hauptstadtkorrespondent der Rheinischen Post in den Jahren 1980 bis 1986. Später war er Ressortleiter für Landespolitik und anschließend für Innenpolitik. Die Rede ist von dem inzwischen 66jährigen Michels. Über 37 Jahre hinweg – von 1978 bis 2015 – war er bei der Rheinischen Post angestellt. Heute ist er als Freier Journalist tätig und ist Verfasser einer wöchentlichen Kolumne für die Rheinische Post. Bei all seinem journalistischen Wirken hat er stets die Dinge auf den Punkt gebracht. Dies auch oft mit Biss und in pointierter Weise. Nun wurde ihm durch die  Düsseldorfer Handwerkskammer der Goldenen Füllfederhalter verliehen.

Michels nahm die Auszeichnung am Dienstag, dem 5. Juli 2016, im Rahmen der Sommer-Vollversammlung der Handwerkskammer aus den Händen von Präsident Andreas Ehlert entgegen.

Im „Handwerk (…) ist die Lust am ordentlichen Gelderwerb, am beruflichen Vorwärtskommen, am Streben nach privatem Glück und unternehmerischem Erfolg auffallend häufig verbunden mit einem beinahe angeboren wirkenden Hang zu Solidität und sozialer Verantwortung.“ Diese Feststellung stammt nach Angaben von Handwerkskammer-Präsident aus einem Kommentar von Reinhold Michels in der Rheinischen Post vom 27. April 2009, einen Tag nach der Meisterfeier der Handwerkskammer.

Den noch gut bekannten Ausspruch „Jede gute Politik beginnt mit dem Betrachten der Realität“, gefolgt von dem Paulus-Zitat „Prüfet alles, und behaltet das Gute“, habe Reinhold Michels öfter von dem 2014 verstorbenen Handwerkskammer-Präsidenten Professor Wolfgang Schulhoff über- und in sein Repertoire aufgenommen – ohne je zu versäumen, die Inspirationsquelle namentlich zu erwähnen, hob Ehlert weiterhin hervor.

„Dass ein gebürtiger Rheinländer aus Viersen und gläubiger Katholik ein vernehmlicher Fürsprecher des konsens-orientierten Rheinischen Kapitalismus ist, darf nicht verwundern. Und so hat Reinhold Michels wiederholt bedauert, dass diese unsere implizite Wirtschaftsverfassung – als eine humanistisch aufgeladene Wettbewerbswirtschaft – ich zitiere Sie: ,immer mehr von einer ökonomistischen Betrachtung zurückgedrängt wird'“, sagte Handwerkskammerpräsident Andreas Ehlert in seiner Laudatio. Auch Michels‘ trotz Nähe zum Handwerk stets kritische Berichterstattung und Kommentierung lobte Ehlert und zitierte: „Wenn ein Ausbilder etwa ungenügende Kenntnisse der Schulabgänger in Geschichte und Erdkunde rügt, könnte man ihn fragen, was er denn im Gegensatz zur angeblich so ungebildeten Jugend über die Welt der Computer wisse.“

Der Urkundentext im Wortlaut:

„In Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Förderung der öffentlichen Wahrnehmung des Wirtschaftssektors Handwerk und der mittelständischen Wirtschaft im Allgemeinen sowie in Würdigung seiner Verdienste bei der Herstellung einer breiten Öffentlichkeit für Themen wie Wirtschaftsethik, Duale Berufsausbildung und ordnungspolitische Fragen, wird Herrn Reinhold Michels, Leiter des Ressorts „Innenpolitik“ a. D. der Rheinischen Post, Düsseldorf, der Goldene Füllfederhalter der Handwerkskammer Düsseldorf verliehen und diese Urkunde ausgestellt.

Düsseldorf, 5. Juli 2016, Andreas Ehlert, Präsident, Dr. Axel Fuhrmann, Hauptgeschäftsführer“

Filed by Christian Dick at Juli 7th, 2016 under Aus der Region
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So nahe wie sonst nie – Michelangelo in Köln

Michelangelo Sixtinische Kapelle_klein

Foto: Michelangelo Sixtinische Kapelle (Aufnahme: Andrea Matzker)

Michelangelo Sixtinische Kapelle DAS JÜNGSTE GERICHT_klein

Foto: Michelangelo Sixtinische Kapelle DAS JÜNGSTE GERICHT MIT DEM BILDNIS MICHELANGELOS  : (Aufnahme: Andrea Matzker)

Michelangelo Sixtinische Kapelle DIE ERSCHAFFUNG ADAMS_klein

Foto: Michelangelo Sixtinische Kapelle DIE ERSCHAFFUNG ADAMS  (Aufnahme: Andrea Matzker)
Michelangelo Sixtinische Kapelle JONAS_klein

Foto:  Michelangelo Sixtinische Kapelle JONAS (Aufnahme: Andrea Matzker)

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Eine Reise nach Rom ist heutzutage kein Privileg mehr. Doch jeder Rom-Reisende weiß, wie schwierig es ist, in die Vatikanischen Museen, geschweige denn in den heiligen Tempel der Kunst, die Sixtinische Kapelle, die jährlich von 4 Millionen Touristen aus der ganzen Welt besucht wird, Eintritt zu finden, so dass vielen von ihnen die Möglichkeit verwehrt bleibt, die bedeutenden Kunstwerke, die uns Michelangelo und andere Künstler hinterlassen haben, aus nächster Nähe zu bewundern. Schon der von uns älteste Italien-Reisende Goethe meinte: „Ohne die Sixtinische Kapelle gesehen zu haben, kann man sich keinen anschauenden Begriff machen, was ein Mensch vermag.“  Dieser eine Mensch war der Bildhauer Michelangelo, der vier Jahre seines Lebens auf einem Gerüst verbracht hat und entgegen seinen Gewohnheiten als Bildhauer, dabei überwiegend auf dem Rücken liegend, auf noch frischem, „fresco“, Putz malend der Nachwelt  einen der größten Kunstschätze überhaupt erschaffen hat.

Bereits der erste Kunsthistoriker der Geschichte, Giorgio Vasari, zeigte sich derart beeindruckt von diesem großartigen Mammutwerk, dass er seiner Bewunderung anhand der Darstellung des Propheten Jonas direkt oberhalb des Jüngsten Gerichts folgendermaßen Ausdruck verlieh: „Die von Natur aus gekrümmte Mauer der Sixtinischen Kapelle scheint durch die Kunst des Disegno, die Anwendung von Licht und Schatten und durch die Macht der Kunst gerade zu sein, und Jonas sieht aus, als würde er sich nach hinten biegen.“

Durch die einzigartige Sonderausstellung „Der andere Blick“ im Kölner Odysseum  bietet sich bis zum 23. Oktober dieses Jahres die einmalige Gelegenheit, Michelangelos außergewöhnliche Meisterwerke aus der Sixtinischen Kapelle – von der Erschaffung der Welt und der Menschheit bis zum Jüngsten Gericht – in einer noch nie da gewesenen Art und Weise zu betrachten.

Der Titel der Bilderschau bedeutet: Die Szenerie ist umgekehrt, denn auf dem Gerüst steht diesmal der Betrachter. Der Blick richtet sich dabei nicht nach oben in 22 Meter Höhe, sondern hier geht er nach unten, wo mit spektakulären Reproduktionen, annähernd im Originalmaßstab, die göttlichen Deckenfresken auf die Erde projiziert werden und so dem Besucher eine Nähe zu den Gemälden ermöglicht, die sich bei einem realen Durchgang durch die Sixtinische Kapelle so niemals herstellen lassen würde.

Eine spannende Hörführung mit Audio-Guide, wo Inhalt und Entstehungsweise der Kunstwerke in Ich-Form von einem fiktiven Michelangelo erläutert werden, macht den Besuch dieser einzigartigen Ausstellung zu einem bleibenden Erlebnis.

Filed by Christian Dick at Juli 7th, 2016 under Uncategorized
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Juli 6, 2016

Bettina Böttinger hat runden Geburtstag

4.7.16 Köln WDR 60. Geburtstag Bettina Böttinger

4.7.16 Köln WDR 60. Geburtstag Bettina Böttinger

Foto: Bettina Maria Böttinger am 4. 7. 2016 auf dem Balkon des WDR-Filmhauses (Aufnahme: Andrea Matzker)

Von Dr. Egon Schlesinger

Vielseitigkeit ist eine der Eigenschaften der beliebten Fernsehfrau: Sie ist Moderatorin, Produzentin, Autorin und Journalistin, kurzum ein Medienprofi mit spürbarer Leidenschaft für ihren Beruf und zudem eine charmante Gastgeberin in allen von ihr moderierten Talkshows von „B. trifft“ bis hin zum „Kölner Treff“, der in diesem Jahr sein 10. Jubiläum unter ihrer Ägide feiert.

Am 4. Juli hatte Bettina Böttinger ihren 60. Geburtstag.

Aus diesem Anlass widmet der WDR der beliebten sowie erfolgreichen Persönlichkeit des deutschen Fernsehens ein sehr persönliches Porträt mit dem Titel „Bettina Maria Böttinger – Fast ein Selbstportrait“.  WDR-Redakteur Klaus Michael Heinz begleitet sie darin zu ihren Lieblingsorten, Stätten ihrer Kindheit und Jugend, zeigt in zahlreichen Ausschnitten Hobbys (wie die Liebe zu Autos, langen Spaziergängen mit Dackel Finchen, guter Küche oder Johann Sebastian Bach), Höhepunkte ihres Berufslebens und blickt gemeinsam mit ihr zurück, auch auf schwierige Lebensabschnitte.

Zum exklusiven Preview dieses Films lud der WDR die Jubilarin und viele ihrer langjährigen Kollegen in das hauseigene Kino im Filmhaus. Die sachliche und trotzdem äußerst liebevoll gestaltete Dokumentation mit vielen berührenden Momenten sorgte gleichzeitig für herzhaftes und lang anhaltendes Lachen.

Die Premiere dieses sehenswerten Beitrages wird am Freitag, dem 18. Juli 2016, vom WDR gesendet.

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Sommerfest Grünen im Landtag in Düsseldorf mit Claudia Roth

Autor: Christian Dick

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Foto: Claudia Roth war beim Sommerfest der Landtagsfraktion der Grünen in Hochform (Aufnahme: copyright: Christian Dick)

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Foto: Sigrid Beer, MdL, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Schulministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann (Aufnahme: copyright: Christian Dick)

Früher war sie Managerin der Band „Ton, Steine, Scherben“. Sie stammt aus Bayern, aber von Mentalität der Menschen fühlt sie sich in NRW viel besser aufgehoben. Sie gehört zu den Profis im Politikgeschäft. Eines ist sie nie geworden: Abgehoben. Bodenständigkeit und Herzenswärme – das sind seit vielen Jahren ihre Markenzeichen. Mit einer sehr emotionalen Rede löste Claudia Roth beim Sommerfest 2016 der NRW-Landtagsfraktion der Grünen am Freitag, dem 1. Juli, eine Beifall auf, der nicht enden wollte. Mit Vehemenz sprach sich gegen eine Festung Europas und gegen eine Abschottung gegenüber Flüchtlingen aus. Ebenso deutlich zeigte sie den in Deutschland und anderen europäischen Ländern erstarkenden Rechtspopulisten die Stirn. Mit Blick auf die gerichtlich angeordnete Wiederholung der Bundespräsidenten-Wahl in Österreich stellte sie sich auf die Seite des Kandidaten österreichischen Grünen Alexander Van der Bellen. Weiterhin plädierte Claudia Roth mit großem Eifer für eine offene, tolerante, freie und multikulturelle Gesellschaft in Deutschland.

Ein Geburtstagsständchen gab es für die Landesvorsitzende der NRW-Grünen Mona Neubaur.

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Foto: rechts im Bild Mona Neubaur (Aufnahme: copyright: Christian Dick)

Das Sommerfest der Grünen bot eine gute Gelegenheit für einem Meinungsaustausch, wobei ein Thema die Neuausrichtung Europas in Richtung mehr Bürgernähe als Konsequenz aus dem Brexit war. Ein reichhaltiges Buffet bestehend aus Vollwertkost sowie Bio-Wein und ökologisch gebrautem Bier rundete den Abend ab.

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Foto: NRW-Umweltminister Johannes Remmel, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), Schulministerin Sylvia Löhrmann und Claudia Roth (Aufnahme: copyright: Christian Dick)

 

 

 

Filed by Christian Dick at Juli 6th, 2016 under Politik
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