Navigation |

Januar 13, 2017

Neujahrsempfang der IHK Wuppertal 2017 zu den Auswirkungen der Neuen Medien auf Wahlkämpfe

Neujahr Leinwand_klein

 

Gruppenfoto IHK Wuppertal_klein

Foto: (von links nach rechts) Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der IHK Wuppertal, Andreas Mucke, Oberbürgermeister von Wuppertal, Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister von Remscheid, Festredner der Journalist und Publizist Ronland Tichy, Thomas Meyer, Präsident der IHK Wuppertal und ganz rechts im Bild Tim Kurzbach, Oberbürgermeister von Solingen (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Der Neujahrsempfang der Bergischen IHK – Wuppertal-Solingen-Remscheid ist jedes Jahr der größte der Region. 1150 Gäste kamen am 11. Januar 2017 in die Historische Stadthalle in Wuppertal.

„Postfaktisch“ – dieses Wort des Jahres 2016 hob Thomas Meyer, Präsident der IHK Wuppertal hervor. Die Welt sei im zurückliegenden Jahr unsicher geworden. So seien der Brexit und der Ausgang der Präsidentenwahl in den USA Überraschungen gewesen, die sich auf die Wirtschaft auswirken würden. Die Jahre 2009 bis 2016 seien sieben fette Jahre gewesen, es sei nun zu hoffen, dass jetzt nicht die sieben mageren Jahre kommen. Mit dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump werde das Freihandelsabkommen TTIP nicht kommen, so Meyer. Dies sah er als Nachteil für die deutsche Wirtschaft ist. Meyer sprach sich für offene Märkte und gegen Protektionismus aus.

In einem Festvortrag legte Roland Tichy, ehemaliger Chefredakteur der Zeitschriften €uro, Impulse und Wirtschaftswoche dar, wie die neuen Medien heutzutage die Menschen manipulieren und damit den Ausgang von Wahlkämpfen bestimmen können. Folgende Überschrift hatte der Vortrag von Roland Tichy:

Fakenews_Tichy_klein

 

Roland Tichy_klein

Foto: Roland Tichy (Aufnahme: Christian Dick)

Gerade einmal 30 Prozent der 14 – 49jährigen lesen heute täglich eine Tageszeitung. Dagegen nutzen über 90 Prozent dieser Gruppe täglich das Internet. Diese ernüchternde Tatsache für die Printmedien ging aus einer Graphik hervor, die Roland Tichy präsentierte. Während seiner Darstellung zufolge früher die Blattmacher der Tageszeitungen für die Meinungspresse standen, ist der Einfluss der Tageszeitungen heute eher marginal gegenüber den neuen Medien. Das Smartphone bestimmt unseren Alltag. Jeder hat heutzutage ein Smartphone. Dieses ist laut Tichy „die größte Bibliothek der Welt“, ein „Diaprojektor“, „das Kursbuch der Deutschen Bahn“, ein „Musikgerät“ ebenso wie ein Gerät mit dem man Filme sehen kann. All diese Funktionen verschwinden laut Tichy in einem Gerät, das ungefähr 400 Gramm wiegt und etwa 800 Euro kostet. Jeder kann dadurch sämtliche Informationen unmittelbar, immer und überall abrufen und in soziale Netzwerken teilen. Und das größte Archiv der Welt sei Google. Die Menschen sind nach Tichys Darstellung heute mobil und immer im Netz. So rufen Kinder laut Tichy 210 Mal am Tag ihre Nachrichten auf dem Smartphone ab.

Es sei heutzutage oft von „Lügenpresse“ die Rede, so Tichy. Es habe ein Entautomisierungsprozess stattgefunden, das heißt der „Tod der alten Medien, der Mainstream-Medien“. Heute gehe es in der Medienwelt um die Frage „Wer kriegt das größte Stück vom Kuchen?“. Und hier sein Deutschland nicht dabei. Die Global Player sind hier vielmehr Amazon, facebook, Google und Apple. „Die Technik ist etwas, das sich änder. Die Besitzer der alten Organisationsmuster wehren sich gegen die Neues. Dies ist der Versuch, etwas zu verteidigen, das man nicht verteidigen kann“, stellte Tichy fest.

Tichy präsentierte ein Bild von einer Audienz Papst Benedikts XVI. kurz nach seiner Wahl im Jahre 2005. Auf dem Bild sah man gerade einmal eine Person, die die Audienz mit einem Handy filmte. Demgegenüber sieht man auf einem Foto vom 13. März 2013, dem Abend, an dem sich der neue Papst Franziskus auf der Loggia des Petersdoms präsentierte, etliche Menschen auf dem Petersplatz, die diesen Moment mit ihren Handys filmten. Die Frage sei heute, so Tichy, „Wie bringen wir die digitale Welt mit der Schönheit der alten Welt zusammen?“. Er führte weiter aus „Wir stehen erst am Anfang. Es wird unsere Demokratie, unsere Gesellschaft verändern. Nicht die Meinung ist entscheidend, sondern unser Bild von der Wirklichkeit.“ Man spreche heute oft von den neuen Medien als „disruptiver Technologie“ legte Tichy dar. „Disruptiv“ – das beschreibt Tichy als „Zerstörung einer alten Welt und Entstehung einer neuen Welt“.

Barack Obama war nach Tichys Ansicht der erste Wahlkämpfer, der mit den digitalen Medien gewonnen habe. Donald Trump sei der zweite Wahlkämpfer, der mit digitalen Medien gewonnen habe, nur habe dieser die neuen Medien aggressiver genutzt. So lautete Tichys Prognose: „Die Wahlen in Nordrhein-Westfalen und die Bundestagswahlen in diesem Jahr werden auch im Internet entschieden.“ Denn, so Tichys Fazit „Die Kommunikation findet längst woanders statt.“

 

Filed by Christian Dick at Januar 13th, 2017 under Politik
No comments on this post yet

„Eine Welt ohne Hunger ist möglich bis 2030“

Breuer_Müller_Welbers_Gröhe_Nesselrode_2_klein

Foto: der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer, Dr. Gerhard Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gisela Welbers, Vorsitzende der Neusser Eine-Welt-Initiative und Promotorin für entwicklungspolitische Bildung in der Region Neuss, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, und Bertram Graf von Nesselrode, stellvertretender Bürgermeister von Grevenbroich (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Diese mutige These formulierte der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerhard Müller (CSU) jetzt bei einem spannenden Vortrag in Neuss. Die Neusser Eine-Welt-Initiative (NEWI) hatte ihn am 12. Januar 2017 zu einem Vortrag zu dem Thema „Globalisierung gerecht gestalten“ eingeladen. Der Vortrag war hochaktuell, denn der Fokus lag auf den UN-Zielen zur nachhaltigen Entwicklung – kurz Agenda 2030. „Es muss keinen Hunger in Äthiopien und Eritrea geben, allein, wenn wir unser Wissen dorthin bringen und die Menschen ausbilden“, lautete Müllers vehementes Plädoyer für eine von Pragmatismus getragene Entwicklungshilfe, die nach seiner Darstellung für wohlhabende Länder wie Deutschland auch mit einer völligen Abkehr vom vorherrschenden Konsumdenken einhergehen muss. Während eine in einem Entwicklungsland hergestellte Jeanshose dort 5 Dollar kostet, beträgt der Preis in Deutschland für diese Hose 100 Dollar. „Wir verlagern Produktion nach draußen, außerhalb des europäischen Sozial- und Wirtschaftsmodells“, so Müller. „Konsum unter dem Motto „Geiz ist geil“ ist der falsche Weg“, erklärte Müller mit Nachdruck. Er hat aus diesem Grunde ein Textilbündnis ins Leben gerufen. 60 Prozent des deutschen Textilhandels haben sich mittlerweile zu einer fairen Produktion verpflichtet, dies geht zum Beispiel, wenn die Frauen vor Ort, die die Jeanshosen herstellen, 1 Dollar bekommen. Es gilt laut Müller, Arbeitsplätze und Chancen in den Entwicklungsländern zu schaffen. So könne man etwa auch in Bezug auf Radikalisierungstendenzen in den Entwicklungsländern gegensteuern. In Ägypten etwa seien 40 Prozent der Jugendlichen arbeitsl, und dies trotz Ausbildung oder Studium. Im Fernsehen oder in anderen Medien könnten diese jungen Menschen sehen, wie die Menschen in Europa lebten und wollten die gleichen Chancen haben. Als weiteres Beispiel nannte der Minister die Situation der Kakaobauern. Würden die Deutschen nur 5 Cent pro gekaufter Tafel Schokolade an diese zahlen, so wäre dies ein Transfer von 150 Millionen Euro, erklärte er. Am Ende stand noch einmal der dringliche Appell, dass man mit dem Konsum in Deutschland nicht so weiter machen könne, wie bisher. Denn wollte man den Konsum, wie er in Deutschland praktiziert werde, auf die ganze Welt übertragen, dann, so Müller, bräuchten wir eine zweite Erde. Es gelte weiterhin das Klima zu schonen, wegzukommen von den fossilen Brennstoffen und den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Müller Quintessenz lautete „Wir müssen neu teilen lernen und andere an unserem Wohlstand und unserer Wertschöpfung teilhaben lassen.“

Der aus Neuss stammende Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, der seinen Kabinettskollegen Gerhard Müller nach Neuss eingeladen hatte, betonte die Erfolgen in Bezug auf die Behandlung von Aids-Kranken. So hätten heute 50 Prozent von diesen Zugang zu Medizin. Laut Gröhe findet im Jahre 2017 im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft erstmals eine Konferenz der Gesundheitsminister statt“In den letzten 15 Jahren ist die Zahl der jährlichen Neuinfektionen weltweit um 35 Prozent (2015: 2,1 Millionen Neuinfektionen), die jährliche Aids-bedingte Sterblichkeit in den letzten 12 Jahren um 43 Prozent gesunken (2015: 1,1 Millionen Todesfälle). Deutschland unterstützt das Ziel des Treffens („Fast-Track Approach„), durch verstärkte Anstrengungen in den kommenden fünf Jahren HIV und Aids nachhaltig weltweit einzudämmen. Bis zum Jahr 2020 sollen die HIV-Neuinfektionen auf 500.000 gesenkt, weniger als 500.000 Menschen an Aids-bedingten Krankheiten sterben und niemand aufgrund einer HIV-Infektion diskriminiert werden. Deshalb kommt es darauf an, die regional unterschiedlichen Zielgruppen zu erreichen, umfassende Präventions- und Versorgungsangebote bereitzustellen, Diskriminierung weiter abzubauen und HIV-Maßnahmen stärker in die Gesundheitssysteme zu integrieren.“

Filed by Christian Dick at Januar 13th, 2017 under NRW - News
No comments on this post yet

Überblick und persönliche Beratung: Orientierungswochen zum Studienangebot in Nordrhein-Westfalen mit zahlreichen Aktionen

„Wochen der Studienorientierung‟ vom 9. Januar bis 4. Februar 2017 informieren mit rund 500 Veranstaltungen über Studiengänge

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung und das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit:

In erneut fast 500 Veranstaltungen können sich Studieninteressierte in Nordrhein-Westfalen vom 9. Januar bis 4. Februar 2017 über Studienangebote, Lehrinhalte und Berufsperspektiven informieren – sowohl an den Hochschulen als auch in den Arbeitsagenturen. Die jährlich stattfindenden „Wochen der Studienorientierung‟ bieten Schülerinnen und Schülern mit Studienabsichten bereits während der Schulzeit die Möglichkeit, Vorlesungen zu besuchen, Laborräume zu besichtigen oder eine individuelle Studien- und Berufsberatung in Anspruch zu nehmen.

 „Wir möchten Schülerinnen und Schülern mit diesen Aktionswochen den Weg an die Hochschule ebnen und sie bei der Wahl des für sie richtigen Studienfachs unterstützen”, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Eine gute Studienorientierung ist der Grundstein für ein erfolgreiches Studium. Sich frühzeitig zu informieren und sich über die eigenen Zielvorstellungen klar zu werden, ist deshalb besonders wichtig.”

In Nordrhein-Westfalen stehen Studienanfängerinnen und -anfängern derzeit über 2.000 Studiengänge an den 71 Hochschulen zur Auswahl. Welche besonderen Anforderungen es für die Einschreibung gibt, welche Inhalte sie im Studium erwarten und welche Karrierechancen sich an den Abschluss knüpfen, über diese Punkte sollen die Schülerinnen und Schüler bei den Wochen der Studienorientierung informiert werden.

Schulministerin Sylvia Löhrmann betonte, dass auch in diesem Jahr die gute Zusammenarbeit von Hochschulen, Schulen und Arbeitsagenturen den Schülerinnen und Schülern zu Gute kommt: „Berufs- und Studienorientierung in der Schule lebt vom Zusammenspiel aller Beteiligten. In den Wochen der Studienorientierung können sich Jugendliche frühzeitig ein Bild von den vielfältigen Angeboten der Hochschulen machen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten vor Ort Ideen und Anregungen, welche Studienfächer für sie infrage kommen.“

„Von einer frühzeitigen, umfassenden und neutralen Studienberatung profitieren sowohl die jungen Menschen, die in der Fülle der Möglichkeiten das passende, Lebensperspektiven öffnende Studium suchen, als auch die Wirtschaft, deren Bedarf an hochwertig qualifizierten Fachkräfte weiter wächst“, so Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

Gemeinsam mit Schulen und Hochschulen unterstützt die Berufsberatung der Agenturen für Arbeit den erfolgreichen Übergang ins Studium. Die Berufsberatung beteiligt sich an den Wochen der Studienorientierung, damit Studieninteressierte konkrete und praxisnahe Hilfe zur Orientierung und Entscheidung erhalten. Darüber hinaus können individuelle Beratungsangebote speziell für Abiturienten – auf Wunsch auch gemeinsam mit den Eltern – in den Agenturen vereinbart werden, auch online unter www.arbeitsagentur.de/Kontakt.

Außerhalb der Aktionswochen können sich Studieninteressierte auf der gemeinsamen Internetseite der Zentralen Studienberatungsstellen der Hochschulen in NRW (www.zsb-in-nrw.de) sowie bei der Bundesagentur für Arbeit und den Hochschulen im Land umfassend und wohnortnah über Studienangebote, Studienorte und Fördermöglichkeiten informieren.

Die „Wochen der Studienorientierung“ werden seit 2011 gemeinsam vom Wissenschaftsministerium, dem Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und den Hochschulen angeboten. Detaillierte Informationen zu den rund 500 Veranstaltungen, die im Rahmen der Wochen der Studienorientierung angeboten werden, finden Sie unter www.wochen-der-studienorientierung.nrw.de.

Filed by Christian Dick at Januar 13th, 2017 under NRW - News
No comments on this post yet

Januar 12, 2017

Buch über die Historie von Bonn spannend dargestellt

Sehr empfehlenswert ist der Ende 2016 im Kölner Greven Verlag erschienene Fotobildband »BONN. Von der Rheinreise zu den Ostverträgen. Fotografien 1850–1970« von Rolf Sachsse vorgestellt. Dieses Werk ist für all diejenigen ein absolutes Muss, die sich für die Entwicklung von Bonn vom 19. bis ins 20. Jahrhundert interessieren.

Eine fotografische Zeitreise durch das historische Bonn

Beethoven-Stadt, Universitätsstadt, Bundeshauptstadt oder gar Bundesdorf – soweit die wohl geläufigsten Bilder von Bonn. Rolf Sachsse versammelt in seinem jüngst im Greven Verlag erschienenen Fotobildband auch zahlreiche weniger bekannte Ansichten von den Anfängen der Fotografie bis 1970. Rund 400 Aufnahmen (wovon knapp die Hälfte bislang unveröffentlicht war) machen den Betrachter zum Zeitreisenden durch die Geschichte Bonns: Sie zeigen die Stadt mit ihren einstigen Vororten als beliebten Ausgangspunkt des Rheintourismus Mitte des 19. Jahrhunderts und als Studienort des Hochadels in der Kaiserzeit. Sie dokumentieren die Kriegszerstörungen, aber auch die Neubauten und schließlich Bonns Aufstieg zur (vorerst provisorischen) Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland ab 1949.

Das Themenspektrum reicht von romantischen Ansichten Alt-Bonns über Momentaufnahmen, die den Alltag der Bonner Bürger illustrieren, und bedrückende Dokumentationen zu Zeiten des Ersten und Zweiten Weltkriegs bis hin zu bildjournalistischen Fotografien von Staatsempfängen in der jungen Bundeshauptstadt.

Alle namhaften Fotografinnen und Fotografen, die in Bonn tätig waren, sind in diesem aufwendig gestalteten, großformatigen Band vertreten, darunter Käthe Augenstein, Paulus Belling, Chargesheimer, Theodor Creifelds, Josef Heinrich Darchinger, Francis Frith, Ruth Hallensleben, Robert Lebeck, Charles Marville, Lee Miller, Gerhard Sachsse, August Sander, Carl Schaaf, die Familie Schafgans, Anselm Schmitz, Hugo Schmölz, Leni Werres und viele andere. Zeitgenössische Pressestimmen und literarische Reflexionen begleiten diese Stadtgeschichte in Bildern.

Vorausgegangen sind dem Buch umfangreiche Recherchen, die Rolf Sachsse in Archiven und Sammlungen des In- und Auslands durchführte. Dabei sichtete der Autor mehr als 30000 Abzüge und Negative. Die mit Abstand größte Zahl der im Buch enthaltenen Fotografien stammt aus dem Bonner Stadtarchiv, das Mitherausgeber ist. Kriterium für die Auswahl war insbesondere die Frage der ästhetischen Qualität – und zugleich erfährt man die Geschichten »hinter« den Bildern, die teils unbekannte oder vergessene Aspekte der Bonner Stadtgeschichte gegenwärtig werden lassen.

Der Autor:

Professor Dr. Rolf Sachsse (geb. 1949 in Bonn) studierte nach einer Fotografenlehre Kunstgeschichte, Kommunikationsforschung und Germanistik. Er ist seit 2004 Inhaber des Lehrstuhls für Designgeschichte und Designtheorie an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken und Autor zahlreicher Publikationen zu Fotografie, Design, Architektur und Klangkunst

Die Angaben zum Buch:

BONN

Von der Rheinreise zu den Ostverträgen

Fotografien 1850–1970

Rolf Sachsse

288 Seiten mit 382 vierfarbig gedruckten Abbildungen

ISBN 978-3-7743-0643-1

39,90 Euro

Filed by Christian Dick at Januar 12th, 2017 under Buchtip
No comments on this post yet

Januar 9, 2017

Die KakaJu feiert auch in 2017 den Karneval auf ganz eigene Art – und peilt erneut einen Spendenrekord an

kakaju_pk_klein

Foto: Das Team der KakaJu (v.l.n.r: Thomas Puppe (Präsident KakaJu), Sebastian Lohkemper (2. Vorsitzender KakaJu), Daniela Balduin (Brauerei Schlösser), Sven Gerling (Vorsitzender KakaJu)) präsentiert den neuen Sessionsorden (Quelle: KakaJu)

Mit großen Zielen in die neue Session: Nach dem Erreichen eines neuen Spendenrekords im vergangenen Jahr wollen die Karnevalsfreunde der katholischen Jugend (KakaJu) in der jetzt beginnenden heißen Phase der fünften Jahreszeit nochmals mehr Geld für den guten Zweck sammeln. Dafür lädt die KakaJu alle Düsseldorfer Jecken zu einer ihrer insgesamt acht Sitzungen ein, um dort gemeinsam den allseits bekannten KakaJu-Slogan „feiern – spenden – helfen“ mit Leben zu füllen. Auch in diesem Jahr freuen sich die KakaJu-Verantwortlichen, ein aus ihrer Sicht absolut hochklassiges Sitzungsprogramm zusammengestellt zu haben – und damit ihrem diesjährigen Sessionsmotto „Mer driehe schon lang am Rad“ alle Ehre zu machen.

Mit ihrem Sessionsmotto bricht die KakaJu in gewisser Weise mit einer Tradition. In den vergangenen Jahren war es Usus, sich eng am offiziellen Motto des Comitee Düsseldorfer Karneval (CC) zu orientieren. Im vergangenen Jahr beispielsweise wurde so aus der CC-Vorgabe „Düsseldorf – scharf wie Mostert“ in unserer Version „KakaJu – wir geben unseren Senf dazu“; wobei wir mit Senf natürlich Spendengelder meinten. „In diesem Jahr haben wir uns bewusst vom CC-Motto entfernt, weil wir mit dem ‚Am-Rad-drehen‘ unsere besondere Art des Karnevalfeierns gut zum Ausdruck bringen können“, so KakaJu-Präsident Thomas Puppe. „Zum anderen glauben wir, dass wir mit unserem diesjährigen Motto auch ganz nah am Puls der Zeit sind. Denn eines der aktuell bestimmenden Themen ist – neben dem Karneval – ohne Zweifel auch der Start  Tour de France in Düsseldorf im kommenden Juli, das sicher diesjährigen Karnevalssession von vielen Künstlern gern aufgegriffen wird.“

21.833,33 Euro – so lautete die Summe, die die Karnevalsfreunde im vergangenen Jahr an Spenden an soziale Projekte in und um Düsseldorf sowie in der dritten Welt verteilen konnten. So viel Geld hatte die KakaJu in ihrer über 60-jährigen Geschichte noch nie zuvor eingenommen. Nach der neuerlichen Steigerung der Spendeneinnahmen ist bei Präsident Puppe und seinen Vorstandskollegen einmal mehr der Ehrgeiz geweckt.: In der bevorstehenden Session die 22.000 Euro-Marke geknackt werden.

Die Wege zur Spendengenerierung sind dabei vielfältig. Der größte Teil der Spendensumme resultiert aus den Anzeigenverkäufen der Sessionszeitung „Jecke Post“, die in diesem Jahr zum fünften Mal erscheint und erneut insgesamt 48 Seiten dick ist. „Hinzu kommen natürlich die Einnahmen aus dem Kartenverkauf für unsere acht Sitzugnen“, beschreibt Sven Gerling, Vorsitzender der KakaJu. „Dabei kommt uns zugute, dass die Künstler, die bei uns auftreten, unabhängig von ihrem Bekanntheitsgrad praktisch ausnahmslos gänzlich auf ihre Gage verzichten und so unser soziales Engagement unterstützen und honorieren – und gleichzeitig maßgeblich dazu beitragen, dass wir die Karten zu so günstigen Preisen anbieten können, um möglichst vielen den Besuch unserer Sitzungen zu ermöglichen. Das ist uns ungemein wichtig.“

Auf den Sitzungen selbst bilden die jungen sympathischen Tänzerinnen der „Perlen vom Rosenkranz“ eine weitere wichtige Säule des Spendensammelns, wenn sie mit den gar nicht mal so kleinen „Schweinchen“ von Tisch zu Tisch gehen und um Gaben bitten. Unterstützt werden sie dabei jedes Mal von Präsident Puppe, der von der Bühne aus das längst legendäre Zitat des verstorbenen KakaJu-Ehrenvorsitzenden wiederholt: „Bitte zuerst die Scheine in die Schweinchen werfen, ansonsten würden die Bühnenkünstler durch das klimpernde Kleingeld gestört …“

Apropos Bühnenkünstler: Auch in diesem Jahr konnte KakaJu-Vorsitzender und

-Literat Sven Gerling wieder ein ausgesprochen attraktives Programm auf die Beine stellen. Mit Winfried Ketzer, Jürgen Hilger-Höltgen, Knacki Deuser, Christian Pape, Martin Schops, Die Erdnuss Willi und Ernst, John Doyle, den Landpomeranzen, Änne aus Dröpslingen sowie die dem kabarettistischen Duo Duo Et Zweijestirn haben auch für dieses Jahr einige der angesagtesten Bühnenkünstler des hiesigen Karnevals ihr Kommen für jeweils mindestens eine der acht KakaJu-Sitzungen zugesagt. Auch wird die beispielhafte Talentförderung „Pänz en de Bütt“ bei der KakaJu selbstverständlich wieder eine Bühne für die Darbietungen ihrer talentierten Nachwuchskünstler finden. Und für die besonders guten Töne werden Top-Karnevalsmusiker wie Alt Schuss, De Fetzer, Michael Hermes oder Kuhl un de Gäng aus Köln. Die erste Sitzung findet bereits am übernächsten Sonntag in der Rheinterrasse statt, das KakaJu-Sitzungsfinale steigt am Karnevalsfreitag in der Stadthalle.

Der KakaJu-Orden 2017: Die KakaJu drieht auch am Orden

Eine beliebte Tradition setzt sich fort: Wer von sich behauptet, Karneval auf eine andere Art zu feiern, der braucht auch einen Karnevalsorden der anderen Art. Denkt sich zumindest die KakaJu – und hat in der Vergangenheit bereits das eine oder andere Highlight am Bande erdacht … Es sei hier nur an den fünfteiligen Sammelorden erinnert, den Orden mit Uhr oder den letztjährigen Orden mit „Halleluja“-Soundchip.

Der KakaJu-Orden 2017 verfügt über eine integrierte Mini-Drehorgel. Wenn die KakaJu-ler schon „am Rad driehe“, ist es nur logisch, dass sie auch „am Orden driehe“. Und deshalb hat das diesjährige KakaJu-Abzeichen nicht nur das Motiv eines Fahrrads, sondern verfügt auch über eine integrierte Drehorgel. Und wenn Sie deren Melodie erklingen lassen, wissen Sie auch gleich wie Sie sich während eines Besuchs einer KakaJu-Sitzung zu fühlen haben.

Wer es jetzt nicht so mit der Musik hat, einfach dezenter geschmückt seine Affinität zur KakaJu zum Ausdruck bringen möchte oder gar nicht genug von unserem Geschmeide bekommen kann, für den haben wir ihn diesem Jahr neben dem Orden auch noch einen Ansteckpin im Angebot. Wer unseren diesjährigen Orden sein Eigen nennen will, kann ihn an der Abendkasse im Foyer gegen eine Spende von mindestens 25,- € für die von uns unterstützten Hilfsprojekte erwerben. Den Pin gibt es fürs Überreichen von mindestens 2 Euro.

Die Termine der KakaJu-Sitzungen 2017

Sonntag, 15.1.2017: KakaJu-Seniorensitzung (ab 60 Jahre)

17.00 Uhr | Rheinterrasse Düsseldorf | 11 €

Sonntag, 29.1.2017: KakaJu-Sitzung

17.00 Uhr | Rheinterrasse Düsseldorf | 16 €

Sonntag, 5.2.2017: KakaJu-Sitzung

17.00 Uhr | Rheinterrasse Düsseldorf | 16 €

Samstag, 11.2.2017: KakaJu-Kinderkarneval (bis 12 Jahre)

15.00 Uhr | Lambertus-Saal, Stiftsplatz 3, Altstadt| 5 €

Sonntag, 12.2.2017: KakaJu-Mädchensitzung

12.00 Uhr | Louisiana, Bolkerstraße 18 | 16 €

Sonntag, 19.2.2017: KakaJu-Sitzung

17.00 Uhr | Rheinterrasse Düsseldorf | 16 €

Mittwoch, 22.2.2017: KakaJu-Sitzung für Junge und Junggebliebene

19.00 Uhr | Schlösser-Zelt am Burgplatz | ausverkauft

Freitag, 24.2.2017: KakaJu-Sitzung

19.00 Uhr | Stadthalle Düsseldorf | 16 €

 

Filed by Christian Dick at Januar 9th, 2017 under Brauchtum
No comments on this post yet

Januar 3, 2017

IHKs präsentieren: Das Rheinland in Zahlen

„Mit 8,6 Millionen Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von 331 Milliarden Euro ist das Rheinland die mit Abstand größte und wirtschaftsstärkste Metropolregion in Deutschland“, betont Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. Das ist das Ergebnis der jüngsten Studie der sieben Rheinland-IHKs mit dem Titel „Das Rheinland in Zahlen“, die das Rheinland mit den deutschen Metropolregionen vergleicht. Zur IHK-Initiative Rheinland gehören die Kammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein, Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid.

Die IHK-Initiative stellt in ihrer Broschüre ausgewählte Wirtschaftsdaten etwa zur Bevölkerung und Bevölkerungsstruktur, zum Arbeitsmarkt, zur Wirtschaftsleistung sowie zum Verkehr und Tourismus der elf deutschen Metropolregionen dem Rheinland gegenüber. „Danach ist das Rheinland eine außerordentlich leistungsfähige Metropolregion, die im Vergleich entweder den Spitzenplatz
oder einen der vorderen Ränge einnimmt“, erklärt Steinmetz. Die Broschüre „Das Rheinland in Zahlen“ ergänzt ab sofort das im zweijährigen Rhythmus vorgelegte Regionalmonitoring aller offiziellen deutschen Metropolregionen um die Region zwischen Aachen, Viersen und Wuppertal.

Die Studie zeigt darüber hinaus, dass mehr als jeder zehnte Einwohner Deutschlands im dicht besiedelten Rheinland wohnt. Die Bevölkerung ist insgesamt etwas jünger als im Durchschnitt der Bundesrepublik. Das Rheinland liegt zentral in Europa und ist verkehrlich hervorragend angebunden. Im Vergleich zu den anderen deutschen Metropolregionen verfügt das Rheinland ob seiner Größe über das höchste Arbeitsplatzangebot. Seine Wirtschaftskraft und attraktiven Städte ziehen – auch ohne ausgeprägten Ferien-Tourismus – viele Geschäfts-, Städte- und Kulturreisende an. „Neben den harten spielen bei Standortentscheidungen natürlich auch die weichen Standortfaktoren eine ganz wichtige Rolle. Und hier kann das Rheinland mit seiner hohen Lebensqualität sowie mit seinen vielfältigen Kultur- und Freizeit-Angeboten punkten“, erklärt Steinmetz abschließend.

Die Datenübersicht „Das Rheinland in Zahlen“ kann im Internet kostenlos herunter geladen werden, unter www.rheinland.ihk.de oder www.duesseldorf.ihk.de Dokumenten-Nummer 3598052.

Filed by Christian Dick at Januar 3rd, 2017 under Rheinland
No comments on this post yet

Dezember 7, 2016

„Düsseldorfer des Jahres“ 2016: Udo Lindenberg und Klaus Doldinger rocken den Saal

Sieben gläserne Löwen für besondere Menschen und Institutionen unserer Stadt

Von Rocklegende bis stille Helfer – großes Staraufgebot in Düsseldorf

lisa-marie-schuetze_annika-marie-sprink_udo-lindenberg_andreas-gursky_klein

Foto: die Hockey-Spielerinnen Lisa Marie Schütze (links im Bild) Annika Marie Sprink (2. von links) wurde gemeinsam Selin Oruz, die bei Gala in Düsseldorf nicht dabei sein konnte, ausgezeichnet, weil bei dem Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Bronze bekommen haben, vorne im Bild: Udo Lindenberg, der einen Sonderpreis erhielt, weil er seit seiner Ausbildung im Breidenbacher Hof mit Düsseldorf eng verbunden ist, rechts außen: Fotokünstler Andreas Gursky, der als Düsseldorfer des Jahres im Bereich „Kultur“ ausgezeichnet wurde (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

elvira-und-guenter-netzer_klein

Foto: Elvira und Günther Netzer, der bei der Gala „Düsseldorfer des Jahres“ als Laudator fungierte (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Blitzlichtgewitter, roter Teppich, polierte Limousinen. Am Montag, dem 5. Dezember lag ein gewisses Hollywood-Feeling in der Luft. In den Kaltstahlhallen des AREAL BÖHLER wurden sieben Preisträger von bekannten Laudatoren mit dem gläsernen Löwen, der center.tv-Auszeichnung „Düsseldorfer des Jahres“, in den Kategorien Wirtschaft, Sport, Ehrenamt, Lebenswerk, Innovation & Nachhaltigkeit und Kultur geehrt. Der Sonderpreis anlässlich 70 Jahre NRW wurde unter großem Medieninteresse an die Deutsch-Rock-Legende Udo Lindenberg überreicht, der sich mit einem Unplugged-Ständchen bedankte. Rund 400 geladene Gäste, darunter auch bekannte Gesichter wie Fußballlegende Günter Netzer, Die-Toten-Hosen-Manager Patrick Orth und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, waren bei der Show dabei und applaudierten dem Moderatoren-Duo Claudia Monréal und Christian Zeelen.

Nach der Begrüßung durch Jury-Präsident Dr. Karl Hans Arnold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinisch-Bergischen Verlagsgesellschaft und Holding der Rheinischen Post Mediengruppe, eröffneten Claudia Monréal und Christian Zeelen den Abend. Für gute Unterhaltung zwischen den einzelnen Kategorien sorgte die Band von „Fresh Music Live“ um Initiator Daniel Hallgrimson und Sänger Peer Richter mit den passenden Auftritt-Songs für jeden Laudator und Live-Performances der Songs „Can‘t stop the feeling“ von Justin Timberlake und „Dein Ding“ von Udo Lindenberg.

Bei der After Show Party sorgte Broich Premium Catering für zufriedene Gäste.

Preisträger und Laudatoren im Überblick:

Wirtschaft

Jutta Zülow. Vorstandsvorsitzende der Zülow AG

david-und-jutta-zuelow_klein

Foto: Jutta Zülow, rechts im Bild, mit ihrem Sohn David Zülow, der bereits Mitglied der Geschäftsführung ist (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Jutta Zülow ist im Vorstand der seit rund 45 Jahren familienbetriebenen Zülow Aktiengesellschaft, dem Dienstleistungsunternehmen für Daten- und Elektrotechnik und dort verantwortlich für Personalentwicklung, Risikomanagement, Finanzen und Strategie. Die AG bündelt fünf Tochterunternehmen, davon zwei mit Sitz in Düsseldorf und drei in Neuss. Im Oktober 2016 wurde sie als erste Frau zur Vorsitzenden des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes Düsseldorf und Umgebung e.V. gewählt und vertritt damit 1.700 Mitgliedsunternehmen mit 210.000 Mitarbeitern in der Region Düsseldorf. Aber auch im sozialen Bereich engagiert sich Jutta Zülow mit der Zülow AG. So unterstützt sie, neben ihrem großen Engagement für die Integration von Flüchtlingen, die „Initiative Tandem“, bei der Schüler mit und ohne geistige Behinderung gemeinsam Sport treiben und so Hemmungen und Berührungsängste abbauen sollen. Verliehen wurde die Auszeichnung von

Sport

Edelmetall für Düsseldorf hieß es bei den diesjährigen Olympischen und Paralympischen Spielen in Rio gleich mehrfach! Die Spielerinnen der 1. Damen-Mannschaft des Düsseldorfer Hockey Clubs Lisa Marie Schütze, Selin Oruz und Annika Marie Sprink sowie Thomas Schmidberger, Rollstuhl-Tischtennisspieler bei Borussia Düsseldorf, sind die Athleten des Stockheim Team Rio, die bei den Spielen 2016 eine Medaille gewonnen haben.

Die Schülerin Lisa Marie Schütze begann ihre sportliche Laufbahn 2011 beim Düsseldorfer HC und erzielte eines der Tore im Spiel um die Bronze-Medaille in Rio. Nach dem Triumph von Athen 2004 war es die erste Medaille für ein deutsches Damen-Team bei Sommerspielen. Der 25-jährige Student Thomas Schmidberger gewann im Rollstuhl-Tischtennis gleich zwei Medaillen: Silber im Einzel und im Team. Die Laudatio auf die vier Athleten hielt Schmidbergers Team-Kollege und Tischtennis-Legende Timo Boll. Boll gehört seit mehr als zehn Jahren zur absoluten Weltklasse und war 2016 Fahnenträger des deutschen Olympia-Teams in Rio. 2010 erhielt er selbst den „Düsseldorfer des Jahres“ für seine Erfolge mit Borussia Düsseldorf.

Ehrenamt

Bürgerstiftung Düsseldorf e.V.

Sie hat sich selbst aufgetragen, das Gemeinwohl zu fördern und sich für Wirtschaft und Sport, Kunst und Kultur, Soziales, Bildung und Brauchtum am Standort Düsseldorf zu engagieren. Die Bürgerstiftung Düsseldorf versteht sich als eine Stiftung von Bürgern für Bürger. In den 10 Jahren ihres Bestehens hat sich die Stiftung durch ein nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet, das auf diese Art und Weise in kaum einer anderen Stadt in Deutschland erlebbar ist. Stellvertretend für die gesamte Bürgerstiftung nahmen Vorstandsvorsitzende Suzanne Oetker-von Franquet, stellv. Vorsitzender des Stiftungsrates Dr. Wolfgang Kühn und Vorstandsmitglied Sabine Tüllmann den Preis zum „Düsseldorfer des Jahres“ von Laudator Manes Meckenstock entgegen. Meckenstock ist ein bekannter Düsseldorfer Autor, Kabarettist und Moderator, und als Reporter unter anderem für die WDR-Sendung „Zimmer frei“ sowie für die monatliche TV-Sendung „Manes up Jück“ bei center.tv Düsseldorf tätig.

Lebenswerk

udo-lindenberg-und-klaus-doldinger-3_klein

Foto: Udo Lindenberg und Klaus Doldinger (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Für sein Lebenswerk wurde der brillante und weltweit bekannte Jazzmusiker Klaus Doldinger ausgezeichnet, der unter anderem die Titelmusik der Krimireihe Tatort und die Filmmusik zu dem Film „Das Boot“ komponiert hat und bei der Schauinsland Reisen Jazz Rally in Düsseldorf seit vielen Jahren um den Nachwuchs bemüht ist. Dafür, dass Musik ein Jungbrunnen ist, ist Doldinger mit seinen unglaublichen 80 Jahren der Beweis: Der deutsche Musiker Klaus Doldinger ist vor allem als Jazzmusiker und als Komponist von Filmmusik bekannt. Seine wohl bekanntesten Werke sind die Titelmusik zu dem Film „Das Boot“, den Serien „Tatort“, „Liebling Kreuzberg“ sowie „Ein Fall für Zwei“ und die Filmmusik zu „Die unendliche Geschichte“. 1952 startete er seine Karriere mit „The Feetwarmers“, einer Dixieformation. 1971 gründete er dann die Band „Passport“ mit Udo Lindenberg am Schlagzeug. In den folgenden Jahrzehnten war Doldinger einerseits als Komponist sehr produktiv, verfolgte aber die Karriere mit „Passport“ weiterhin intensiv. Als Schirmherr unterstützt er die erfolgreiche Düsseldorfer Jazz Rally. Die Laudatio hielt Dieter Falk, Professor der Robert-Schumann-Musikhochschule, deutscher Musikproduzent, Keyboarder, Arrangeur und Komponist. Falk produzierte unter anderem die Gruppen PUR und Brings, gewann in seiner Karriere schon über 50 Platin- und Goldene Schallplatten und wurde bereits sechsmal für den Echo als erfolgreichster Produzent nominiert

Innovation & Nachhaltigkeit

Digitale Stadt Düsseldorf e.V.

Die Stadt Düsseldorf soll europaweit zu einer führenden Metropole der Medien, IT und Telekommunikation werden. Dieses Ziel verfolgt der Verein Digitale Stadt Düsseldorf e.V. mit seinen mehr als 270 Mitgliedern aus Düsseldorfer Unternehmen seit dem Jahr 2004. Die Moderation von Innovationsprozessen, Vernetzung von Unternehmen, aber auch Förderung der Wissenschaft und Forschung, sowie der Aus- und Weiterbildung ist Zweck des Vereins. So startete die Digitale Stadt Düsseldorf zum Beispiel die Initiative „Smart City Düsseldorf“, die sich mit der Digitalisierung im Alltag wie etwa bei der Mobilität oder bei Bezahlsystemen beschäftigt. Im Namen aller Mitglieder des Vereins nehmen die stellvertretenden Vorsitzenden Stephan Schneider, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke und Cornelia Binder den Preis zum „Düsseldorfer des Jahres“ entgegen. Die Laudatio hielt Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann, Lehrstuhlinhaber der Universität Duisburg-Essen und einer der führenden Experten für die digitale Wirtschaft in Deutschland. Das Magazin „Business Punk“ wählte ihn außerdem zu einem der 50 wichtigsten Köpfe der Startup-Szene in Deutschland.

Kultur

andreas-gursky_guenter-netzer_klein

Foto: Andreas Gursky und Günter Netzer (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

andreas-gursky_klein

Foto: Andreas Gursky (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Der bereits vielfach ausgezeichnete Fotokünstler Andreas Gursky gilt als einer der bekanntesten Düsseldorfer Kunstschaffenden, auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Seine Fotografien erreichen auf dem internationalen Kunstmarkt Spitzenpreise, wie das Werk Rhein II (1999), das in New York für 4,3 Millionen Dollar zu einem Rekordwert verkauft wurde und zeitweise als teuerste Fotografie der Geschichte galt. Bekannt geworden ist Gursky vor allem mit seinen gesellschaftskritischen und digital bearbeiteten großformatigen Fotobildern.

Zuletzt präsentierte er seine rund 20 Werke in der neuen Ausstellung „Nicht abstrakt“ in der Kunstsammlung NRW. Andreas Gursky wurde zum Sommersemester 2010 als Professor für „Freie Kunst“ an die Düsseldorfer Kunstakademie berufen, an der er selbst 1987 als Schüler Bernd Bechers sein Studium abschloss. Auf ihn hielt die Laudatio sein enger Freund Günther Netzer, ehemaliger deutscher Fußballprofi. Mit der deutschen Fußballnationalmannschaft wurde er 1972 Europameister und 1974 bei der Endrunde im eigenen Land Weltmeister. Bis nach der WM 2010 war er zudem 13 Jahre lang neben Sportmoderator Gerhard Delling als Experte für die ARD tätig.

Sonderpreis für Udo Lindenberg

udo-lindenberg-1_klein

Foto: Udo Lindeberg (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Udo Lindenberg und das Land Nordrhein-Westfalen – das ist eine lange Liebesgeschichte, genauer eine 70 Jahre lange. Denn Lindenberg, der im Mai diesen Jahres ebenfalls seinen 70. Geburtstag feierte, stammt gebürtig aus der im nordwestlichen Zipfel Westfalens liegenden Stadt Gronau. Doch schnell verschlägt es ihn damals in die pulsierenden Metropolen, wie auch in den 1960er Jahren nach Düsseldorf. Tagsüber arbeitete er unter anderem als Page und Liftboy im Breidenbacher Hof an der Königsallee, nachts machte er mit seiner Band als Schlagzeuger die Düsseldorfer Altstadt unsicher. Wegen seiner besonderen Beziehung zum Land NRW und seines außerordentlichen Engagements gegen Rassismus und für mehr Toleranz und Akzeptanz verschiedener Lebensweisen und Kulturen wurde Udo Lindenberg mit dem Sonderpreis „70 Jahre NRW“ geehrt. Die Laudatio hielten Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinischen Post, und Cyrus Heydarian, Direktor des Breidenbacher Hofs und Freund Lindenbergs.

Die wichtigsten Ausstrahlungstermine:

Erstausstrahlung: Samstag, 10.12.2016 um 20.15 Uhr

Wiederholungen u.a.:

Sonntag, 11.12. um 13.00 Uhr

Heiligabend, 24.12. um 19.15 Uhr

Silvester, 31.12. um 20.15 Uhr

Hintergrund:

center.tv ist der lokale Fernsehsender für die Regionen Düsseldorf, Neuss und Mettmann und ein Unternehmen der Rheinischen Post Mediengruppe. Präsentiert werden Nachrichten aus Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur sowie anspruchsvolle Reportagen und Talksendungen zu Themen, die die Region bewegen. Laut einer repräsentativen Reichweitenuntersuchung aus dem Dezember 2015 überzeugen sich davon regelmäßig 144.000 Zuschauer (Weitester Seherkreis). Zu empfangen im Unitymedia-Kabelnetz analog auf Kanal S21 und digital auf Platz 139, bei NetCologne analog auf Kanal S18 und digital auf Kanal S02 und im Internet via Web-TV. Neu: Jetzt auch deutschlandweit bei Telekom Entertain auf Kanal 2090. Weitere Informationen unter www.centertv.de.

Filed by Christian Dick at Dezember 7th, 2016 under Uncategorized
No comments on this post yet

Dezember 5, 2016

Weihnachten International bei der Commerzbank in Düsseldorf und Jubiläums-UNICEF GALA in Hilden

Vierzehn Weihnachtsbäume aus vierzehn Nationen

Autor: Christian Dick

heribet-klein-mit-kuenstlern_klein

Foto: Heribert Klein, Noël André Lunguana (DR Kongo/Deutschland, Finalist der TV-Show The Voice Kids 2016), Andreas Bergmann, Leiter der Bereichs Wealth Management der Commerzbank AG, Ani Choying Drolma, UNICEF-Botschafterin aus Nepal, der Düsseldorfer Bürgermeister Fritz Conzen, Chelsea Fontenel (Schweiz, Finalistin der TV-Show The Voice Kids 2013, Ricardo Tamura, Tenor (Brasilien) (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Am 3. und 4. Dezember fand in Hilden die Jubiläums-UNICEF-GALA statt. 1982 wurde diese Gala durch Heribert Klein, der seinerzeit Pressesprecher der Dresdner Bank war, aus der Taufe gehoben. Nun fand dieses Ereignis zum 35. Mal stand. Für gerade einmal 30 Euro konnte das Publikum Künstler aus 14 Ländern sehen, bei denen man normalerweise für Solokonzerte 70 Euro bezahlt. Die Commerzbank AG, die nach der Übernahme der Dresdner Bank im Jahre 2009, nicht nur die Galas in Hilden, sondern auch in Köln und auch Neuss, wo die Gala bis 2014 Tanz- und Tennis-Gala hieß, weiter fortgeführt hat, hat sich das Thema Corporate Social Responsibility, also nicht nur der Finanzwelt, sondern auch der Gesellschaft etwas zu geben, groß auf die Fahnen geschrieben. Bei der Gala in Hilden konnte Heribert Bohnen, Leiter der Commerzbank AG in Düsseldorf, eine Scheck über 561.864,14 Euro an UNICEF Deutschland überreichen.

Bereits am Freitag, dem 3. Dezember, fand in der Hauptniederlassung der Commerzbank AG in NRW auf der Königsallee in Düsseldorf wieder die Veranstaltung „Weihnachten International“ statt. In diesem Rahmen präsentierten sich einige der Künstler, die am vergangenen Wochenende in Hilden mit von der Partie waren.

Der Düsseldorfer Bürgermeister Friedrich G. Conzen, die UNICEF-Botschafterin Ani Choying Drolma aus Nepal waren ebenfalls bei der Eröffnung der Ausstellung von Weihnachtsbäume, die von 14 Nationen geschmückt worden waren, an der KÖ dabei. Überall in der Stadt leuchten bereits die schönen Weihnachtsbäume und stimmen uns so auf das bevorstehende Fest ein. An der Düsseldorfer Kö, im Hause der Commerzbank AG, gibt es in diesem Jahr die achtzehnte Ausstellung:  „Weihnachten International für UNICEF an der Kö“. In diesem Jahr beteiligen sich die Länder: Angola, China, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kroatien, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Slowenien und USA.

Die vierzehn wunderschön geschmückten Weihnachtsbäume werden zu Weihnachten an Kinder- und Seniorenheim gespendet. Friedrich G. Conzen erklärte, dass in Düsseldorf, einer weltoffenen Stadt, Menschen aus 180 Nationen wohnten. Daher passe diese Ausstellung mit international geschmückten Weihnachtsbäume sehr gut zu Düsseldorf.

 

Ani Choying Drolma, eine buddhistische Nonne, die bereits mit sehr vielen CDs international überaus erfolgreich ist, trug ein meditatives Lied aus Nepal vor.

ani-choying-mit-heribert-klein_klein

Foto: Ani Choying Drolma, UNICEF-Botschafterin aus Nepal, hier im Bild mit Heribert Klein (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Hier einige Impressionen der weihnachtlichen Feierstunde in der Commerzbank an der Kö:

elena-sancho-pereg-1_klein

Foto: Die Opern-Entdeckung des Jahres 2015: Die spanische Sopranistin Elena Sancho Pereg hat bereits ein Engagement an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, wo man sie ab dem Jahre 2017 erleben kann. (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

stephanie-reese_sean-ghazi_klein

Foto: Stephanie Reese, Musical-Sängerin der Weltklasse von Philippinen, trug mit Sean Ghazi aus Malaysia unter anderem das Lied „The Prayer“ von Andrea Bocelli vor, das die beiden bereits beim Weltfriedensgebet 2016 in Assisi gesungen hatten (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

john-florencio_stephanie-reese_sean-ghazia_robert-vuchinger_chesea-fontenel_irvin-doomes_klein

 

Foto: John Florencio (Musical-Director, Grand Musical Theatre, Paris), Stephanie Reese (Musical-Sängerin/Philippinen, Sean Ghazi (Musical-Sänger/Malaysia), Robert Vuchinger/Spanien (er hat in diesem Jahr das UNICEF-Lied “Come make a little step of peace” aufgenommen) Chelsea Fontenel und hinten im Bild Irvin Doomes aus den USA, dessen Stimme an Frank Sinatra und Tom Jones erinnert Weihnachten International (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

weihnachtsbaum-angola_klein

Foto: Diesen Weihnachtsbaum hat das Honorarkonsulat von Angola geschmückt (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

weihnachtsbaum-duesseldorf-china-center_klein

Foto. Weihnachtsbaum des Düsseldorf China Center (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

weihnachtsbaum-american-womens-club-of-duesseldorf_klein

Foto: Weihnachtsbaum des American Women’s Club Düsseldorf e. V. (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

weihnachtbaum-der-internationale-japanischen-schule_klein

Foto: Weihnachtsbaum der Japanischen Internationalen Schule in Düsseldorf (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

 

Filed by Christian Dick at Dezember 5th, 2016 under Uncategorized
No comments on this post yet

November 22, 2016

Sich selbst eine Freude machen und etwas Gutes tun – UNICEF GALA in Neuss erneut Unterhaltung der Extraklasse

das-grosse-finale_klein

Foto: das große Finale der UNICEF GALA 2016 im Neuss (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

rhine-area-pipers_bundesfanfarencorps_klein

Foto: die Rhine Area Pipers & Drums und das Bundesfanfarencorps Neuss Furth 1952 e. V. eröffneten die UNICEF GALA 2016 in Neuss (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Eine solche Show gibt es nicht alle Tage. Bei der UNICEF GALA der Commerzbank in Neuss waren im Swissôtel am 19. November 2016 wieder Künstler aus 12 Nationen mit von der Partie. Seit 35 Jahren organisiert und moderiert Heribert Klein, ehemaliger Pressesprecher der Commerzbank, UNICEF Galas. Angefangen hat alles in Hilden. Hinterher kam Köln und im Jahre 2015 auch Neuss dazu. In Neuss hieß die Gala bis 2014 Tanz- und Tennis-Gala. Heribert Klein ist zwar mittlerweile im Ruhestand, will aber nach eigenem Bekunden mit den Unicef-Galas weitermachen so lange es ihm möglich ist. In 35 Jahren hat er für die Unicef-Galas 367 Künstlerinnen und Künstler aus 79 Ländern gewinnen können. Auch diesmal waren in Neuss wieder Opern- und Musical-Stars aller erster Güte mit von der Partie und riefen wahre Begeisterungsstürme bei Publikum hervor.

Acht Tage vor der Gala in Neuss hatte die griechische Sängerin Nana Mouskouri, die seit langen UNICEF-Botschafterin ist, spontan ihr Kommen zugesagt. In einer Rede legte sie die Not in Syrien, wo täglich viele Kindern sterben und sehr viele Kinder Hilfe benötigen.

Hier einige Impressionen des Auftritts von Nana Mouskouri.

weisse-rosen-fuer-nana-mouskouri_klein

Foto: Heribert Klein überreicht Nana Mouskouri einen Strauß weiße Rosen (Aufnahme. copyright: Christian Dick)
nana-mouskouri_claudi-graus_klein

Foto: Nana Mouskouri und Claudia Graus, stellvertretende Vorsitzende Deutsches Komitee für UNICEF e. V.

nana-mouskouri_klein

Foto: Nana Mouskouri bei ihrer Rede (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

In diesem Jahr kamen die Künstlerinnen und Künstler von den Philippinen, aus Malaysia, Brasilien, den USA, Spanien, Frankreich und Italien. Besonders beeindruckend war die gemeinsame Darbietung aller Künstlerinnen und Künstler des Liedes „Halleluja“ des gerade verstorbenen Leonard Cohen. Nachfolgende Bilder eben einen Eindruck.

elena-sancho-pereg_klein

Foto: Die Opern-Entdeckung des Jahres: Elena Sancho Pereg aus Spanien – sie hat bereits ein Engagement an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

stephanie-reese_matteo-collela_sean-ghazi_klein

Foto: Stephanie Reese, der zwölfjährige Matteo Collela aus Italien und Sean Ghazi aus Malaysia (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

stephanie-reese_heribert-bohnen_klein

Foto: Stephanie Reese und Heribert Bohnen, Niederlassungsleiter Commerzbank AG Neuss (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

ricardo-tamura_klein

Foto: Opern-Star Ricardo Tamura aus Brasilien (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

Es waren auch diesmal wieder zahlreiche Prominente bei der UNICEF GALA in Neuss, unter anderem der ehemaligen ARD-Korrespondent Ulrich von Deppendorf und NRW-Verkehrsminister Michael Groschek. Die Prominenz erfreute sich auch beim Tanzen, wie folgenden Bilder zeigen:

heid-und-hermann-groehe-2_klein heidi-und-hermann-groehe-1_klein

Fotos: der aus Neuss stammende Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mit seiner Ehefrau Heidi (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

Filed by Christian Dick at November 22nd, 2016 under Uncategorized
No comments on this post yet

November 19, 2016

Disharmonie zwischen den Generationen als Stoff für ein lebendiges Theaterstück

Autor: Christian Dick

„WIR SIND DIE NEUEN“ – so lautet der Titel der Komödie von Ralf Westhoff, die am 18. November 2016 im Düsseldorfer Theater an der Kö Premiere feierte. Die NEUEN, das sind drei Alt-68er, die schon vor 35 zusammengelebt haben und nun erneut dazu entschließen, eine Wohngemeinschaft zu gründen und neu in ein Haus eingezogen sind. Diese werden von Simone Rethel, Joachim Luger und Lutz Reichert dargestellt. Ihre Überraschung ist alles andere als freudig als sie sich der Studenten-WG, die ein Stockwerk über ihnen wohnt, vorstellen. Dargestellt wird die Studenten-WG von Katarina Schmidt, Florian Gierlichs und Julie Stark. Bereits die erste Kommunikation zwischen den beiden Generationen funktioniert überhaupt nicht, weil die Studenten und die Alt-68er offensichtlich in völlig verschiedenen Welten leben. Und so reiben sich in diesem Stück die Gemüter all dieser Personen aneinander auf. Während die Alt-68er völlig relaxed sind, ihr Leben genießen, nachts trinken, philosophieren und die Hits aus ihren jungen und wilden Jahren hören, arbeiten die nur auf ihre berufliche Karriere fixierten jungen Leute, für die Lebensfreude und Leichtigkeit Fremdwörter sind, an der für sich optimalen Vereinbarkeit zwischen Arbeits- und Privatleben und an einem glatten Lebenslauf. Die Probleme unter Nachbarn gipfeln sich in dieser äußerst spannenden Inszenierung von Theaterdirektor und Regisseur René Heinersdorff zu einer harten Auseinandersetzung zwischen den Generationen auf, die wie eine Spirale verläuft und zu eskalieren droht. Schließlich kommt es zu einer unerwarteten Wendung…

Bis zum 15. Januar 2017 ist diese Komödie im Theater an der Kö in Düsseldorf zu sehen, und zwar täglich (außer Montag) 20 Uhr, Sonn- und Feiertag 18 Uhr

Zusatzvorstellungen: Mittwoch, 30. November 16 und 20 Uhr / Samstag, 10. Dezember, 17 Uhr und 20 Uhr / Montag, 26. Dezember, 18 Uhr / Samstag, 7. Januar, 17 und 20 Uhr

Silvester: 16.30 Uhr / 19.30 Uhr / 22.30 Uhr

Weitere Informationen sind unter folgender Internetadresse zu finden: www.theateranderkoe.de

Filed by Christian Dick at November 19th, 2016 under Uncategorized
No comments on this post yet

Nächste Seite »