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Februar 6, 2017

Kurzweilige Karnevalssitzung der KakaJu in Düsseldorf

KakaJu-Präsident Thomas Puppe moderierte die Karnevalssitzung mit viel Pepp (Foto, copyright: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Ein Highlight im Düsseldorfer Karneval sind immer wieder die Karnevalssitzungen der Karnevalsfreunde der Katholischen Jugend e. V. (KakaJu). In 25 Jahren hat der Verein 2 Millionen Euro an Spenden gesammelt. Das lässt sich wirklich sehen. Die Künstler treten hier in der Regel ohne Gage auf. Für geistreiche Einlagen sorgte zum einen Büttenredner Winfried Ketzer. Auch Knacki Deuser ist im Düsseldorfer Karneval sehr beliebt. Er stellte unter anderem die Frage „Was macht man mit einem Hund ohne Beine?“. Die Antwort „Um die Häuser ziehen.“ Und schließlich heizte noch die Band „De Fetzer“ unter anderem mit ihrem Lied „Dat is uns scheißejal“ ein, bei dem man 17 Mal einen Bierdeckel in die Luft werfen kann.

Ein Höhepunkt war der Auftritt des Düsseldorfer Karnvalsprinzenpaars 2017 Prinz Christian III. und Venetia Alina.

Das Düsseldorfer Karnevalsprinzenpaar 2017 Prinz Christian III. und Venetia Alina (Foto, copyright: Christian Dick)

Herausragend sind immer wieder die Choreographien der Tanzgarde der Katholischen Jugend. In diesem Jahr stand die Clownerie im Mittelpunkt.

Die Tanzgarde der Katholischen Jugend Düsseldorf führte ihre aktuelle Choreographie zum Thema der Wirkung eines Clowns auf die Menschen auf und wurde dafür mit viel Beifall bedacht. (Foto, copyright: Christian Dick)

Im Publikum waren auch zahlreichen Ehrengäste aus dem gesellschaftlichen leben, unter anderem TransFair-Botschafter Manfred Holz und der Düsseldorfer Grünen-Landtagsabgeordnete Stefan Engstfeld (Foto, copyright: Christian Dick)

Die fünfstündige KakaJu-Sitzung verging wie im Flug. Insgesamt veranstaltet die KakaJu sechs Karnevalssitzungen. Nähere Informationen sind unter der Internetadresse www.kakaju.de zu finden.

 

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Februar 5, 2017

80 Jahre Kölner Weinkeller

Geschäftsführer des Weinkellers Andreas Brensing und Elodie Chapuy aus Oger in der Champany (Foto: Andrea Matzker)

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Der größte Kölner Weinkeller an der Stolberger Straße von Braunsfeld feiert in diesem Jahr sein 80. Jubiläum. Gebaut und eröffnet wurde er damals von Cornelius Stüssgen, der sein Unternehmen 1897 gegründet hatte, und gehört inzwischen dessen Nachfolger, dem Großkonzern Rewe. Die Ausmaße dieses Kellers sind gewaltig. 13 m unter der Erde gebaut, misst er eine Länge von ungefähr 100 m und beherbergt 250.000 Flaschen Wein von ungefähr 650 Weingütern. Dazu gehören älteste Schätzchen, die bei Auktionen höchste Preise erzielen würden. Zum Jubiläum kredenzte Geschäftsführer Andreas Brensing seinen Gästen den köstlichen Dessertwein Rivesaltes von Puig Parahy aus dem Gründungsjahr 1937. Es sind verschiedene Veranstaltungen geplant, wie zum Beispiel die diesjährige Triennale, die mit dem Titel „Frauensache Wein“ allein den Winzerinnen gewidmet sein wird. Wein ist längst keine reine Männerdomäne mehr. Ganz im Gegenteil: Inzwischen gibt es auffallend viele internationale Sommelièren und Spezialistinnen auf diesem Gebiet. Auftakt zum Themengebiet der Frauen machte Elodie Chapuy des gleichnamigen Weingutes aus dem Grand Cru-Ort Oger in der Champagne, die ihre vier verschiedenen Champagner-Sorten zur Verkostung präsentierte. Der Familienbetrieb baut seit mehr als einem Jahrhundert in traditioneller Weise Wein an. Zur Düsseldorfer Messe Prowein im März kommt sie selbstverständlich wieder, freut sich aber auch, wenn man sie auf ihrem Gut besucht, wo sie gerne Führungen für Interessierte veranstaltet. Das große Finale der Triennale bildet die Hausmesse im Kölner Weinkeller, bei der am 20. Mai ab 11:00 Uhr über 100 Spitzenwinzer aus aller Welt ihre guten Tropfen anbieten und erläutern werden.

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Februar 3, 2017

Komödie im Theater am Dom greift die soziale Lage auf

Schauspielerin Marianne Rogée gratulierte Jochen Busse zur gelungenen Premiere (Foto, copyright: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Die Premiere des Stücks „Der Pantoffel-Panther“ im Kölner Theater am Dom am 2. Februar 2017 war ein großer Erfolg beim Publikum. Das Stück lebt von Missverständnissen und Situationskomik. Zugleich ist es auch gesellschaftskritisch, da aufgezeigt wird, wie schnell man heutzutage in eine existentiell schlechte Situation kommen kann, in die man nicht kommen will. Gerade mittelständische Familien in Deutschland haben heute verstärkt Angst vor dem Abstieg. Hauptdarsteller Jochen Busse in der Rolle des Hasso verheimlicht seit zwei Jahren seiner Frau Rosemarie, dargestellt von Billie Zöckler, dass er seine Arbeit nicht mehr hat und stattdessen bei einem Hähnchengrill arbeitet. Er möchte nicht, dass er und seine Frau in Hartz IV abrutschen. Trotz dieses ernsten Hintergrundes kann man bei dieser Inszenierung sehr viel lachen. Das liegt auch daran, dass Jochen Busse immer wieder direkt das Publikum anspricht. Auch die übrigen Darsteller Andreas Windhuis, Marko Pustišek, Mia Geese und Raphael Grosch tragen sehr viel zu einem Theaterabend der Spitzenklasse bei. Dieses Stück muss man einfach gesehen haben. Bis zum 30. April steht „Der Pantoffel-Panther“ aus der Feder von Lars Albaum und Dietmar Jacobs auf dem Programm.

Handlung des Stücks

Hasso hat ein Problem: als langjähriger Außendienstler von edlen Lederpantoffeln, musste er seine Firma dicht machen, da die Geschäfte nicht mehr liefen. Seiner Gattin spielt er aber noch den fleißigen Ernährer vor. Diese hingegen plant teure Reisen und eine aufwendige Renovierung. Zu allem Überfluss hat er auch noch die gemeinsame Altersversorgung an der Börse verspekuliert. In dieser Situation taucht der waschechte Sizilianer Luigi auf, der Hasso für den legendären Auftragskiller „Der Panther“ hält und ihm viel Geld für einen letzten Auftrag in Aussicht stellt. Damit wäre Hasso alle seine Sorgen los. Das Angebot ist sehr verlockend, und Hasso muss seine Vorstellungen von Moral und Menschlichkeit auf eine harte Probe stellen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Internetadresse www.theateramdom.de.

Isabell Varell, die im vorherigen Stück im Theater am Dom mitgespielt habe, gratuliere Billi Zöckler und Andreas Windhuis zur Premiere (Foto, copyright: Christian Dick)

Marko Pustišek (Foto, copyright: Christian Dick)

 

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Digitalisierung – Gemeinsames Zentrum von NRW-Hochschulen

NRW-Konsortium stellt sich mit neuem Center for Advanced Internet Studies für den Bundeswettbewerb Deutsches Internetinstitut auf

Feierliche Eröffnung des CAIS in Bochumer Jahrhunderthalle, Start der ersten Förderausschreibungen

Das Center for Advanced Internet Studies (CAIS) nimmt mit einem Festakt in der Bochumer Jahrhunderthalle offiziell seine Arbeit auf. An dem wissenschaftlichen Zentrum zur Erforschung der Digitalisierung beteiligen sich die Ruhr-Universität Bochum, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und das Grimme-Institut. Sitz des CAIS ist Bochum.

Mit dem CAIS hat Nordrhein-Westfalen eine einzigartige Plattform, auf der sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Politik, Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger zum Thema Internet austauschen können. „Wir alle sind im Netz unterwegs und werden durch die Digitalisierung und das Internet tagtäglich beeinflusst. Dass das CAIS erforscht, wie wir diese Entwicklung verantwortlich gestalten können, ist eine ungemein wichtige Expertise – gerade auch für die IT-Sicherheit“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bei der Eröffnungsfeier.

Bis zu fünf Millionen Euro Förderung erhält das Zentrum vom Wissenschaftsministerium. Das CAIS soll für kreative Köpfe aus dem In- und Ausland ein zentraler Anziehungspunkt werden, an dem sie gemeinsam an Projekten arbeiten, sich miteinander austauschen und mit der Öffentlichkeit in Kontakt treten können.

Wie wirkt die Digitalisierung auf die Gesellschaft?

Auf der Forschungsagenda des Zentrums steht die Frage, wie sich die Digitalisierung auf verschiedene Bereiche auswirkt: Politik und Zivilgesellschaft, Staat und Verwaltung, Wirtschaft und Arbeit sowie Bildung und Sicherheit. Übergreifende Fragestellungen beschäftigen sich damit, wie man eine digitale Werteordnung entwickeln, die digitale Souveränität sichern und digitale Kompetenzen vermitteln kann.

„Am CAIS soll nicht nur geforscht werden. Das Zentrum soll auch die Erfahrungen und das Wissen aus der gesellschaftlichen Praxis einbeziehen und zur verantwortlichen Gestaltung des durch die Digitalisierung ausgelösten Wandels beitragen“, sagte Prof. Dr. Michael Baurmann, Wissenschaftlicher Direktor des CAIS.

Wettbewerb um das Deutsche Internet-Institut

Die beteiligten Universitäten und das Grimme-Institut bilden gemeinsam mit dem GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ein Landeskonsortium, das sich an der Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung um ein Deutsches Internet-Institut beteiligt. Mit dem neu geschaffenen CAIS hat die Bewerbung aus Nordrhein-Westfalen ein zentrales Alleinstellungsmerkmal gewonnen.

Im Frühjahr soll entschieden werden, ob das Konsortium, das sich bereits unter den letzten fünf Wettbewerbsteilnehmern befindet, den Zuschlag für die Förderung in Höhe von 50 Millionen Euro für fünf Jahre erhält. Damit könnte Nordrhein-Westfalen seinen Status als Hotspot der Internetforschung weiter ausbauen. Im Erfolgsfall bildet das CAIS einen wichtigen Bestandteil des Deutschen Internet-Instituts.

Erste Ausschreibung läuft

Auf die drei CAIS-Programmlinien Fellows, Projekte und Veranstaltungen können sich Interessentinnen und Interessenten ab sofort bewerben. Das Fellowprogramm richtet sich an nationale und internationale Wissenschaftler sowie Persönlichkeiten mit praktischer Expertise für einen bis zu sechs Monate umfassenden Forschungsaufenthalt am CAIS. Die ausgewählten Fellows leben und arbeiten in dieser Zeit in Bochum und haben die Gelegenheit, in einem inspirierenden Umfeld individuelle oder gemeinsame Vorhaben durchzuführen. Im Projektprogramm werden Arbeitsgruppen unterstützt, die bis zu drei Monate am CAIS gemeinsame Projekte konzipieren oder umsetzen können. Das Veranstaltungsprogramm fördert Tagungen, Workshops, Symposien, Kolloquien und Summer Schools.

Die erste Bewerbungsfrist für alle drei Programmlinien läuft bis zum 28. Februar 2017. Bereits im April werden die ersten Fellows und Gäste am CAIS erwartet.

Nähere Informationen finden Sie unter www.cais.nrw

Filed by Christian Dick at Februar 3rd, 2017 under NRW - News
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Februar 1, 2017

19. Lambertz Monday Night

Lambertz Monday Night Kreation mit Mozartkugeln Foto Andrea Matzker

29.01.2017 Köln Marriott Lambertz Vorabend-Dinner George Hamilton Foto Andrea Matzker

Lambertz Monday Night Chris de Burgh Foto Andrea Matzker

Lambertz Monday Night John Savage Foto Andrea Matzker

 

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Die diesjährige Lambertz Monday Night anlässlich der Internationalen Süßwarenmesse stand unter dem Motto „Sweet Disco“. Nach monatelanger Vorbereitung probte ein Team von über 80 Personen zwei ganze Tage lang konzentriert, um das anspruchsvolle Programm auf die Beine zu stellen. Höhepunkt des Abends war wieder einmal die einmalige Chocolate-Fashion-Show, bei der berühmte Models, wie Wilma Elles oder Rosanna Davison, märchenhafte und prunkvolle Schokoladengewänder zu rasanter Musik in ausgeklügelten Choreografien vorführten. Passend zum Thema sangen die leibhaftigen Künstler George McCrae und Keith Tynes von den Platters ihre Hits „Rock Me Baby“ und „Only You“. Chris De Burgh gab „Lady In Red“ a capella zum Besten, und viele weitere Sänger, Künstler, Akrobaten und Tänzer versetzten die 900 Gäste im Alten Wartesaal in damalige Disco-Zeiten. Im Anschluss an Programm und Buffet wurde getanzt, wobei sich Dieter Hallervorden als ganz besonders leidenschaftlicher Tänzer entpuppte. Vor lauter Temperament musste er sich seiner Schuhe entledigen, um auf der Bühne sein Bestes geben zu können. Aus Amerika waren die internationalen Stars Pamela Anderson, Rutger Hauer, George Hamilton und John Savage angereist. Letztere hatten am Nachmittag vor der Party das Duftmuseum von Johann Maria Farina besucht und dort die verschiedensten Düfte kennen gelernt, aus denen Parfüms hergestellt werden. Nastassja Kinski, Mario Adorf und Dieter Hallervorden vertraten die erste Liga der deutschen Schauspieler. Eine große Anzahl von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Mode, Design, Musik und den Medien war zugegen. Die Stadt Köln wurde durch Oberbürgermeisterin Henriette Reker und ihren Vorgänger Jürgen Roters repräsentiert. Neben vielen anderen namhaften Kollegen aus der Sportwelt waren die Wahlkölner und Profifußballer Peter Stöger und Anthony Modeste vor Ort. Obwohl die Party bis zum Morgengrauen ging, arbeitete die gesamte Standbesetzung der Firma Lambertz um Dr. Hermann Bühlbecker, wie üblich, pünktlich ab 10:00 Uhr morgens konzentriert weiter, um ihre altbewährten Traditionsgebäcke, aber auch ihre vielen Neuheiten vorzustellen.

Lambertz Monday Night Lutger Hauer Foto Andrea Matzker

Lambertz Monday Night Pamela Anderson Foto Andrea Matzker

29.01.2017 Köln Marriott Lambertz Vorabend-Dinner Nastassja Kinski Foto Andrea Matzker

 

 

Filed by Christian Dick at Februar 1st, 2017 under Gesellschaft
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Januar 30, 2017

Spritzige Inszenierung im Theater an der Kö

Foto: Hugo Egon Balder, der die Regie führte, Jeanette Biedermann und René Heinersdorff und im Hintergrund Bühnenbildner Alexander Roy (Aufnahme: Christian Dick

Am 27. Januar 2017 fand im Düsseldorfer Theater an der Kö die Premiere des Stücks „Rita will es wissen“ statt. Bei dieser Komödie aus der Feder von Willy Russell wechselte Hugo Egon von Balder quasi die Seiten. Während er zuvor schon mehrfach mit großem Erfolg in diesem Theater als Schauspieler auf der Bühne stand, führte er diesmal erstmalig im Theater an der Kö Regie. Die Darsteller sind Jeanette Biedermann und René Heinersdorff, der zugleich auch Direktor des Theater an der Kö ist. Die Inszenierung hat viel Pepp und Wortwitz. Das Stück hat Esprit. „Rita will es wissen“ ist gerade deswegen sehr sehenswert, weil sich hier die in Berlin geborene Jeanette Biedermann als freche und kesse „Berliner Göre“ namens Rita präsentieren kann und bis zum Exzess im Berliner Dialekt spricht, was vom Publikum mit viel Applaus bedacht wurde.

Die Initiatorin der Gründung des Theater an der Kö, Barbara Heinersdorff, die Mutter von René Heinersdorff, ist an Heiligabend 2016 gestorben, auch der Vater von Jeanette Biedermann ist im vergangenen Jahr gestorben. Aus diesem Grunde widmeten die beiden Schauspieler die Premiere den beiden verstorbenen Angehörigen.

Handlung des Stücks

Vorwiegend des Geldes wegen hat Frank, ein Dozent für englische Literatur, verkörpert von René Heinersdorff, den Lehrauftrag für einen Erwachsenenbildungskurs angenommen. Seine Arbeit hat Frank über all die Jahre hinweg zu einem Sarkast und Zyniker werden lassen, die Hoffnung auf berufliche Erfüllung hat er aufgegeben. Daher ahnt er, dass seine neue „Herausforderung“ wieder ein Horrorszenario wird. Und seine Befürchtungen werden Realität, es wird schrecklich! Rita, eine aufgeweckte, quirlige, kesse und junge Friseuse, die nach Selbstverwirklichung strebt,  raubt Frank dadurch, dass sie für ihr Studium der englischen Literatur weder Plan noch Struktur hat, den letzten Nerv.

Aber Ritas Unbeirrbarkeit und ihr großer Ehrgeiz, sich dieses ihr völlig unbekannte Gebiet zu erschließen, sowie ihr gesunder Menschenverstand, an dem sie Frank unverblümt teilhaben lässt, wirbeln seine Welt und Ansichten kräftig durcheinander. Und durch ihr Bestreben, die neu entdeckte Welt der Literatur in ihr alltägliches Umfeld zu integrieren, gerät auch Ritas Leben allmählich aus den gewohnten Bahnen…

Filed by Christian Dick at Januar 30th, 2017 under Kultur
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Januar 29, 2017

Neue Osteria an der Eigelsteintorburg

Eröffnung Osteria Christian Bock (Foto: Andrea Matzker)

Eröffnung Osteria Gründer Kent Hahne (Foto: Andrea Matzker)

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Ein halbes Jahr lang wurde für 1,6 Millionen € umgebaut, 55 t Schutt von Altlasten aus der Gastronomie von ca. 30 Jahren wurden entsorgt, bis nun endlich die 3. Osteria in Köln eröffnen konnte. Nach den beiden Lokalen in der Innenstadt an der Hahnenstraße und am Gürzenich gibt es sie nun auch im beliebten Agnesviertel am Ebertplatz. Als vor vielen Jahren der berühmte Vorgänger, das Café Füllenbach, schloss, hatte der Ebertplatz ein wichtiges Stammlokal für Nachbarn verloren. Diverse mexikanische Nachfolger hatten nie mehr so viel Zulauf. Nun aber kann sich die neue Osteria vor lauter Gästen kaum noch retten. Mit 120 Plätzen und zusätzlicher Außengastronomie im Sommer bietet sie auch Platz für spontane Besuche und ist bereits jetzt ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche und Anwohner. Geschäftsführer Christian Bock leitet ein Team von 40 Mann. Gründer Kent Hahne, auch Miterfinder von Vapiano, erfüllte sich mit diesem Projekt einen Jugendtraum, denn er wuchs im Agnesviertel auf und suchte dort sieben Jahre lang nach einem geeigneten Ort für seine Systemgastronomie, die bekannt ist für ihre übergroßen Pizzen. Das Lokal am Ebertplatz ist nicht nur das 3. in Köln, sondern auch das 70. in ganz Deutschland und Österreich. Zudem feierte der charismatische Chef bei der Eröffnungsfeier mit vielen Freunden und Anwohnern seinen 55. Geburtstag.

                                                                                             Eröffnung Osteria mit erlesenem Buffet (Foto: Andrea Matzker)

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Januar 26, 2017

La Manca bei PWC-Empfang in Köln

Köln PWC-Neujahrsempfang mit Anton Fuchs und Gaby Köster Foto Andrea Matzker

 

Köln PWC-Neujahrsempfang mit Jean Pütz nach Miniskus-OP Foto Andrea Matzker

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Die PricewaterhouseCoopers AG stellte zu ihrem Jahresempfang im Rheintriadem am Konrad-Adenauer-Ufer neue Werke der Schauspielerin, Kabarettistin und Malerin Gaby Köster aus. Thema der Ausstellung war das liebe Geld: „Money, Money,Money…“ Köster kreierte 13 quadratische Leinwände mit strahlenden Farben, Edelsteinen und goldener Bemalung, die allesamt in Plexiglaskästen aufgestellt wurden, und zwei Collagen mit der Thematik des schnöden Mammons. Einmal zum Geiz, und dann zum neuen amerikanischen Präsidenten mit den Zeilen: „Money Makes The World Go Down And Mad!“ Köster malt seit ihrer Jugend und nennt sich seit ihrem Schlaganfall von 2008 „La Manca“, was so viel bedeutet wie „Die Einarmige“. Auch ihre Freundin Heike Haupt stellte aus, und Bernd Stelter trat als singender Kabarettist auf. Nach seiner Meniskus-Operation ließ es sich Jean Pütz nicht nehmen, wenn auch mit Gehhilfen, zu dem Empfang zukommen.

Köln PWC-Neujahrsempfang mit Bernd Stelter 70 Jahr blondes Haar und ne Scheißfrisur Foto Andrea Matzker

 

Filed by Christian Dick at Januar 26th, 2017 under Köln
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Januar 23, 2017

Neujahrsempfang der Deutschen Bank Region West

Trotz hoher Altlasten und Unsicherheiten wachsen Zuversicht und Geschäfte

Foto: Matthias Buck, Sprecher der regionalen Geschäftsleitung West der Deutschen Bank, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Karl von Rohr aus dem Vorstand der Deutschen Bank (Aufnahme: Andrea Matzker)

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Es ist  allseits bekannt, dass das Geldhaus mit einer Last aus dem Amerika-Geschäft der Vergangenheit leben muss. Hierbei handelt es sich um eine Zivilbuße von 3,1 Milliarden $ sowie die Verpflichtung, die geschädigten Verbraucher  innerhalb von fünf Jahren im Gegenwert von 4,1 Milliarden $ zu entlasten. Weil diese Angelegenheit nun im vorigen Jahr juristisch ihren Abschluss fand, kann jetzt das Bankhaus mit Zuversicht diese Angelegenheit bereinigen und sich mit klarem Kopf der bevorstehenden Herausforderungen annehmen, sagte Matthias Buck, Sprecher der regionalen Geschäftsleitung West beim Neujahrsempfang im Andreaskloster vor 300 geladenen Gästen und Geschäftspartnern, die der Einladung in die Filiale im Bankenviertel An den Dominikanern gefolgt waren. Die Zahl der Filialen in Köln wurde auf 52 verringert, somit einem veränderten internetaffinen Kundenverhalten Rechnung getragen, aber gleichzeitig kräftig ins Privatkundengeschäft investiert und die verbleibenden Filialen ertüchtigt. Auch hat man kurz vor Weihnachten  ein neues digitales Beratungscenter eröffnet, in dem sich Kunden auch nach Geschäftsschluss und am Samstag per Videoschaltung beraten lassen können. Mit der bisherigen Resonanz seitens der Kunden ist man in der Bank sehr zufrieden. Darüber hinaus erlaubt ein neues Multi-Banking-Programm den Kunden, ihre Konten und Depots bei mehreren Finanzinstituten gleichzeitig zu verwalten. Normalerweise wird man auf solchen Empfängen großzügig mit Zahlen versorgt, welche die Verbesserung der Arbeit der Bank belegen. So kann zum Beispiel die Region West einen Zuwachs im Firmenkundengeschäft mit 2000 neuen Firmenkunden sowie einen entsprechenden Anstieg des Kreditgeschäfts im zweistelligen Prozentbereich mit diesem Kundenkreis verzeichnen, woraus sich schließen lässt, dass der Mittelstand  trotz aller Risiken mit Hoffnung in die Zukunft blickt. Auch der Einsatz der Mitarbeiter im karitativen und sozialen Bereich ist beispielhaft. Die Mitarbeiter unterstützen mit einer eigenen Stiftung benachteiligte Kinder und Jugendliche, sowie die Anna-Freud-Schule für körperbehinderte Kinder und fuhren als Zeichen der Toleranz beim Christopher-Street-Umzug auf einem eigenen Truck mit. Doch in diesem Jahr standen nicht nur  Zahlen und Erfolge der Bank im Mittelpunkt, sondern jeder der drei Redner. Matthias Buck, Sprecher der Geschäftsleitung der Niederlassung West, Karl von Rohr,  Vertreter des Vorstandes der Konzernzentrale, sowie  Oberbürgermeisterin Henriette  Reker sprachen über die gesellschaftlichen Verhältnisse in und um Köln und Deutschlands sowie  über die sich verändernde weltwirtschaftliche Lage. Alle drei betonten, dass der Einsatz für soziale Marktwirtschaft, Bildung und Toleranz der Schlüssel für die Stabilisierung der Gesellschaften sein werden.

Filed by Christian Dick at Januar 23rd, 2017 under NRW - News
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Januar 13, 2017

Neujahrsempfang der IHK Wuppertal 2017 zu den Auswirkungen der Neuen Medien auf Wahlkämpfe

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Gruppenfoto IHK Wuppertal_klein

Foto: (von links nach rechts) Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der IHK Wuppertal, Andreas Mucke, Oberbürgermeister von Wuppertal, Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister von Remscheid, Festredner der Journalist und Publizist Ronland Tichy, Thomas Meyer, Präsident der IHK Wuppertal und ganz rechts im Bild Tim Kurzbach, Oberbürgermeister von Solingen (Aufnahme: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Der Neujahrsempfang der Bergischen IHK – Wuppertal-Solingen-Remscheid ist jedes Jahr der größte der Region. 1150 Gäste kamen am 11. Januar 2017 in die Historische Stadthalle in Wuppertal.

„Postfaktisch“ – dieses Wort des Jahres 2016 hob Thomas Meyer, Präsident der IHK Wuppertal hervor. Die Welt sei im zurückliegenden Jahr unsicher geworden. So seien der Brexit und der Ausgang der Präsidentenwahl in den USA Überraschungen gewesen, die sich auf die Wirtschaft auswirken würden. Die Jahre 2009 bis 2016 seien sieben fette Jahre gewesen, es sei nun zu hoffen, dass jetzt nicht die sieben mageren Jahre kommen. Mit dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump werde das Freihandelsabkommen TTIP nicht kommen, so Meyer. Dies sah er als Nachteil für die deutsche Wirtschaft ist. Meyer sprach sich für offene Märkte und gegen Protektionismus aus.

In einem Festvortrag legte Roland Tichy, ehemaliger Chefredakteur der Zeitschriften €uro, Impulse und Wirtschaftswoche dar, wie die neuen Medien heutzutage die Menschen manipulieren und damit den Ausgang von Wahlkämpfen bestimmen können. Folgende Überschrift hatte der Vortrag von Roland Tichy:

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Foto: Roland Tichy (Aufnahme: Christian Dick)

Gerade einmal 30 Prozent der 14 – 49jährigen lesen heute täglich eine Tageszeitung. Dagegen nutzen über 90 Prozent dieser Gruppe täglich das Internet. Diese ernüchternde Tatsache für die Printmedien ging aus einer Graphik hervor, die Roland Tichy präsentierte. Während seiner Darstellung zufolge früher die Blattmacher der Tageszeitungen für die Meinungspresse standen, ist der Einfluss der Tageszeitungen heute eher marginal gegenüber den neuen Medien. Das Smartphone bestimmt unseren Alltag. Jeder hat heutzutage ein Smartphone. Dieses ist laut Tichy „die größte Bibliothek der Welt“, ein „Diaprojektor“, „das Kursbuch der Deutschen Bahn“, ein „Musikgerät“ ebenso wie ein Gerät mit dem man Filme sehen kann. All diese Funktionen verschwinden laut Tichy in einem Gerät, das ungefähr 400 Gramm wiegt und etwa 800 Euro kostet. Jeder kann dadurch sämtliche Informationen unmittelbar, immer und überall abrufen und in soziale Netzwerken teilen. Und das größte Archiv der Welt sei Google. Die Menschen sind nach Tichys Darstellung heute mobil und immer im Netz. So rufen Kinder laut Tichy 210 Mal am Tag ihre Nachrichten auf dem Smartphone ab.

Es sei heutzutage oft von „Lügenpresse“ die Rede, so Tichy. Es habe ein Entautomisierungsprozess stattgefunden, das heißt der „Tod der alten Medien, der Mainstream-Medien“. Heute gehe es in der Medienwelt um die Frage „Wer kriegt das größte Stück vom Kuchen?“. Und hier sein Deutschland nicht dabei. Die Global Player sind hier vielmehr Amazon, facebook, Google und Apple. „Die Technik ist etwas, das sich änder. Die Besitzer der alten Organisationsmuster wehren sich gegen die Neues. Dies ist der Versuch, etwas zu verteidigen, das man nicht verteidigen kann“, stellte Tichy fest.

Tichy präsentierte ein Bild von einer Audienz Papst Benedikts XVI. kurz nach seiner Wahl im Jahre 2005. Auf dem Bild sah man gerade einmal eine Person, die die Audienz mit einem Handy filmte. Demgegenüber sieht man auf einem Foto vom 13. März 2013, dem Abend, an dem sich der neue Papst Franziskus auf der Loggia des Petersdoms präsentierte, etliche Menschen auf dem Petersplatz, die diesen Moment mit ihren Handys filmten. Die Frage sei heute, so Tichy, „Wie bringen wir die digitale Welt mit der Schönheit der alten Welt zusammen?“. Er führte weiter aus „Wir stehen erst am Anfang. Es wird unsere Demokratie, unsere Gesellschaft verändern. Nicht die Meinung ist entscheidend, sondern unser Bild von der Wirklichkeit.“ Man spreche heute oft von den neuen Medien als „disruptiver Technologie“ legte Tichy dar. „Disruptiv“ – das beschreibt Tichy als „Zerstörung einer alten Welt und Entstehung einer neuen Welt“.

Barack Obama war nach Tichys Ansicht der erste Wahlkämpfer, der mit den digitalen Medien gewonnen habe. Donald Trump sei der zweite Wahlkämpfer, der mit digitalen Medien gewonnen habe, nur habe dieser die neuen Medien aggressiver genutzt. So lautete Tichys Prognose: „Die Wahlen in Nordrhein-Westfalen und die Bundestagswahlen in diesem Jahr werden auch im Internet entschieden.“ Denn, so Tichys Fazit „Die Kommunikation findet längst woanders statt.“

 

Filed by Christian Dick at Januar 13th, 2017 under Politik
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