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Februar 16, 2018

Blankenheim feiert urigsten Karneval in NRW

Autor: Christian Dick

Blankenheim – dieser Luftkurort hat nicht nur die Ahrquelle zu bieten, sondern ein ganz stark ausgeprägtes Winterbrauchtum. Seit 1613 wird in Blankenheim der Karneval gefeiert und ganz groß geschrieben. Mit einer solch langen Tradition ist das Karnevalsbrauchtum in Blankenheim eines der ältesten in Deutschland und in Europa. Wer bisher geglaubt hat, dass man nirgendwo besser feiern kann, als in den Karnevalshochburgen Mainz, Köln oder Düsseldorf, der unterliegt eines schweren Irrtums. Denn gerade das Rustikale, das Urige und das besondere Gemeinschaftserlebnis macht den Karneval in Blankenheim zu einem Erlebnis ganz besonderer Art.

Eine lange Tradition hat der Geisterzug, bei dem die munteren Frühlingsgeister die bösen Wintergeister vertreiben. Folgende Anleitung ist beim Geisterzug in Blankenheim, der immer am Karnevalssamstag stattfindet, zu beachten:

Hier einige Impressionen vom Geisterzug am Karnevalssamstag 2018.

Foto. Eine Gruppe der Evangelischen Stiftung Hephata Wohnen gGmbH aus Swisstal-Heimerzheim war auch beim Geisterzug dabei.

Foto: Diese drei Hexen kehrten insbesondere die Männer aus dem Weg.

Foto: Beim Geisterzug in Blankenheim ist der Karnevalsprinz – hier Kurt II. – immer auf einem Pferd. Der Karnevalsprinz ist beim Geisterzug als Einziger mit eine Kostüm, an dem Ohren fest angenäht sind.

Fotos: Impressionen vom Geisterzug am 10. Februar 2018, bei dem im ganzen Ortskern von Blankenheim in den Häusern die Lichter ausgemacht werden.

(Aufnahmen: copyright Christian Dick, www.nrw-depesche.de).

In Blankenheim ruft man anstelle Alaaf oder Helau “Juh-Jah”. Dieser Ausruf kommt ursprünglich von Halleluja. Dies beweist, dass der Karneval viel mit dem katholischen Glauben gemeinsam hat. An den Karnevalstagen wird nämlich noch einmal so richtig gefeiert, bevor am Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt. Blankenheim hat ein eigenes Karnevalslied, das Juh-Jah-Lied. Der Text lautet wie folgt:

Juh jah, Kribbel en der Botz

Wer dat net hätt, dä es nix notz!

Juh jah, Kribbel en der Botz

De Fassenach es do!

Ne richtige Fastelovensjeck

Dä freut sich över jeden Dreck!Juh Jah Kribbel en dr Botz

De Fassenaach es do!

Am Karnevalssonntag hat in Blankenheim eine Karnevalsmesse in der katholischen Kirche ebenfalls eine lange Tradition. Bei dieser Messe, bei der Kirche zum Bersten voll ist, ist der Kirchenchor nicht nur kostümiert, sondern singt auch noch alle Lieder im Blankenheimer Platt – eine solche Messe, bei der die gute Laune einfach ansteckend ist, muss man einfach selbst erlebt haben, ein geradezu unbeschreibliches Gefühl.

Foto: der Kirchenchor in Blankenheim bei der Karnevalsmesse am 11. Februar 2018, (Aufnahme: copyright Christian Dick, www.nrw-depesche.de )

Nach der Karnevalsmesse erfolgte die Proklamation des Karnevalsprinzen Kurt II. und die Schlüsselübergabe des Bürgermeisters an den Karnevalsprinzen.

Foto: Proklamation mit Schlüsselübergabe an Karnevalsprinz Kurt II., links im Bild seine Ehefrau Karnevalsprinzessin Ulrike  (Aufnahme: copyright Christian Dick, www.nrw-depesche.de )

Natürlich hat Blankenheim einen Rosenmontagszug. Und am Karnevalsdienstag findet in Blankenheim am Nachmittag schließlich noch ein Kappenzug statt. Mehrere Karnevalsparties, Karnevalsbälle und eine Karnevalssitzungen erfreuen sich ebenso großen Anklangs. Es lohnt sich sehr, den Karneval in Blankenheim mitzuerleben.

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Februar 9, 2018

Jörg Immendorff – Bilder der 1980er Jahre in Köln

 

03.02. 2018 Köln Michael Werner Kunsthandel Jörg Immendorff Es gibt keine Hölle 285×330 signiert 1985 700.000 Euro Detail Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Bis zum 31. März zeigt der Michael Werner Kunsthandel großformatige, farbenprächtige und äußerst beeindruckende Werke des 2007 verstorbenen Künstlers, die allesamt aus den Jahren 1980 bis 1989 stammen. Darunter „Es gibt keine Hölle“, 1985, 285 x 330 cm, signiert, oder das sechsteilige Werk „Naht Quadriga“, 1981, 228 x 110 cm (5) und 110 x 513 cm (1), signiert. In den 1980er Jahren war der Künstler noch nicht erkrankt und stellte seine monumentalen Bilder selbst her. Nicht umsonst gilt sein Lieblingsgalerist und Testamentsvollstrecker Michael Werner als erwiesener Kenner Immendorffs und musste bereits Plagiate von Originalkunstwerken seines Künstlers entlarven und eindeutig unterscheiden. Somit ist die Garantie, so es denn eine geben sollte, gegeben, dass die Provenienz der in Köln ausgestellten Werke absolut zuverlässig ist und als erwiesen angesehen werden kann. Bei der Ausstellungseröffnung waren Sammler Prof. Dr. Reiner Speck und Buchhändler und Verleger Walther König zugegen. Bei letzterem erscheint nun der zweite Band des Werkverzeichnisses der Gemälde Immendorffs, herausgegeben von einem weiteren Kölner Kenner der Materie, Prof. Dr. Siegfried Gohr.

03.02. 2018 Köln Michael Werner Kunsthandel Jörg Immendorff Westralf II 1980 250×200 signiert 450.000 Euro Ausstellung bis 31.03.18 Foto Andrea Matzker

 

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Februar 7, 2018

HA Schult und Hope – Ein viertes Kunstwerk für die Kölner, ein Kunstwerk der Sozialwirtschaft

23.01.2018 Köln Bank für Sozialwirtschaft 4. HA Schult-Kunstwerk in Köln HA Schult Foto Andrea Matzker

HA Schult vor seinem neuen Kunstwerk in Köln am Rheinufer Foto Andrea Matzker

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Nach Flügelauto (seit 25 Jahren), Weltkugel (seit 20 Jahren), Müllmännern (seit 1998) „Trash People“ vor dem Dom auf dem Roncalliplatz vor ihrer weltweiten Präsentation setzt Aktionskünstler HA Schult eine weitere „Landmarke“ für die Domstadt, anhand derer man Offenheit und Kunstfreudigkeit der Stadt, in der HA Schult seit 50 Jahren lebt und arbeitet, erkennen soll. Weiterhin will die Stadt auch ein Zeichen gegen die „Ballermannisierung“ der Altstadt setzen, so Bürgermeister Andreas Hupke bei der Präsentation der Skulptur. Unterstützung fand der umtriebige Künstler bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln, deren Gremien mit Direktor Harald Schmitz an der Spitze, HA Schult beauftragten, ein Kunstwerk der Sozialwirtschaft zu erschaffen, das auf dem Gelände des Hauptsitzes in Köln, direkt am Konrad Adenauer Ufer, als Skulptur mit dem Namen Hope aufgestellt wurde, da dieses Geldinstitut seit 1923 für die Finanzierung sozialer Projekte in Deutschland zuständig und somit eine Hoffnung für behinderte und benachteiligte Menschen ist.

Bei der Skulptur handelt es sich um die Stilisierung eines Baumes, der aufrecht stehend 8 m nach oben strebt. Ein Stahlrohr mit einem Durchmesser von 35 cm endet in einer brandgeschützten, künstlichen Baumkrone, in der der 1,8 m lange Schriftzug H O P E leuchtet. Darunter sind drei 65 Zoll große Monitore befestigt. Auf zwei dieser Monitore wechseln im Tagestakt Portraits von Menschen unserer Vergangenheit und Gegenwart, die mit ihrem Denken und Tun niemals die Hoffnung und den Glauben an die Veränderung unserer Welt zum Guten aufgegeben haben. Der dritte Monitor zeigt das mikroskopische Innere eines Wassertropfens, symbolhaft für das Panta Rhei, des „Alles ist in Fluss“ des nahen Rheins.

 

 

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Sonderauftritt für das Theater am Dom

24.01.2018 Köln Restaurant im Hotel Wasserturm Peter Nottmeier mit der gesamten Crew von Funny Money und Theaterintendanten Oliver Durek bei der Stärkung für den Abend Foto Andrea Matzker

24.01.2018 Köln Restaurant im Hotel Wasserturm Peter Nottmeier kocht mit dem jüngsten 2-Sterne-Koch Eric Werner für seine Crew vom Theater am Dom Rehrücken Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Zum Abschluss der mehrmonatigen Laufzeit der herrlichen Komödie „Funny Money“ leistete sich der Schauspieler Peter Nottmeier eine noble Geste all seinen Kollegen vom Theater am Dom gegenüber. Großzügig lud er sie hoch über Köln in das Restaurant Himmel un Äd in der 11. Etage des Wasserturm Hotels zu einem Sterne-Menü der Extraklasse ein. Kurzerhand verwandelte sich der Hobbykoch in den Assistenten des jüngsten 2-Sterne-Kochs Eric Werner und zauberte eine Gangfolge auf höchstem Niveau. Bevor die gesamten nicht aus Köln stammenden Kollegen wieder in alle Herrenländer ausschwärmen, wollte er ihnen eine unvergessliche Erinnerung an Köln bieten. So bewirtete er die ganzen Mitstreiter und den Intendanten Oliver Durek mit getrüffeltem Maronensüppchen, Rehfilet und Dessert von Marzipanschnitte mit Mangorolle und Rotweineis. Eindeutig delikater als die typisch kölsche Küche, aber dafür mit hinreißendem Rundumblick auf ganz Köln. Erlauben konnte sich das der Schauspieler aber auch nur, weil er als Heiner Liebig im Stück „Funny Money“ unverhofft zu unglaublichem Reichtum kam. Das nächste Stück „Ketten der Liebe“ mit Tom Gerhardt läuft ab 16. Februar im Theater am Dom.

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Februar 6, 2018

20. Lambertz Monday Night

Lambertz Monday Night Schoko-Modell Mozartkugel Foto Andrea Matzker

Lambertz Monday Night Dita von Teese Foto Andrea Matzker

Lambertz Monday Night  Mario Adorf Foto Andrea Matzker

Autoren: Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Während der diesjährigen Internationalen Süßwarenmesse feierte das Traditionsunternehmen Lambertz gleich zwei Jubiläen: 330 Jahre Firmenexistenz und die 20. legendäre Lambertz Monday Night. Bereits in neunter Generation führt Prof. Dr. Hermann Bühlbecker sein Unternehmen als Alleininhaber. Bei der einzigartigen Schoko-Music-Dance- und Fashion-Show führten international gefeierte Mannequins und Schönheiten Schokokleider-Unikate vor, bekannte Sänger traten auf, und sensationelle Tanzdarbietungen wurden geboten. Unter den 900 Gästen im Alten Wartesaal am Hauptbahnhof von Köln waren Stars und Persönlichkeiten aus Showbusiness, Sport, Politik und Wirtschaft. Zu den Superstars gehörten Andie MacDowell, Pamela Anderson, Dita von Teese, Vincent Perez, Ralf Möller und Mario Adorf. Die Baywatch-Nixe, die auch den Lambertz-Kalender 2018 schmückt, war Überraschungsgast der Darbietung des Zauberkünstlers Hans Klok. George McCrae sang nach der Show seinen Welthit „Woman Take Me In Your Arms Rock You Baby“, und der Wartesaal bebte. Die Party ging bis 04 Uhr. Punkt 09 Uhr öffnete die Messe wieder, und Superstar Andie MacDowell kam am Lambertz-Stand vorbei, um sich für die Party zu bedanken und die Klassiker wie die Innovationen zu probieren. In einer unbemerkten Sekunde entwischte sie ihren Begleitern und Sicherheitsleuten, um sich inkognito und völlig allein ein wenig auf der Messe umzuschauen, bevor sie sich noch für ein paar Tage in Köln aufhielt, um die Stadt kennenzulernen. Vorher war sie noch nie in der Domstadt und sagte, dass sie gerne einmal hier arbeiten würde. Am Tag darauf galt es wieder: „Nach der Messe ist vor der Messe“ – die Vorbereitungen für die nächste Lambertz Monday Night sind schon im Gang.

Lambertz Monday Night  Ralf Möller Foto Andrea Matzker

Lambertz Monday Night Nastassja Kinski Foto Andrea Matzker

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Februar 5, 2018

Fest in Gold

Foto: Der kunstvolle Städte-Karussel-Orden (Aufnahme: Andrea Matzker)

 

Foto: Köln Handwerkskammer Fest in Gold Orden für Kuckelkorn Foto Andrea Matzker

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Ha Schult’s Weltkugel stand Pate für einen der 22 fantasiereichen Unikat-Orden von Goldschmiedelehrlingen der Handwerkskammer, die beim traditionsreichen Fest in Gold in der Handwerkskammer zu Köln am Heumarkt Persönlichkeiten des Kölner Lebens feierlich überreicht wurden. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer freute sich riesig über die zauberhafte Miniaturkopie der Weltkugel, die sie dann gemeinsam mit OB Henriette Reker aufnestelte, um in das geheimnisvolle Innere schauen zu können. OB Reker erhielt den Orden Kölner Kultur-Konfetti, Christoph Kuckelkorn, Präsident des Kölner Festkomitees, wurde gleich von einem knallgrünen, lebensgroßen Papagei mit dem Namen Ara Colonia angeflogen, der ihm auf der Epaulette sitzen blieb, und die Musikgruppe Cat Ballou staunte nicht schlecht, dass man auf einem der ihr zugedachten Orden, nämlich einer winzigen „Flisch“ (Kölner Ausdruck für Mandoline), tatsächlich musizieren kann. Auch das Kölner Dreigestirn wurde ausgezeichnet. Prinz Michael II. erhielt ein zauberhaftes, drehbares Städte-Karussell, das beim Ordenswettbewerb in der Kategorie Handwerkliche Ausführung den ersten Preis gewonnen hatte.

Köln Handwerkskammer Fest in Gold Orden für Min. Gebauer Foto Andrea Matzker

 

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Januar 30, 2018

6 x 11 Jahre KakaJu

Foto: Die Tanzgarde der Karnevalsfreunde der katholischen Jugend, die auch Stadtgarde ist, begeistert jedes Jahr mit starken Choreographien (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Autor: Christian Dick

66 Jahre – das ist wahrlich ein närrisches Jubiläum. So versteht es sich von selbst, dass dies gebührend gefeiert werden muss. Die Karnevalsfreunde der katholischen Jugend (KakaJu) in Düsseldorf veranstalten jedes Jahr eine Vielzahl von Karnevalssitzungen, die alle sehr gut besucht sind. Dies nicht zuletzt wegen der fulminanten Tanzdarbietungen.

Durch das Programm führte in bewährter Manier KakaJu-Präsident Thomas Puppe.

Foto: Fair Trade-Botschafter Manfred Holz und Thomas Puppe (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Foto: Thomas Puppe und Christian Dick, Chefredakteur www.nrw-depesche.de (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Ausgezeichnet war die Büttenrede des Kinder-Hoppeditz, dessen Rolle die 12jährige Jana Lehne übernommen hatte. Sie bewies großes Talent und sie wird sicherlich noch eine große Zukunft vor sich haben.

Foto: Jana Lehne als Kinder-Hoppeditz und KakaJu-Präsident Thomas Puppe (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Für musikalische Unterhaltung sorgte die Düsseldorfer Band Alt-Schuss. Die aktuelle Karnevalssession ist die letzte, in der Rainer Lieverscheidt als Sänger mitwirkt, er nimmt ein neuen Projekt in Angriff.

Foto: Sänger Rainer Lieverscheidt verabschiedet sich in der Session 2018 von der Gruppe Alt-Schuss (Aufnahme, copyright: Christian Dick, www.nrw-depesche.de)

Alle Künstler treten bei den KakaJu-Sitzungen übrigens ohne Gage auf.

 

 

 

 

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Januar 21, 2018

Die KakaJu will in ihrer 6 x 11-jährigen Jubiläumssession besonders kräftig „feiern – spenden – helfen“

Foto: KakaJu Präsident Thomas Puppe (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Mit 66 Jahren, da fängt das Jecksein an: Ganz im Sinne des unvergessenen Udo Jürgens starten die Karnevalsfreunde der katholischen Jugend (KakaJu) mit einer Extraportion Elan und Motivation in die heiße Phase der diesjährigen Karnevalssession. Unter dem Motto „66 Johr – Mir sin on bliewe jeck“ haben sich die Narren rund um Präsident Thomas Puppe für ihre 6 x 11-jährigen Jubiläumssession besonders viel vorgenommen. Als sichtbares Zeichen dafür dient nicht zuletzt die mit 72 Seiten bislang umfangreichste Ausgabe der KakaJu-eigenen Sessionszeitung „Jecke Post“. Auch endet die Session für die KakaJu in diesem Jahr nicht am Aschermittwoch, sondern geht mit einer großen Jubiläumsparty am 28. April in die Verlängerung. Und selbstverständlich sollen in diesem Jahr die berühmten Spenden-Schweinchen besonders gut gemästet werden. Das Ziel lautet, auch in diesem Jahr wieder mehr als 20.000 Euro zu sammeln und diese an soziale Projekte in und um Düsseldorf sowie in der dritten Welt zu verteilen. Dafür lädt die KakaJu alle Düsseldorfer Jecken zu insgesamt acht Sitzungen ein, um dort gemeinsam bei einem wieder einmal sehr abwechslungsreichen und attraktiven Programm den allseits bekannten KakaJu-Slogan „feiern – spenden – helfen“ mit Leben zu füllen.

20.933,33 Euro konnte die KakaJu nach der vergangenen Session an Spendengelder an soziale Einrichtungen und Projekte verteilen. „Mit fast 21.000 Euro können wir sehr zufrieden sein“, so KakaJu-Präsident Thomas Puppe. „Die Summe gab uns großen Spielraum um eine große Anzahl von Projekten sowohl in und um Düsseldorf wie auch in der Dritten Welt zu unterstützen. Dafür möchte ich mich einmal mehr ganz herzlich bei all denen bedanken, die diese schöne Spendensumme ermöglicht haben.“

Bei der Verteilung der Summe achtet die KakaJu dabei stets auf eine stimmige Mischung zwischen in Düsseldorf beheimateten und internationalen Projekten. Wie gewohnt verblieben rund zwei Drittel des Spendengeldes in der Landeshauptstadt und Umgebung, das übrige Drittel kam Projekten in der dritten Welt zugute.

In diesem Jahr peilen die Karnevalsfreunde erneut eine in der Höhe vergleichbare Spendensumme an. Die Chancen dafür stehen gut, denn in ihrer 6 x 11-jährigen Jubiläumssession wartet die KakaJu mit einem besonders attraktiven Programm auf. „Wir konnten wieder einmal viele große Namen des rheinischen Karnevals für uns und unsere Idee gewinnen“, freut sich Sven Gerling, stellvertretender Vorsitzender der Karnevalsfreunde. Als Beispiele seien an dieser Stelle Jürgen Hilger-Höltgen, Christian Pape, Martin Schops, Die Erdnuss, Michael Backes, die Landpomeranzen, das kabarettistische Duo Et Zweijestirn, die Kölner Partyband Kuhl & the Gang sowie die Swinging Funfares genannt, die alle ihr Kommen für jeweils mindestens eine der acht KakaJu-Sitzungen zugesagt haben. Die erste findet bereits am kommenden Sonntag in der Rheinterrasse statt, das KakaJu-Sitzungsfinale steigt am Karnevalsfreitag in der Stadthalle.

„Alle Künstler werden erneut zu extrem günstigen Konditionen bei uns auftreten, zum Teil sogar gänzlich auf ihrer Gage verzichten“, erklärt KakaJu-Präsident Thomas Puppe. „Damit honorieren und unterstützen sie nicht nur das soziale Engagement der KakaJu, sondern erlauben uns gleichzeitig, die Sitzungskarten zu äußerst günstigen Preisen anzubieten. Wir ermöglichen somit auch jenen Düsseldorfern den Besuch unserer Veranstaltungen, die sich den Sitzungskarneval ansonsten nicht leisten können oder wollen. Das ist uns sehr, sehr wichtig.“

Über den Kartenverkauf hinaus bieten auf den Sitzungen selbst die jungen sympathischen Tänzerinnen der „Perlen vom Rosenkranz“ eine weitere wichtige Säule des Spendensammelns. Wenn sie mit den gar nicht mal so kleinen „Schweinchen“ von Tisch zu Tisch gehen und um Gaben bitten, werden sie dabei traditionell von Präsident Puppe unterstützt, der von der Bühne aus den Besuchern mit dem längst legendären Zitat des verstorbenen KakaJu-Ehrenvorsitzenden Josef Kürten ins Gewissen redet: „Bitte zuerst die Scheine in die Schweinchen werfen, ansonsten werden die Bühnenkünstler durch das klimpernde Kleingeld gestört …“

Weiteres Geld nimmt die KakaJu zudem durch den Anzeigenverkauf in ihrer Sessionszeitung „Jecke Post“ ein, die in ihrer diesjährigen sechsten Auflage mit 72 Seiten so viel Lesestoff bietet wie nie zuvor. „All den Firmen und Institutionen, die uns mit dem Schalten einer Anzeige in unserer Zeitung unterstützen, gilt unser großer Dank“, so Puppe. „Die meisten von ihnen sind bereits seit vielen Jahren dabei und kommen vor Sessionsbeginn meist von sich aus auf uns zu. Das erleichtert das ‚Klinkenputzen‘ natürlich ungemein …“

Große Jubiläumsveranstaltung am 28. April 2018

Die diesjährige „Jecke Post“ dient dabei nicht nur als Sessionszeitung, sondern darüber hinaus auch als Programmheft für die große Jubiläumsveranstaltung bzw. -party am 28. April 2018 in der Rheinterrasse. „Was genau wir planen, möchten wir an dieser Stelle noch nicht verraten“, erklärt Gerling. „Aber unter anderem wird es eine multimediale Ausstellung geben, mit der wir die 66-jährige Geschichte der KakaJu mit Leben füllen wollen.“

An folgenden Terminen finden noch KakaJu-Sitzungen 2018 statt:

Samstag, 27.1.2018: KakaJu-Kinderkarneval (bis 12 Jahre)

15.00 Uhr | Lambertus-Saal, Stiftsplatz 3, Altstadt | 5 € (für jedes Kind und jede Begleitperson)

Sonntag, 28.1.2018: KakaJu-Sitzung

17.00 Uhr | Rheinterrasse Düsseldorf | 16 €

Sonntag, 4.2.2018: KakaJu-Sitzung

17.00 Uhr | Rheinterrasse Düsseldorf | 16 €

Mittwoch, 7.2.2018: KakaJu-Sitzung für Junge und Junggebliebene

19.00 Uhr | Schlösser-Zelt am Burgplatz | 11 €

Freitag, 9.2.2017: KakaJu-Sitzung

19.00 Uhr | Stadthalle Düsseldorf | 16 €

KakaJu-Kartenservice

Alt & Jung Reisen

Ratinger Straße 43

40213 Düsseldorf-Altstadt

(ab 1. Februar: Gumbertstraße 93, 40229 Düsseldorf)

Telefon (02 11) 311 95 62

Online-Bestellungen unter www.kakaju.de oder per Mail (karten@kakaju.de).

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Januar 17, 2018

Ein Schriftsteller, dessen wahre Identität im Verborgenen liegt

DAS LÄCHELN DER FRAUEN, dieser erfolgreiche Roman von Nicolas Barreau war auch als Spielfilm sehr sehenswert. Nun wir diese Komödie, für deren Bühnenfassung Gunnar Dreßler verantwortlich zeichnet, im Düsseldorfer Theater an der Kö aufgeführt. Ralf Bauer, der auch Regie führt, spielt die männliche Hauptrolle in dem Zwei-Personen-Stück, die weibliche Rolle spielt Dominique Siassia. Die Premiere am 12. Januar 2018 wurde mit frenetischem Beifall bedacht. Schauspielerisch ist dieses Stück eine große Herausforderung, weil es sehr viele lange Monologe enthält, die die Gedankenwelt der beiden Protagonisten eindrucksvoll illustrieren.

Bis zum 18. Februar 2018 ist diese Komödie im Theater an der Kö zu sehen.

Einsam und voller Liebeskummer streift die junge Restaurantbesitzerin Aurélie durch Paris. Sie rettet sich in einen kleinen Buchladen. Dort fällt ihr Blick auf einen Roman mit dem Titel Das Lächeln der Frauen. Verblüfft stellt sie fest, dass ihr Lokal in diesem Buch minutiös beschrieben ist und die Hauptfigur ihr selbst ziemlich ähnlich sieht. Zufall oder Schicksal?

Aurélie setzt alles daran, den Schriftsteller, einen Engländer namens Robert Miller, kennenzulernen. Was sie nicht weiß: Der Autorenname ist ein Pseudonym – erdacht vom Lektor André Chabanais. Er hat den neuesten Verkaufsschlager seines Verlages selbst verfasst, ohne das Wissen seines Chefs.

Mit allerlei Tricks gelingt es André zunächst, den hartnäckigen Wunsch Aurélies nach einer Begegnung mit dem vermeintlichen Autor abzuwehren. Sein Pech: Er verliebt sich in Aurélie und steckt nun in der Zwickmühle: Einerseits will und muss er sein Geheimnis wahren, andererseits möchte er Aurélies Begeisterung für den „öffentlichkeitsscheuen“ Schriftsteller auf sich selbst lenken…

Aufführungen sind täglich (außer Montag) 20 Uhr, Sonn- und Feiertage 18 Uhr, Zusatzvorstellungen Mittwoch, 24. Januar, 16 Uhr und 20 Uhr sowie

Samstag, 17. Februar, 17 Uhr und 20 Uhr

Weitere Informationen finden Sie unter der Internetadresse www.theateranderkoe.de .

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„Drei Männer im Schnee“ in der Komödie Düsseldorf

Autor: Christian Dick

Außerordentlich gut gelungen ist die Inszenierung Komödie „Drei Männer im Schnee“, die derzeit in der Komödie in der Steinstraße in Düsseldorf zu sehen ist. Bei diesem Komödien-Klassiker von Erich Kästner war das Theater sehr gefordert, denn auf der kleinen Bühne agieren zehn Schauspieler. Die Darsteller wirken sehr natürlich, so dass der Funke beim Publikum schnell überspringt. Gerade für kalte Winterabende bietet dieses Stück mit viel Romantik die richtige Stimmung. Der junge Regisseur Fabian Goedecke, der bei diesem Stück auch als Schauspieler mitwirkt,  hat diese Komödie mit viel Feingefühl und Empathie inszeniert. Das Stück ist sehr sehenswert. Bis zum 25. Februar wird es aufgeführt.

Inhalt:

Der exzentrische und gutmütige Geheimrat und Millionär Tobler will die Menschen studieren. Er beteiligt sich unter dem Namen Schulze an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma, der weltbekannten Tobler-Werke. Schulze gewinnt den zweiten Preis: einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel zu Bruckbeuren in den Alpen. Dorthin fährt Schlüter verkleidet als armer Mann, um zu erleben, wie die Menschen in solch einer Umgebung auf einen armen Schlucker reagieren. Als Begleiter nimmt er seinen langjährigen Diener Johann mit, der während des Hotelaufenthalts einen reichen Reeder spielen und ihn nicht kennen soll. Schon am ersten Tag schließt er Freundschaft mit Fritz Hagedorn, einem arbeitslosen Ingenieur, der beim Preisausschreiben den ersten Preis gewonnen hatte. Hagedorn wird fälschlicher Weise vom Hotelpersonal für einen Millionär gehalten. Toblers Tochter und Haushälterin reisen ihm nach und bringen durch ihre Anwesenheit den Lauf noch mehr in Unordnung. Ein wunderbare Komödie über den „Schein oder nicht Schein“ und die Oberflächlichkeit der Menschen! Ein Klassiker der hohen Kunst der Komödie.

Darsteller

Tobler Christof Düro

Hilde Tobler Kerstin Bruhn

Johann Michael Schäfer

Hausdame Kunkel Ute Stein

Hoteldirektor Volker Conradt

Portier Polter Sven Post

Frau Mallebré Reinhild Köhncke

Frau Casprius Michaela Klarwein

Dr. Fritz Hagedorn Fabian Goedecke

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