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Dezember 7, 2016

„Düsseldorfer des Jahres“ 2016: Udo Lindenberg und Klaus Doldinger rocken den Saal

Sieben gläserne Löwen für besondere Menschen und Institutionen unserer Stadt

Von Rocklegende bis stille Helfer – großes Staraufgebot in Düsseldorf

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Foto: die Hockey-Spielerinnen Lisa Marie Schütze (links im Bild) Annika Marie Sprink (2. von links) wurde gemeinsam Selin Oruz, die bei Gala in Düsseldorf nicht dabei sein konnte, ausgezeichnet, weil bei dem Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Bronze bekommen haben, vorne im Bild: Udo Lindenberg, der einen Sonderpreis erhielt, weil er seit seiner Ausbildung im Breidenbacher Hof mit Düsseldorf eng verbunden ist, rechts außen: Fotokünstler Andreas Gursky, der als Düsseldorfer des Jahres im Bereich „Kultur“ ausgezeichnet wurde (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

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Foto: Elvira und Günther Netzer, der bei der Gala „Düsseldorfer des Jahres“ als Laudator fungierte (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Blitzlichtgewitter, roter Teppich, polierte Limousinen. Am Montag, dem 5. Dezember lag ein gewisses Hollywood-Feeling in der Luft. In den Kaltstahlhallen des AREAL BÖHLER wurden sieben Preisträger von bekannten Laudatoren mit dem gläsernen Löwen, der center.tv-Auszeichnung „Düsseldorfer des Jahres“, in den Kategorien Wirtschaft, Sport, Ehrenamt, Lebenswerk, Innovation & Nachhaltigkeit und Kultur geehrt. Der Sonderpreis anlässlich 70 Jahre NRW wurde unter großem Medieninteresse an die Deutsch-Rock-Legende Udo Lindenberg überreicht, der sich mit einem Unplugged-Ständchen bedankte. Rund 400 geladene Gäste, darunter auch bekannte Gesichter wie Fußballlegende Günter Netzer, Die-Toten-Hosen-Manager Patrick Orth und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, waren bei der Show dabei und applaudierten dem Moderatoren-Duo Claudia Monréal und Christian Zeelen.

Nach der Begrüßung durch Jury-Präsident Dr. Karl Hans Arnold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinisch-Bergischen Verlagsgesellschaft und Holding der Rheinischen Post Mediengruppe, eröffneten Claudia Monréal und Christian Zeelen den Abend. Für gute Unterhaltung zwischen den einzelnen Kategorien sorgte die Band von „Fresh Music Live“ um Initiator Daniel Hallgrimson und Sänger Peer Richter mit den passenden Auftritt-Songs für jeden Laudator und Live-Performances der Songs „Can‘t stop the feeling“ von Justin Timberlake und „Dein Ding“ von Udo Lindenberg.

Bei der After Show Party sorgte Broich Premium Catering für zufriedene Gäste.

Preisträger und Laudatoren im Überblick:

Wirtschaft

Jutta Zülow. Vorstandsvorsitzende der Zülow AG

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Foto: Jutta Zülow, rechts im Bild, mit ihrem Sohn David Zülow, der bereits Mitglied der Geschäftsführung ist (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Jutta Zülow ist im Vorstand der seit rund 45 Jahren familienbetriebenen Zülow Aktiengesellschaft, dem Dienstleistungsunternehmen für Daten- und Elektrotechnik und dort verantwortlich für Personalentwicklung, Risikomanagement, Finanzen und Strategie. Die AG bündelt fünf Tochterunternehmen, davon zwei mit Sitz in Düsseldorf und drei in Neuss. Im Oktober 2016 wurde sie als erste Frau zur Vorsitzenden des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes Düsseldorf und Umgebung e.V. gewählt und vertritt damit 1.700 Mitgliedsunternehmen mit 210.000 Mitarbeitern in der Region Düsseldorf. Aber auch im sozialen Bereich engagiert sich Jutta Zülow mit der Zülow AG. So unterstützt sie, neben ihrem großen Engagement für die Integration von Flüchtlingen, die „Initiative Tandem“, bei der Schüler mit und ohne geistige Behinderung gemeinsam Sport treiben und so Hemmungen und Berührungsängste abbauen sollen. Verliehen wurde die Auszeichnung von

Sport

Edelmetall für Düsseldorf hieß es bei den diesjährigen Olympischen und Paralympischen Spielen in Rio gleich mehrfach! Die Spielerinnen der 1. Damen-Mannschaft des Düsseldorfer Hockey Clubs Lisa Marie Schütze, Selin Oruz und Annika Marie Sprink sowie Thomas Schmidberger, Rollstuhl-Tischtennisspieler bei Borussia Düsseldorf, sind die Athleten des Stockheim Team Rio, die bei den Spielen 2016 eine Medaille gewonnen haben.

Die Schülerin Lisa Marie Schütze begann ihre sportliche Laufbahn 2011 beim Düsseldorfer HC und erzielte eines der Tore im Spiel um die Bronze-Medaille in Rio. Nach dem Triumph von Athen 2004 war es die erste Medaille für ein deutsches Damen-Team bei Sommerspielen. Der 25-jährige Student Thomas Schmidberger gewann im Rollstuhl-Tischtennis gleich zwei Medaillen: Silber im Einzel und im Team. Die Laudatio auf die vier Athleten hielt Schmidbergers Team-Kollege und Tischtennis-Legende Timo Boll. Boll gehört seit mehr als zehn Jahren zur absoluten Weltklasse und war 2016 Fahnenträger des deutschen Olympia-Teams in Rio. 2010 erhielt er selbst den „Düsseldorfer des Jahres“ für seine Erfolge mit Borussia Düsseldorf.

Ehrenamt

Bürgerstiftung Düsseldorf e.V.

Sie hat sich selbst aufgetragen, das Gemeinwohl zu fördern und sich für Wirtschaft und Sport, Kunst und Kultur, Soziales, Bildung und Brauchtum am Standort Düsseldorf zu engagieren. Die Bürgerstiftung Düsseldorf versteht sich als eine Stiftung von Bürgern für Bürger. In den 10 Jahren ihres Bestehens hat sich die Stiftung durch ein nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet, das auf diese Art und Weise in kaum einer anderen Stadt in Deutschland erlebbar ist. Stellvertretend für die gesamte Bürgerstiftung nahmen Vorstandsvorsitzende Suzanne Oetker-von Franquet, stellv. Vorsitzender des Stiftungsrates Dr. Wolfgang Kühn und Vorstandsmitglied Sabine Tüllmann den Preis zum „Düsseldorfer des Jahres“ von Laudator Manes Meckenstock entgegen. Meckenstock ist ein bekannter Düsseldorfer Autor, Kabarettist und Moderator, und als Reporter unter anderem für die WDR-Sendung „Zimmer frei“ sowie für die monatliche TV-Sendung „Manes up Jück“ bei center.tv Düsseldorf tätig.

Lebenswerk

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Foto: Udo Lindenberg und Klaus Doldinger (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Für sein Lebenswerk wurde der brillante und weltweit bekannte Jazzmusiker Klaus Doldinger ausgezeichnet, der unter anderem die Titelmusik der Krimireihe Tatort und die Filmmusik zu dem Film „Das Boot“ komponiert hat und bei der Schauinsland Reisen Jazz Rally in Düsseldorf seit vielen Jahren um den Nachwuchs bemüht ist. Dafür, dass Musik ein Jungbrunnen ist, ist Doldinger mit seinen unglaublichen 80 Jahren der Beweis: Der deutsche Musiker Klaus Doldinger ist vor allem als Jazzmusiker und als Komponist von Filmmusik bekannt. Seine wohl bekanntesten Werke sind die Titelmusik zu dem Film „Das Boot“, den Serien „Tatort“, „Liebling Kreuzberg“ sowie „Ein Fall für Zwei“ und die Filmmusik zu „Die unendliche Geschichte“. 1952 startete er seine Karriere mit „The Feetwarmers“, einer Dixieformation. 1971 gründete er dann die Band „Passport“ mit Udo Lindenberg am Schlagzeug. In den folgenden Jahrzehnten war Doldinger einerseits als Komponist sehr produktiv, verfolgte aber die Karriere mit „Passport“ weiterhin intensiv. Als Schirmherr unterstützt er die erfolgreiche Düsseldorfer Jazz Rally. Die Laudatio hielt Dieter Falk, Professor der Robert-Schumann-Musikhochschule, deutscher Musikproduzent, Keyboarder, Arrangeur und Komponist. Falk produzierte unter anderem die Gruppen PUR und Brings, gewann in seiner Karriere schon über 50 Platin- und Goldene Schallplatten und wurde bereits sechsmal für den Echo als erfolgreichster Produzent nominiert

Innovation & Nachhaltigkeit

Digitale Stadt Düsseldorf e.V.

Die Stadt Düsseldorf soll europaweit zu einer führenden Metropole der Medien, IT und Telekommunikation werden. Dieses Ziel verfolgt der Verein Digitale Stadt Düsseldorf e.V. mit seinen mehr als 270 Mitgliedern aus Düsseldorfer Unternehmen seit dem Jahr 2004. Die Moderation von Innovationsprozessen, Vernetzung von Unternehmen, aber auch Förderung der Wissenschaft und Forschung, sowie der Aus- und Weiterbildung ist Zweck des Vereins. So startete die Digitale Stadt Düsseldorf zum Beispiel die Initiative „Smart City Düsseldorf“, die sich mit der Digitalisierung im Alltag wie etwa bei der Mobilität oder bei Bezahlsystemen beschäftigt. Im Namen aller Mitglieder des Vereins nehmen die stellvertretenden Vorsitzenden Stephan Schneider, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke und Cornelia Binder den Preis zum „Düsseldorfer des Jahres“ entgegen. Die Laudatio hielt Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann, Lehrstuhlinhaber der Universität Duisburg-Essen und einer der führenden Experten für die digitale Wirtschaft in Deutschland. Das Magazin „Business Punk“ wählte ihn außerdem zu einem der 50 wichtigsten Köpfe der Startup-Szene in Deutschland.

Kultur

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Foto: Andreas Gursky und Günter Netzer (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

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Foto: Andreas Gursky (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Der bereits vielfach ausgezeichnete Fotokünstler Andreas Gursky gilt als einer der bekanntesten Düsseldorfer Kunstschaffenden, auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Seine Fotografien erreichen auf dem internationalen Kunstmarkt Spitzenpreise, wie das Werk Rhein II (1999), das in New York für 4,3 Millionen Dollar zu einem Rekordwert verkauft wurde und zeitweise als teuerste Fotografie der Geschichte galt. Bekannt geworden ist Gursky vor allem mit seinen gesellschaftskritischen und digital bearbeiteten großformatigen Fotobildern.

Zuletzt präsentierte er seine rund 20 Werke in der neuen Ausstellung „Nicht abstrakt“ in der Kunstsammlung NRW. Andreas Gursky wurde zum Sommersemester 2010 als Professor für „Freie Kunst“ an die Düsseldorfer Kunstakademie berufen, an der er selbst 1987 als Schüler Bernd Bechers sein Studium abschloss. Auf ihn hielt die Laudatio sein enger Freund Günther Netzer, ehemaliger deutscher Fußballprofi. Mit der deutschen Fußballnationalmannschaft wurde er 1972 Europameister und 1974 bei der Endrunde im eigenen Land Weltmeister. Bis nach der WM 2010 war er zudem 13 Jahre lang neben Sportmoderator Gerhard Delling als Experte für die ARD tätig.

Sonderpreis für Udo Lindenberg

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Foto: Udo Lindeberg (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Udo Lindenberg und das Land Nordrhein-Westfalen – das ist eine lange Liebesgeschichte, genauer eine 70 Jahre lange. Denn Lindenberg, der im Mai diesen Jahres ebenfalls seinen 70. Geburtstag feierte, stammt gebürtig aus der im nordwestlichen Zipfel Westfalens liegenden Stadt Gronau. Doch schnell verschlägt es ihn damals in die pulsierenden Metropolen, wie auch in den 1960er Jahren nach Düsseldorf. Tagsüber arbeitete er unter anderem als Page und Liftboy im Breidenbacher Hof an der Königsallee, nachts machte er mit seiner Band als Schlagzeuger die Düsseldorfer Altstadt unsicher. Wegen seiner besonderen Beziehung zum Land NRW und seines außerordentlichen Engagements gegen Rassismus und für mehr Toleranz und Akzeptanz verschiedener Lebensweisen und Kulturen wurde Udo Lindenberg mit dem Sonderpreis „70 Jahre NRW“ geehrt. Die Laudatio hielten Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinischen Post, und Cyrus Heydarian, Direktor des Breidenbacher Hofs und Freund Lindenbergs.

Die wichtigsten Ausstrahlungstermine:

Erstausstrahlung: Samstag, 10.12.2016 um 20.15 Uhr

Wiederholungen u.a.:

Sonntag, 11.12. um 13.00 Uhr

Heiligabend, 24.12. um 19.15 Uhr

Silvester, 31.12. um 20.15 Uhr

Hintergrund:

center.tv ist der lokale Fernsehsender für die Regionen Düsseldorf, Neuss und Mettmann und ein Unternehmen der Rheinischen Post Mediengruppe. Präsentiert werden Nachrichten aus Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur sowie anspruchsvolle Reportagen und Talksendungen zu Themen, die die Region bewegen. Laut einer repräsentativen Reichweitenuntersuchung aus dem Dezember 2015 überzeugen sich davon regelmäßig 144.000 Zuschauer (Weitester Seherkreis). Zu empfangen im Unitymedia-Kabelnetz analog auf Kanal S21 und digital auf Platz 139, bei NetCologne analog auf Kanal S18 und digital auf Kanal S02 und im Internet via Web-TV. Neu: Jetzt auch deutschlandweit bei Telekom Entertain auf Kanal 2090. Weitere Informationen unter www.centertv.de.

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Dezember 5, 2016

Weihnachten International bei der Commerzbank in Düsseldorf und Jubiläums-UNICEF GALA in Hilden

Vierzehn Weihnachtsbäume aus vierzehn Nationen

Autor: Christian Dick

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Foto: Heribert Klein, Noël André Lunguana (DR Kongo/Deutschland, Finalist der TV-Show The Voice Kids 2016), Andreas Bergmann, Leiter der Bereichs Wealth Management der Commerzbank AG, Ani Choying Drolma, UNICEF-Botschafterin aus Nepal, der Düsseldorfer Bürgermeister Fritz Conzen, Chelsea Fontenel (Schweiz, Finalistin der TV-Show The Voice Kids 2013, Ricardo Tamura, Tenor (Brasilien) (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Am 3. und 4. Dezember fand in Hilden die Jubiläums-UNICEF-GALA statt. 1982 wurde diese Gala durch Heribert Klein, der seinerzeit Pressesprecher der Dresdner Bank war, aus der Taufe gehoben. Nun fand dieses Ereignis zum 35. Mal stand. Für gerade einmal 30 Euro konnte das Publikum Künstler aus 14 Ländern sehen, bei denen man normalerweise für Solokonzerte 70 Euro bezahlt. Die Commerzbank AG, die nach der Übernahme der Dresdner Bank im Jahre 2009, nicht nur die Galas in Hilden, sondern auch in Köln und auch Neuss, wo die Gala bis 2014 Tanz- und Tennis-Gala hieß, weiter fortgeführt hat, hat sich das Thema Corporate Social Responsibility, also nicht nur der Finanzwelt, sondern auch der Gesellschaft etwas zu geben, groß auf die Fahnen geschrieben. Bei der Gala in Hilden konnte Heribert Bohnen, Leiter der Commerzbank AG in Düsseldorf, eine Scheck über 561.864,14 Euro an UNICEF Deutschland überreichen.

Bereits am Freitag, dem 3. Dezember, fand in der Hauptniederlassung der Commerzbank AG in NRW auf der Königsallee in Düsseldorf wieder die Veranstaltung „Weihnachten International“ statt. In diesem Rahmen präsentierten sich einige der Künstler, die am vergangenen Wochenende in Hilden mit von der Partie waren.

Der Düsseldorfer Bürgermeister Friedrich G. Conzen, die UNICEF-Botschafterin Ani Choying Drolma aus Nepal waren ebenfalls bei der Eröffnung der Ausstellung von Weihnachtsbäume, die von 14 Nationen geschmückt worden waren, an der KÖ dabei. Überall in der Stadt leuchten bereits die schönen Weihnachtsbäume und stimmen uns so auf das bevorstehende Fest ein. An der Düsseldorfer Kö, im Hause der Commerzbank AG, gibt es in diesem Jahr die achtzehnte Ausstellung:  „Weihnachten International für UNICEF an der Kö“. In diesem Jahr beteiligen sich die Länder: Angola, China, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kroatien, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Slowenien und USA.

Die vierzehn wunderschön geschmückten Weihnachtsbäume werden zu Weihnachten an Kinder- und Seniorenheim gespendet. Friedrich G. Conzen erklärte, dass in Düsseldorf, einer weltoffenen Stadt, Menschen aus 180 Nationen wohnten. Daher passe diese Ausstellung mit international geschmückten Weihnachtsbäume sehr gut zu Düsseldorf.

 

Ani Choying Drolma, eine buddhistische Nonne, die bereits mit sehr vielen CDs international überaus erfolgreich ist, trug ein meditatives Lied aus Nepal vor.

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Foto: Ani Choying Drolma, UNICEF-Botschafterin aus Nepal, hier im Bild mit Heribert Klein (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Hier einige Impressionen der weihnachtlichen Feierstunde in der Commerzbank an der Kö:

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Foto: Die Opern-Entdeckung des Jahres 2015: Die spanische Sopranistin Elena Sancho Pereg hat bereits ein Engagement an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, wo man sie ab dem Jahre 2017 erleben kann. (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

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Foto: Stephanie Reese, Musical-Sängerin der Weltklasse von Philippinen, trug mit Sean Ghazi aus Malaysia unter anderem das Lied „The Prayer“ von Andrea Bocelli vor, das die beiden bereits beim Weltfriedensgebet 2016 in Assisi gesungen hatten (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

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Foto: John Florencio (Musical-Director, Grand Musical Theatre, Paris), Stephanie Reese (Musical-Sängerin/Philippinen, Sean Ghazi (Musical-Sänger/Malaysia), Robert Vuchinger/Spanien (er hat in diesem Jahr das UNICEF-Lied “Come make a little step of peace” aufgenommen) Chelsea Fontenel und hinten im Bild Irvin Doomes aus den USA, dessen Stimme an Frank Sinatra und Tom Jones erinnert Weihnachten International (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

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Foto: Diesen Weihnachtsbaum hat das Honorarkonsulat von Angola geschmückt (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

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Foto. Weihnachtsbaum des Düsseldorf China Center (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

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Foto: Weihnachtsbaum des American Women’s Club Düsseldorf e. V. (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

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Foto: Weihnachtsbaum der Japanischen Internationalen Schule in Düsseldorf (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

 

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November 22, 2016

Sich selbst eine Freude machen und etwas Gutes tun – UNICEF GALA in Neuss erneut Unterhaltung der Extraklasse

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Foto: das große Finale der UNICEF GALA 2016 im Neuss (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

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Foto: die Rhine Area Pipers & Drums und das Bundesfanfarencorps Neuss Furth 1952 e. V. eröffneten die UNICEF GALA 2016 in Neuss (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

Eine solche Show gibt es nicht alle Tage. Bei der UNICEF GALA der Commerzbank in Neuss waren im Swissôtel am 19. November 2016 wieder Künstler aus 12 Nationen mit von der Partie. Seit 35 Jahren organisiert und moderiert Heribert Klein, ehemaliger Pressesprecher der Commerzbank, UNICEF Galas. Angefangen hat alles in Hilden. Hinterher kam Köln und im Jahre 2015 auch Neuss dazu. In Neuss hieß die Gala bis 2014 Tanz- und Tennis-Gala. Heribert Klein ist zwar mittlerweile im Ruhestand, will aber nach eigenem Bekunden mit den Unicef-Galas weitermachen so lange es ihm möglich ist. In 35 Jahren hat er für die Unicef-Galas 367 Künstlerinnen und Künstler aus 79 Ländern gewinnen können. Auch diesmal waren in Neuss wieder Opern- und Musical-Stars aller erster Güte mit von der Partie und riefen wahre Begeisterungsstürme bei Publikum hervor.

Acht Tage vor der Gala in Neuss hatte die griechische Sängerin Nana Mouskouri, die seit langen UNICEF-Botschafterin ist, spontan ihr Kommen zugesagt. In einer Rede legte sie die Not in Syrien, wo täglich viele Kindern sterben und sehr viele Kinder Hilfe benötigen.

Hier einige Impressionen des Auftritts von Nana Mouskouri.

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Foto: Heribert Klein überreicht Nana Mouskouri einen Strauß weiße Rosen (Aufnahme. copyright: Christian Dick)
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Foto: Nana Mouskouri und Claudia Graus, stellvertretende Vorsitzende Deutsches Komitee für UNICEF e. V.

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Foto: Nana Mouskouri bei ihrer Rede (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

In diesem Jahr kamen die Künstlerinnen und Künstler von den Philippinen, aus Malaysia, Brasilien, den USA, Spanien, Frankreich und Italien. Besonders beeindruckend war die gemeinsame Darbietung aller Künstlerinnen und Künstler des Liedes „Halleluja“ des gerade verstorbenen Leonard Cohen. Nachfolgende Bilder eben einen Eindruck.

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Foto: Die Opern-Entdeckung des Jahres: Elena Sancho Pereg aus Spanien – sie hat bereits ein Engagement an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

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Foto: Stephanie Reese, der zwölfjährige Matteo Collela aus Italien und Sean Ghazi aus Malaysia (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

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Foto: Stephanie Reese und Heribert Bohnen, Niederlassungsleiter Commerzbank AG Neuss (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

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Foto: Opern-Star Ricardo Tamura aus Brasilien (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

Es waren auch diesmal wieder zahlreiche Prominente bei der UNICEF GALA in Neuss, unter anderem der ehemaligen ARD-Korrespondent Ulrich von Deppendorf und NRW-Verkehrsminister Michael Groschek. Die Prominenz erfreute sich auch beim Tanzen, wie folgenden Bilder zeigen:

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Fotos: der aus Neuss stammende Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe mit seiner Ehefrau Heidi (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

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November 19, 2016

Disharmonie zwischen den Generationen als Stoff für ein lebendiges Theaterstück

Autor: Christian Dick

„WIR SIND DIE NEUEN“ – so lautet der Titel der Komödie von Ralf Westhoff, die am 18. November 2016 im Düsseldorfer Theater an der Kö Premiere feierte. Die NEUEN, das sind drei Alt-68er, die schon vor 35 zusammengelebt haben und nun erneut dazu entschließen, eine Wohngemeinschaft zu gründen und neu in ein Haus eingezogen sind. Diese werden von Simone Rethel, Joachim Luger und Lutz Reichert dargestellt. Ihre Überraschung ist alles andere als freudig als sie sich der Studenten-WG, die ein Stockwerk über ihnen wohnt, vorstellen. Dargestellt wird die Studenten-WG von Katarina Schmidt, Florian Gierlichs und Julie Stark. Bereits die erste Kommunikation zwischen den beiden Generationen funktioniert überhaupt nicht, weil die Studenten und die Alt-68er offensichtlich in völlig verschiedenen Welten leben. Und so reiben sich in diesem Stück die Gemüter all dieser Personen aneinander auf. Während die Alt-68er völlig relaxed sind, ihr Leben genießen, nachts trinken, philosophieren und die Hits aus ihren jungen und wilden Jahren hören, arbeiten die nur auf ihre berufliche Karriere fixierten jungen Leute, für die Lebensfreude und Leichtigkeit Fremdwörter sind, an der für sich optimalen Vereinbarkeit zwischen Arbeits- und Privatleben und an einem glatten Lebenslauf. Die Probleme unter Nachbarn gipfeln sich in dieser äußerst spannenden Inszenierung von Theaterdirektor und Regisseur René Heinersdorff zu einer harten Auseinandersetzung zwischen den Generationen auf, die wie eine Spirale verläuft und zu eskalieren droht. Schließlich kommt es zu einer unerwarteten Wendung…

Bis zum 15. Januar 2017 ist diese Komödie im Theater an der Kö in Düsseldorf zu sehen, und zwar täglich (außer Montag) 20 Uhr, Sonn- und Feiertag 18 Uhr

Zusatzvorstellungen: Mittwoch, 30. November 16 und 20 Uhr / Samstag, 10. Dezember, 17 Uhr und 20 Uhr / Montag, 26. Dezember, 18 Uhr / Samstag, 7. Januar, 17 und 20 Uhr

Silvester: 16.30 Uhr / 19.30 Uhr / 22.30 Uhr

Weitere Informationen sind unter folgender Internetadresse zu finden: www.theateranderkoe.de

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November 18, 2016

Ein Denkmal für Mutter Ey Künstlergespräch mit Bert Gerresheim

100 Jahre nachdem Johanna Ey ihre Galerie in Düsseldorf eröffnete, wird ihr als Förderin der Kunst der Moderne im nächsten Jahr ein Denkmal im Andreas Quartier in der Düsseldorfer Altstadt gesetzt.

Der Künstler Bert Gerresheim zeichnet dafür am Donnerstag, 24. November 2016, 18 Uhr, im Gespräch mit Museumsdirektorin Dr. Uta Husmeier-Schirlitz den kreativen Weg von der Idee bis zur Umsetzung der Plastik von Mutter Ey nach. Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltung im Clemens Sels Museum, Am Obertor, beträgt drei Euro zuzüglich Eintritt. Weitere Informationen sind dienstags bis samstags von 11 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 18 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 02131-904141 erhältlich.

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November 12, 2016

Stück mit viel Esprit im Theater am Dom

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Foto: das Ensemble des Stücks „Trennung frei Haus“: Christian Maria Goebel, Isabel Varell und Timothy Peach (Aufnahme. copyright: Christian Dick)

Autor: Christian Dick

„Trennung frei Haus“ – dieser Titel des aktuellen Stücks im Kölner Theater am Dom macht neugierig. Und dementsprechend ist diese Komödie auch voller Überraschungen und sehr abwechslungsreich. Die Handlung spitzt sich immer mehr zu, so dass das Stück auch spannend ist. Außerdem hat diese Inszenierung viel Charme und Esprit.

In dieser Komödie aus der Feder von Tristan Petitgirard wirken im Theater am Dom Isabel Varell, Timothy Peach und Christian Maria Goebel mit. René Heinersdorff, Mitinhaber des Theaters am Dom, stellt hier wieder einmal seine Vielseitigkeit als Regisseur unter Beweis. Die Inszenierung lebt besonders von der Situationskomik, wobei aufgezeigt wird, dass man im Leben einem anderen Menschen nichts vormachen kann.

In der Beschreibung des Stücks im Programmheft heißt es „Ein Spiel von Zufall und Liebe“. Bei der Premiere am 10. November 2016 verging die Zeit wie im Flug und Ende gab es lang anhaltenden Beifall.

Handlung

Eine Liebesbeziehung zu beenden ist nie schön, also warum nicht jemanden beauftragen. Ein Profi, der sich bezahlen lässt und das Ganze routiniert erledigt? Genau das ist Erics Job. Als er wieder einmal einer Frau schonend klarmachen soll, dass ihr Lebenspartner sie verlassen hat, steht er unerwartet vor Pauline, seiner großen Liebe, die vor Jahren plötzlich, ohne Grund, aus seinem Leben verschwand. Völlig perplex verleugnet er den Grund seines Besuchs. Doch plötzlich kommt Hyppolite, der es sich anders überlegt hat. Er hat sich, in der Annahme, dass Eric bereits seinen Auftrag erfüllt hat, eine unglaubliche Geschichte ausgedacht. Doch Eric spielt nicht mit und so entbrennt ein Wettstreit, bei dem nur eins nicht ans Licht kommen darf, die Wahrheit!

Das Ensemble hat eine umfangreiche Bühnenerfahrung. Eric wird von Christian Maria Goebel verkörpert. In der Rolle von Hyppolite kann man Timothy Peach erleben. Und Pauline wird von Isabel Varell dargestellt.

Bis zum 29. Januar 2017 ist diese Komödie im Theater im Dom in Köln im Programm. Weitere Informationen sind unter folgender Internetadresse zu finden: www.theateramdom.de .

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November 10, 2016

Werkstattgespräch im Alten Wartesaal von Köln

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Foto: Bundesinnenminister Thomas de Maizière (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

 

Von Dr. Egon Schlesinger

 

Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Oberbürgermeisterin Henriette Reker luden Ende Oktober in Köln zur Diskussion. Respekt vor Frauen gehöre nach Ansicht beider zu den Selbstverständlichkeiten einer zivilisierten Welt und habe gar nichts mit Integration zu tun. Köln habe neben vielen guten Erlebnissen mit Zuwanderern seit 1970, als hier in der Stadt bei der Firma Ford die ersten türkischen Gastarbeiter ihre Arbeit aufnahmen, und das Miteinander schon zur guten Tradition gehöre, aber auch ein ganz schreckliches Erlebnis gehabt. Damit bezog er sich auf die sexuellen Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht. Aus diesem Grunde sei es umso wichtiger, Menschen mit Bleiberecht zu integrieren. Angesichts von mehr als 1 Million Flüchtlingen aus überwiegend muslimischen Ländern gehöre dazu aber auch ein nüchterner Blick auf den Islam, der von bestimmten Personen und Gruppierungen als Ideologie missbraucht werde. Angst vor Islamisierung habe viel mit real vorhandenen und ernst zu nehmenden Ängsten in der Bevölkerung zu tun. Auch Oberbürgermeisterin Henriette Regler rief dazu auf, die Integrationsbemühungen zu verstärken, weil es sich immer lohne, in Menschen zu investieren, und weil es seit dem Ende des letzten Weltkrieges zu unserem Alltag gehöre, Menschen neu aufzunehmen. Zu den Ereignissen zum vergangenen Jahreswechsel meinte Reker, dass Köln viel mehr sei, als der Hauptbahnhof in der letzten Silvesternacht, ja: „Sehr viel mehr!“

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Foto: Bundesinnenminister Thomas de Maizière im Gespräch mit Migranten (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

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November 7, 2016

Als ob Udo Jürgens auferstanden wäre – Premiere des Musicals „Ich war noch niemals in New York“ in Essen

Autor: Christian Dick

Fast zwei Jahre nach seine Tod zeigt sich, dass seine Musik unvergänglich ist. Udo Jürgens hat mit seinen zahlreichen Hits Meilensteine in der Musikgeschichte gesetzt. Bei seinen Lieder geraten Alt und Jung gleichermaßen in Hochstimmung. Zwanzig seiner Hits sind jetzt in dem Musical „Ich war noch niemals in New York“ zu erleben. Die Idee zu diesem Musical entstand vor über zehn Jahren. Das Musical gastiert zum zweiten Mal in Essen. Die Premiere am 4. November im Essener Colosseum Theater war fulminant, das Publikum klatschte bei der Musik begeistert mit. Ein starkes Ensemble und ein ausgezeichnetes Orchester sorgten für einen Abend, der wie im Flug verging. Einer der Höhepunkte war ein kleiner Junge, der wie ein Alter, ganz ohne Lampenfieber das Lied „Mit 66 Jahren“ vortrug.

Bis zum 11. Dezember 2016 kann man das Musical „Ich war noch niemals in New York“ in Essen erleben. Nähere Informationen gibt es unter folgendem Link:

http://www.stage-entertainment.de/musicals-shows/on-tour/ich-war-noch-niemals-in-new-york/show/ich-war-noch-niemals-in-new-york-tour.html

 

 

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November 2, 2016

Kunstpreis Aachen 2016 geht an Franz Erhard Walther

Bedeutender Erweiterer des Kunstbegriffes

Einflussreicher Künstler und Lehrer

Teilnehmer des Aachener Festival der Neuen Kunst 1964

 

Franz Erhard Walther gehört fraglos zu den einflussreichsten Künstlern der vergangenen Jahrzehnte. Kaum ein Kunstschaffender hat die Definition, was Skulptur sein kann, derart frühzeitig und nachwirkend verändert wie er. Durch seine partizipativen Objekte und Textilskulpturen hat er das Verständnis von Kunst sowie das Verhältnis von Kunst und Betrachter einer grundlegenden Neubewertung und Erweiterung unterzogen. Nicht zuletzt auch durch seine langjährige Lehrtätigkeit hat er zahlreiche zeitgenössische Künstler ausgebildet und inspiriert.

Die Beziehung zwischen Werk, Künstler und Betrachter rückte in den Fokus künstlerischen Schaffens, und die Rolle des Rezipienten wurde durch Interaktion hinterfragt. Lange bevor Künstler wie Bruce Nauman u.a. ihren eigenen Körper als skulpturales Medium verwendet haben, hat Walther sich selbst und das Publikum als bildhauerisches „Material“ eingesetzt.

Nach seinem Studium bei (dem in Aachen geborenen) K. O. Götz ging Franz Erhard Walther 1967 nach New York. Bereits zwei Jahre später präsentierte er in einer Ausstellung im New Yorker MoMA seinen legendären „1. Werksatz“ – eine 58-teilige Arbeit, die heute zur Sammlung des Museums gehört. Das grundlegend Neue bei seinen Arbeiten der 1960er-Jahre war die Einbeziehung des ursprünglich zur Kontemplation verdammten Betrachters in den skulpturalen Prozess. Die Ausstellungsbesucher hatten die Möglichkeit, die aus textilen Materialien bestehenden Werke zu benutzen, die als „Angebote“ vom Künstler in der Ausstellung präsentiert wurden. Die Arbeiten konnten aufgefaltet, neu arrangiert oder zwischen mehreren Besuchern aufgespannt werden. Entsprechend dieser Grundidee lautet auch die erste Publikation von Franz Erhard Walther „OBJEKTE, benutzen“ (1968; neu aufgelegt 2013).

Der aktive Umgang mit einem künstlerischen Angebot, die Erfahrung der Haptik von Stoffen und Materialien, das Empfinden der eigenen Körperlichkeit und das daraus resultierende Handeln im Raum machen auch heute noch das Werk von Franz Erhard Walther zu einem außergewöhnlich zeitgenössischen Beitrag. Seine Arbeit lässt sich als Synthese aus Prozesskunst, Minimal Art und Konzeptkunst deuten und steht mit zahlreichen wichtigen Positionen der zeitgenössischen Kunst im Dialog.

Wenn es in der Definition des Kunstpreis Aachen heißt, dass der oder die Ausgezeichnete die internationale Kunstszene mit wesentlichen Impulsen bereichert hat, dann dürfte diese Definition innerhalb der letzten Jahrzehnte für kaum einen Künstler bzw. Künstlerin zutreffender sein als für Franz Erhard Walther.

Kunstpreis Aachen

Der mit 10.000 Euro dotierte Kunstpreis Aachen wird alle zwei Jahre einem bildenden Künstler bzw. Künstlerin verliehen, dessen Arbeiten der internationalen Kunstszene nachhaltige Impulse geben. Mit dem Preis verbunden ist eine Einzelausstellung im Ludwig Forum für Internationale Kunst.

Jury des Kunstpreises Aachen 2016: Prof. Dr. Pia Müller-Tamm, Direktorin der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe; Dr. Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie; Rein Wolfs, Intendant der Bundeskunsthalle, Bonn; Dr. Andreas Beitin, Direktor des Ludwig Forum Aachen; Ernst Höhler, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Ludwig Forums e.V..

Der Kunstpreis Aachen ist eine Stiftung der Freunde des Ludwig Forums für Internationale Kunst e.V. und wird ermöglicht durch eine Kooperation mit der Stadt Aachen und der Aachener Wirtschaft.

Bisherige Träger des Kunstpreises Aachen

Paulina Olowska  (2014), Phyllida Barlow (2012), Pawel Althamer (2010), Aernout Mik (2008), Roman Signer (2006), Andreas Slominski (2004), Tacita Dean (2002), Michael Asher (2000), Richard Tuttle (1998), Katharina Fritsch (1996), Christian Boltanski (1994), On Kawara (1992), Ilya Kabakov (1990), Richard Long (1988), A.R. Penck (1985) sowie Luciano Fabro (1983).

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Oktober 30, 2016

Andrea Berg erklimmt wieder musikalische Höhen

Andrea Berg (* 28. Januar 1966 in Krefeld als Andrea Zellen, Deutsche Schlagersängerin)  "Seelenbeben LIVE"-Tourauftakt am 14. Oktober 2016 im Königspalast Krefeld, Westparkstraße 111, 47803 Krefeld

Andrea Berg (* 28. Januar 1966 in Krefeld als Andrea Zellen, Deutsche Schlagersängerin)
„Seelenbeben LIVE“-Tourauftakt am 14. Oktober 2016 im Königspalast Krefeld (Foto, Quelle: Semmel  Concerts Entertainment GmbH)

 

Autor: Christian Dick

Da bebte die Kölner Lanxess Arena im wahrsten Sinne des Wortes. Der Boden wackelte als das Publikum im Saal bei dem Konzert von Andrea Berg am 29. Oktober 2016 seiner Begeisterung freien Lauf ließ. SEELENBEBEN – so der Titel des aktuellen Albums und der Tournee von Andrea Berg lassen die Zuhörer in die Phantasiewelt von Andrea Berg eintauchen, die davon berichtete, dass sie immer von einem Glücksdrachen geträumt habe. Diesen hat man in der Kulisse der fast dreistündigen Show überdimensional dargestellt. Die Menschen, denen sie von diesem Glücksdrachen erzählt habe, so berichtete Andrea Berg bei dem Konzert in Köln, hätten ihr immer die Antwort gegeben „Spinnst Du?“.  Daher heißt der Drache, den man bei der Tournee auch als Stoffpuppe erwerben kann, jetzt „Spinnst Du“.

Was interessant ist, ist die Zusammensetzung des Publikums. Es sind viele männliche Fans dabei, aber diese sind keineswegs überproportional hoch vertreten. Genauso sind auch viele Frauen im Publikum, die bei vielen Liedern, in denen Andrea Berg von verflossenen Lieben singt, wie etwa in dem Lied „Du hast mich tausend Mal belogen“ genau mitempfinden können, was die Sängerin hier zum Ausdruck bringen will. Die Lieder werden authentisch dargeboten. Interessant ist, dass die Generation 50+, die von Werbefachleuten als äußerst wichtig eingestuft sind, weil diese Generation  sehr kauffreudig ist, im Publikum überdurchschnittlich gut vertreten ist. Teenager und Twens vermisst man hier eher.

Man kann daher feststellen, dass Andrea Berg mit ihren Liedern genau der Nerv der Mitte der Gesellschaft trifft. Viele Lieder wie etwas „Diese Nacht ist  jede Sünde wert“ bleiben einem im Ohr, wenn man sie einmal gehört hat.  Der Titelsong ist Albums „Seelenbeben“ lädt dazu ein, im Träumen und Phantasien zu schwelgen. Doch Andrea Berg ist nicht nur auf ihre eigenen Schlagen fixiert. Zur großen Überraschung interpretiert Lieder aus der Zeit als Mutti noch Teenager war – nämlich große Hits aus dem Jahre 1985 wie „Live is Live“ von der Band Opus und „1000 und 1 Nacht“ von Klaus Lage – wobei man merkt, dass Andrea Berg hier auch sehr gerne mit Leidenschaft ihre eigene Teenager-Zeit Revue passieren lässt. Schließlich passt sie sich dem Kölner Publikum an und singt auch noch kölsche Liede wie „Drink noch ene met“, „Nä, wat wor dat dann fröher en superjeile Zick“ und „Viva Colonia“. Es sind dann aber nicht nur Schlager und Gassenhauer, die Andrea Berg in ihrem Repertoire hat. Sie kann auch das Gemüt sehr tief berühren, mit Texten die Tiefgang haben, in denen sie ihr persönliches Schicksal verarbeitet. Besonders unter die Haut geht beispielsweise das Lied „Im nächsten Leben“, das Andrea Berg für ihren verstorbenen Vater geschrieben hat, der lange ihr Manager war. Das Schlüpfen in immer wieder neue Kostüme, tolle Tanzeinlagen und herausragende pyrotechnische Showeffekte runden das Konzert von Andrea Berg ab. Und sie geht auch sehr eng auf Tuchfühlung mit dem Publikum. Fazit: Diese Sängerin verfügt über eine Vielseitigkeit, die einfach sprachlos macht. Das Album „Seelenbeben“ darf daher mit Fug und Recht als absolut hörenswert bezeichnet werden.

Hintergrundinformationen

Andrea Berg  ist die erfolgreichste Sängerin der deutschen Chart-Geschichte, berührt  Millionen Menschen mit ihrer Musik und wird mit Rekorden und Auszeichnungen nur so überhäuft. Die Rede ist von Andrea Berg. Ihre Tournee „Atlantis“ 2014 war mit über 300.000 Besuchern ausverkauft und  wurde mit dem ECHO ausgezeichnet. Ihr neues Album SEELENBEBEN  erreichte direkt nach seiner Veröffentlichung (08.04.2016) auf ihrem  eigenen Label Bergrecords in Deutschland, Österreich und der Schweiz Gold-Status. Außerdem schaffte es SEELENBEBEN in der ersten Woche auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts und sprang auch in der Schweiz und Österreich in der Erscheinungswoche auf den ersten Platz der jeweiligen Hitlisten. Bei ihrem, mit 35.000 Tickets ausverkauften, HEIMSPIEL in Aspach wurde ihr zur Krönung 3-fach-Gold für Deutschland und Platin für Österreich verliehen. Seelenbeben ist das erfolgreichste aller Alben in den Media Control-Charts im Jahr 2016.

1992 begann mit dem Album „Du bist frei“ die Karriere von Andrea Berg. 24 Jahre später kann sie sich über mehr als 13 Millionen verkaufte Tonträger freuen – und über zahlreiche Bestwerte: über 900 Wochen in den deutschen Album-Charts, davon allein 347 Wochen mit ihrem „Best Of“ (in Österreich hält sich das Album seit über 600 Wochen in den Charts). „Du hast mich tausendmal belogen“ ist seit Jahren in den Top 10 der erfolgreichsten Live-Titel des Jahres laut GEMA und war außerdem über mehrere Jahre durchgängig die meistgekaufte Schlager-Single in den deutschen Download-Shops. Insgesamt erhielt sie über 100 Gold-und Platin-Auszeichnungen, sieben ECHOs, acht Goldene Stimmgabeln und zahlreiche weitere Medienpreise wie den Bambi, die Goldene Henne und vieles mehr.

Filed by Christian Dick at Oktober 30th, 2016 under Uncategorized
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