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April 11, 2018

Stühle von Kölner Promis im Museum Ludwig

06.04.2018 Köln Museum Ludwig Ausstellung Vip’s Union Kölner Promis stellen ihren Lieblingsstuhl vor Dr. Alfred Biolek auf seinem berühmten Stuhl aus der Sendung Boulevard Bio der Fernsehgeschichte schrieb Foto Andrea Matzker

06.04.2018 Köln Museum Ludwig Ausstellung Vip’s Union Kölner Promis stellen ihren Lieblingsstuhl vor Dr. Alfred Biolek und Scott Biolek Foto Andrea Matzker

OB Henriette Reker präsentiert ihren Stuhl aus dem Hansasaal des Rathauses Foto Andrea Matzker

 

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Unter der Überschrift „VIP´s Union“ wird Im Museum Ludwig ab dem 17. April eine Ausstellung präsentiert, wo stadtbekannte Persönlichkeiten vom Museum eingeladen werden, für die Dauer der Ausstellung ihren Lieblingsstuhl oder -Tisch zur Verfügung zu stellen. Alfred Biolek, der große Talkmaster, wie immer fit und höchst elegant, brachte hierfür seinen Lieblingsstuhl aus Edelholz mit, auf dem er zwölf Jahre lang von 1991 bis 2003 in „Boulevard Bio“ mit seiner besonderen, charmanten und zurückgenommenen Art insgesamt 285 Mal seine Gäste befragte. Die Besonderheit dieses Stuhles ist eine in die Innenseite der Armlehnen als Sonderanfertigung eingefügte „Räusper-Taste“, die dem Moderator gestattete, beim Bedürfnis, sich zu Räuspern, das Mikrofon in der Live Sendung auszuschalten. Auch heute noch leistet das Sitzmöbel ihm immer noch gute Dienste, denn „ich sitze nach wie vor auf dem Stuhl in meiner Firma“, betont der 83-jährige. Einen Stuhl aus dem Hansasaal des Historischen Rathauses steuerte die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker bei, denn schon im Mittelalter tagte im Hansasaal die Hanse als erste globale Kaufmannsvereinigung, so dass nach ihrer Auffassung dieser Stuhl viel miterlebt hat, was auch in letzter Zeit zu der Kölner Geschichte gehört, wie die Ehrenbürger-Verleihung an Gerhard Richter, die sie als Beispiel anführte. Eingeladen, Möbel aus ihrem Privatbesitz in dieser Ausstellung, die noch bis zum 12. August dieses Jahres laufen wird, zu präsentieren, sind außerdem noch die Journalistin Bettina Böttinger, Komikerin Hella von Sinnen, Fußballer Lukas Podolski sowie BAP-Chef Wolfgang Niedecken.

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März 14, 2018

Deutscher Hörbuchpreis 2018

06.03.2018 Köln WDR Funkhaus Deutscher Hörbuchpreis Götz Alsmann Foto Andrea Matzker

06.03.2018 Köln WDR Funkhaus Deutscher Hörbuchpreis Hoher und sehr seltener Besuch in Köln Eva Mattes nimmt den Sonderpreis entgegen Foto Andrea Matzker

 

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Seit 2003 zeichnet der „Verein Deutscher Hörbuchpreis“ die besten Hörbücher des Vorjahres aus. Gleichzeitig ist die Preisverleihung der Auftakt zur 18. lit.Cologne. Götz Alsmann führte durch den Abend im Bismarcksaal des WDR-Funkhauses. Es gab Preise für die besten Interpreten, die beste Unterhaltung, das beste Sachhörbuch und einen WDR-Publikumspreis. Die große deutsche Schauspielerin Eva Mattes erhielt den Sonderpreis, der nur alle zwei Jahre vergeben wird. Die Jury würdigte damit ihr „langjähriges und herausragendes Hörbuchschaffen“. Sie habe sich als eine der „Meisterinnen des Lesens“ erwiesen. „Wer ihre Stimme einmal gehört hat, wird sie in Erinnerung behalten.“ Mattes, die bereits kürzlich zum Staatspreis in Köln weilte, freute sich sehr, wieder einmal in der Domstadt zu sein, da sie nur sehr selten nach NRW kommt. Bei der anschließenden Aftershowparty im Foyer des WDR-Funkhauses sah man dann viele Bekanntheiten und  Aushängeschilder des Senders, wie den über Wahrheit und Vernunft diskutierenden Jean Pütz, die Stimme Robert De Niros und einen der prominentesten Sprecher Deutschlands überhaupt, Christian Brückner, einen bestgelaunten und geistreich parlierenden Lindenstraßen-Star Georg Uecker, die vielen als „Annemie Hülchrath“ bekannte Komikerin Cordula Stratmann, die während der Gala feierlich die 18. Lit.Cologne eröffnete, und den charismatischen Moderator des Abends, Götz Alsmann.

06.03.2018 Köln WDR Funkhaus Deutscher Hörbuchpreis Cordula Stratmann Foto Andrea Matzker

 

Deutscher Hörbuchpreis Jean Pütz und Christian Brückner Foto Andrea Matzker

 

Deutscher Hörbuchpreis Jean Pütz und Georg Uecker Foto Andrea Matzker

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März 7, 2018

Düsseldorf: 40. „Mess op Platt“

Sonntag, 11. März 2018, 10:30 Uhr, Basilika St. Lambertus.

Unter dem Motto „Mer bäde on senge op Platt“ wurde diese Heilige Messe in Düsseldorfer Mundart vor genau 40 Jahren zum ersten Mal veranstaltet. Die Liturgie hält Gefängnispfarrer Reiner Stegel. Es singt der Kammerchor „Ars Cantandi“ unter der Leitung von Marcel Ober. Die Gesamtgestaltung liegt in den Händen von Engelbert Oxenfort.

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März 6, 2018

Geldsegen kann auch Sorgen machen

Autor: Christian Dick

Geld macht glücklich – zumindest bis zu einem gewissen Grade. Untersuchungen zufolge sind Lottomillionäre nach einer gewissen Zeit wieder genauso unglücklich, wie vor dem Geldgewinn. Der unverhoffte Umgang mit einem Geldsegen kann das Leben eines Menschen ganz schön aufwirbeln. Das Leben eines Menschen kann völlig aus den Fugen geraten, wenn unverhofft der Geldsegen immer größer wird. Dies zeigt die neue Inszenierung im Theater an der Kö in Düsseldorf unter dem Titel „ALS OB ES REGNEN WÜRDE“. Im Original ist diese Komödie in französischer Sprache und stammt aus der Feder von Sébastien Thiéry. Das Schauspieler-Ehepaar Herbert Herrmann und Nora von Collande war von der Aufführung dieses Stücks in Frankreich so begeistert, dass Herbert Herrmann gleich die Aufführungsrechte an dem Stück sicherte. Er führt auch Regie. Das Stück ist sehr spritzig und bietet rund zwei Stunden vorzüglich Unterhaltung.

Neben Herbert Herrmann und Nora von Collande wirken Stephan Schill und Julia Kelz in dieser Komödie mit.

Handlung

Ein ganz normales Ehepaar führt ein ganz normales Leben. Laurence ist Schuldirektorin, Bruno Anästhesist. Von einem Tag auf den anderen gerät ihre bisher heile Welt vollkommen durcheinander. Denn die beiden erleben einen rätselhaften Geldsegen! Keiner von beiden kann sich erklären, woher das Geld kommt und wem es gehört. Ist dieser plötzliche Reichtum eine Chance oder ein Fluch? Was hat der obskure Nachbar damit zu tun? Steckt die spanische Haushaltshilfe dahinter? Wer ist für das immer größer werdende Chaos verantwortlich?

Die Situation spitzt sich zu und gegenseitige Verdächtigungen bringen Bruno und Laurence nervlich an ihre Grenzen. Wird das die Ehe aushalten?

„Als ob es regnen würde“ ist eine höchst amüsante, spannende und intelligente Komödie über Geld und Gier. Autor Sébastien Thiéry gelingt es mühelos, absurden Humor und Elemente des Boulevardtheaters miteinander zu verbinden.

Aufführungstermine

Bis zum 8. April 2018 steht „Als ob es regnen würde“ im Theater an der Kö auf dem Programm, und zwar täglich, außer Montag, 20 Uhr, Sonn- und Feiertage 18 Uhr.

Zusatzvorstellungen:

Mittwoch, 14. März, 16 Uhr und 20 Uhr

Samstag, 14. April, 17 Uhr und 20 Uhr

Weitere Informationen finden Sie unter der Internetadresse www.theateranderkoe.de .

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März 1, 2018

Internationale Aktionswarenmesse in Köln

IAW Meerjungfrauen überall Foto Andrea

IAW Vorträge im Trendforum Foto Andrea Matzker IMG_0086

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Zum 27. Mal veranstaltet die Nordwestdeutsche Messegesellschaft Bremen-Hannover mbH mit Sitz in Oldenburg auf dem Kölner Messegelände die Internationale Aktionswarenmesse IAW. Mehr als 400 Importeure, Großhändler, zahlreiche Produzenten aus Deutschland, den  angrenzenden Nachbarländern von Polen über Österreich bis Benelux und Großbritannien präsentieren auf dieser in Europa führenden Ordermesse für Impulsgüter und Trendartikel in Köln auf fast 20.000 Quadratmetern ihre neuesten innovativen Gadgets, Geschenkartikel und Aktionswaren. Der Veranstalter bietet seinen Ausstellern, wie den über 9000 Fachbesuchern großzügige und attraktive Präsentations- und Ausstellungsmöglichkeiten und sorgt mit einem attraktiven Rahmenprogramm für erweiterte Fortbildungsmöglichkeiten. Diese finden  im so genannten Trend Forum, als auch in der E-Commerce-Arena – zwei technisch vollausgestatteten Konferenz- und Vortragstheatern – statt, wo quasi rund um die Uhr  hochkarätige Experten aus umliegenden Hochschulen und Universitäten, sowie erfahrene Praktiker etablierter Handelsfirmen und spezialisierter Rechtsanwaltskanzleien darlegen, wie man  erfolgreich „sicheren Fußes“ auf den bekannten E-Commerce Plattformen wie eBay, Amazon  u. a. sich ein weiteres Standbein aufbauen kann,  und teilen bereitwillig ihre Erfahrungen zu Chancen und Risiken einer eigenen Handelspräsenz im Internet mit. Während es beim immer gut besuchten Trend Forum um das große Ganze geht, besteht in der E-Commerce-Arena die Möglichkeit, in Workshops praktische Tipps und Hinweise zu bekommen. Alle diese Veranstaltungen werden gut nachgefragt und führen sicherlich zur weiteren Professionalisierung und Perfektionierung des Handels, wovon sicherlich nicht nur die Händler, sondern auch deren Kunden profitieren werden.

IAW Foto Andrea Matzker

IAW Foto Andrea Matzker

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Am 4. März Familientag in Neusser Museum

Mit der Familie ins Museum: Am Sonntag, 4. März 2018, 15.30 Uhr, bietet das Clemens Sels Museum Neuss dazu im „Doppelpack“ eine Führung für Erwachsene und zur selben Zeit eine Kinderführung an. Mit den Erwachsenen geht Archäologe Jost auf eine spannende Zeitreise: Vor 2000 Jahren teilte eine Linie Europa in zwei Gebiete: Der Limes zog sich von Schottland bis nach Afrika und markierte die Außengrenze des Römischen Reiches. Die Besucherinnen und Besucher erfahren dabei Interessantes und Wissenswertes über den „Limes in Novaesium“.

Die Erwachsenenführung dauert 45 Minuten und kostet drei Euro, der Eintritt ist – wie an jedem ersten Sonntag im Monat – frei. Parallel dazu führen die geschulten Museumsguides Anna und Abdul jüngere Museumsbesucher und – besucherinnen auf einer spannenden Entdeckungsreise durch das Museum. Thema der Führung ist das Porträt. Kindgerecht erklärt werden Werke aus unterschiedlichen Jahrhunderten von den Römern bis zum Expressionismus. Diese Führung ist für Kinder von sechs bis 14 Jahren kostenfrei.

Neuss, Familien, Erwachsene, Kinder, Museum, Zeitgenössische Kunst, freier Eintritt

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Februar 16, 2018

Blankenheim feiert urigsten Karneval in NRW

Autor: Christian Dick

Blankenheim – dieser Luftkurort hat nicht nur die Ahrquelle zu bieten, sondern ein ganz stark ausgeprägtes Winterbrauchtum. Seit 1613 wird in Blankenheim der Karneval gefeiert und ganz groß geschrieben. Mit einer solch langen Tradition ist das Karnevalsbrauchtum in Blankenheim eines der ältesten in Deutschland und in Europa. Wer bisher geglaubt hat, dass man nirgendwo besser feiern kann, als in den Karnevalshochburgen Mainz, Köln oder Düsseldorf, der unterliegt eines schweren Irrtums. Denn gerade das Rustikale, das Urige und das besondere Gemeinschaftserlebnis macht den Karneval in Blankenheim zu einem Erlebnis ganz besonderer Art.

Eine lange Tradition hat der Geisterzug, bei dem die munteren Frühlingsgeister die bösen Wintergeister vertreiben. Folgende Anleitung ist beim Geisterzug in Blankenheim, der immer am Karnevalssamstag stattfindet, zu beachten:

Hier einige Impressionen vom Geisterzug am Karnevalssamstag 2018.

Foto. Eine Gruppe der Evangelischen Stiftung Hephata Wohnen gGmbH aus Swisstal-Heimerzheim war auch beim Geisterzug dabei.

Foto: Diese drei Hexen kehrten insbesondere die Männer aus dem Weg.

Foto: Beim Geisterzug in Blankenheim ist der Karnevalsprinz – hier Kurt II. – immer auf einem Pferd. Der Karnevalsprinz ist beim Geisterzug als Einziger mit eine Kostüm, an dem Ohren fest angenäht sind.

Fotos: Impressionen vom Geisterzug am 10. Februar 2018, bei dem im ganzen Ortskern von Blankenheim in den Häusern die Lichter ausgemacht werden.

(Aufnahmen: copyright Christian Dick, www.nrw-depesche.de).

In Blankenheim ruft man anstelle Alaaf oder Helau “Juh-Jah”. Dieser Ausruf kommt ursprünglich von Halleluja. Dies beweist, dass der Karneval viel mit dem katholischen Glauben gemeinsam hat. An den Karnevalstagen wird nämlich noch einmal so richtig gefeiert, bevor am Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt. Blankenheim hat ein eigenes Karnevalslied, das Juh-Jah-Lied. Der Text lautet wie folgt:

Juh jah, Kribbel en der Botz

Wer dat net hätt, dä es nix notz!

Juh jah, Kribbel en der Botz

De Fassenach es do!

Ne richtige Fastelovensjeck

Dä freut sich över jeden Dreck!Juh Jah Kribbel en dr Botz

De Fassenaach es do!

Am Karnevalssonntag hat in Blankenheim eine Karnevalsmesse in der katholischen Kirche ebenfalls eine lange Tradition. Bei dieser Messe, bei der Kirche zum Bersten voll ist, ist der Kirchenchor nicht nur kostümiert, sondern singt auch noch alle Lieder im Blankenheimer Platt – eine solche Messe, bei der die gute Laune einfach ansteckend ist, muss man einfach selbst erlebt haben, ein geradezu unbeschreibliches Gefühl.

Foto: der Kirchenchor in Blankenheim bei der Karnevalsmesse am 11. Februar 2018, (Aufnahme: copyright Christian Dick, www.nrw-depesche.de )

Nach der Karnevalsmesse erfolgte die Proklamation des Karnevalsprinzen Kurt II. und die Schlüsselübergabe des Bürgermeisters an den Karnevalsprinzen.

Foto: Proklamation mit Schlüsselübergabe an Karnevalsprinz Kurt II., links im Bild seine Ehefrau Karnevalsprinzessin Ulrike  (Aufnahme: copyright Christian Dick, www.nrw-depesche.de )

Natürlich hat Blankenheim einen Rosenmontagszug. Und am Karnevalsdienstag findet in Blankenheim am Nachmittag schließlich noch ein Kappenzug statt. Mehrere Karnevalsparties, Karnevalsbälle und eine Karnevalssitzungen erfreuen sich ebenso großen Anklangs. Es lohnt sich sehr, den Karneval in Blankenheim mitzuerleben.

Blankenheim, Ahr, Ahrquelle, Brauchtum, Karneval, Fasching, Fastnacht

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Februar 9, 2018

Jörg Immendorff – Bilder der 1980er Jahre in Köln

 

03.02. 2018 Köln Michael Werner Kunsthandel Jörg Immendorff Es gibt keine Hölle 285×330 signiert 1985 700.000 Euro Detail Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Bis zum 31. März zeigt der Michael Werner Kunsthandel großformatige, farbenprächtige und äußerst beeindruckende Werke des 2007 verstorbenen Künstlers, die allesamt aus den Jahren 1980 bis 1989 stammen. Darunter „Es gibt keine Hölle“, 1985, 285 x 330 cm, signiert, oder das sechsteilige Werk „Naht Quadriga“, 1981, 228 x 110 cm (5) und 110 x 513 cm (1), signiert. In den 1980er Jahren war der Künstler noch nicht erkrankt und stellte seine monumentalen Bilder selbst her. Nicht umsonst gilt sein Lieblingsgalerist und Testamentsvollstrecker Michael Werner als erwiesener Kenner Immendorffs und musste bereits Plagiate von Originalkunstwerken seines Künstlers entlarven und eindeutig unterscheiden. Somit ist die Garantie, so es denn eine geben sollte, gegeben, dass die Provenienz der in Köln ausgestellten Werke absolut zuverlässig ist und als erwiesen angesehen werden kann. Bei der Ausstellungseröffnung waren Sammler Prof. Dr. Reiner Speck und Buchhändler und Verleger Walther König zugegen. Bei letzterem erscheint nun der zweite Band des Werkverzeichnisses der Gemälde Immendorffs, herausgegeben von einem weiteren Kölner Kenner der Materie, Prof. Dr. Siegfried Gohr.

03.02. 2018 Köln Michael Werner Kunsthandel Jörg Immendorff Westralf II 1980 250×200 signiert 450.000 Euro Ausstellung bis 31.03.18 Foto Andrea Matzker

 

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Februar 7, 2018

HA Schult und Hope – Ein viertes Kunstwerk für die Kölner, ein Kunstwerk der Sozialwirtschaft

23.01.2018 Köln Bank für Sozialwirtschaft 4. HA Schult-Kunstwerk in Köln HA Schult Foto Andrea Matzker

HA Schult vor seinem neuen Kunstwerk in Köln am Rheinufer Foto Andrea Matzker

Autor: Dr. Egon Schlesinger

Nach Flügelauto (seit 25 Jahren), Weltkugel (seit 20 Jahren), Müllmännern (seit 1998) „Trash People“ vor dem Dom auf dem Roncalliplatz vor ihrer weltweiten Präsentation setzt Aktionskünstler HA Schult eine weitere „Landmarke“ für die Domstadt, anhand derer man Offenheit und Kunstfreudigkeit der Stadt, in der HA Schult seit 50 Jahren lebt und arbeitet, erkennen soll. Weiterhin will die Stadt auch ein Zeichen gegen die „Ballermannisierung“ der Altstadt setzen, so Bürgermeister Andreas Hupke bei der Präsentation der Skulptur. Unterstützung fand der umtriebige Künstler bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln, deren Gremien mit Direktor Harald Schmitz an der Spitze, HA Schult beauftragten, ein Kunstwerk der Sozialwirtschaft zu erschaffen, das auf dem Gelände des Hauptsitzes in Köln, direkt am Konrad Adenauer Ufer, als Skulptur mit dem Namen Hope aufgestellt wurde, da dieses Geldinstitut seit 1923 für die Finanzierung sozialer Projekte in Deutschland zuständig und somit eine Hoffnung für behinderte und benachteiligte Menschen ist.

Bei der Skulptur handelt es sich um die Stilisierung eines Baumes, der aufrecht stehend 8 m nach oben strebt. Ein Stahlrohr mit einem Durchmesser von 35 cm endet in einer brandgeschützten, künstlichen Baumkrone, in der der 1,8 m lange Schriftzug H O P E leuchtet. Darunter sind drei 65 Zoll große Monitore befestigt. Auf zwei dieser Monitore wechseln im Tagestakt Portraits von Menschen unserer Vergangenheit und Gegenwart, die mit ihrem Denken und Tun niemals die Hoffnung und den Glauben an die Veränderung unserer Welt zum Guten aufgegeben haben. Der dritte Monitor zeigt das mikroskopische Innere eines Wassertropfens, symbolhaft für das Panta Rhei, des „Alles ist in Fluss“ des nahen Rheins.

 

 

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Sonderauftritt für das Theater am Dom

24.01.2018 Köln Restaurant im Hotel Wasserturm Peter Nottmeier mit der gesamten Crew von Funny Money und Theaterintendanten Oliver Durek bei der Stärkung für den Abend Foto Andrea Matzker

24.01.2018 Köln Restaurant im Hotel Wasserturm Peter Nottmeier kocht mit dem jüngsten 2-Sterne-Koch Eric Werner für seine Crew vom Theater am Dom Rehrücken Foto Andrea Matzker

Von Dr. Egon Schlesinger

Zum Abschluss der mehrmonatigen Laufzeit der herrlichen Komödie „Funny Money“ leistete sich der Schauspieler Peter Nottmeier eine noble Geste all seinen Kollegen vom Theater am Dom gegenüber. Großzügig lud er sie hoch über Köln in das Restaurant Himmel un Äd in der 11. Etage des Wasserturm Hotels zu einem Sterne-Menü der Extraklasse ein. Kurzerhand verwandelte sich der Hobbykoch in den Assistenten des jüngsten 2-Sterne-Kochs Eric Werner und zauberte eine Gangfolge auf höchstem Niveau. Bevor die gesamten nicht aus Köln stammenden Kollegen wieder in alle Herrenländer ausschwärmen, wollte er ihnen eine unvergessliche Erinnerung an Köln bieten. So bewirtete er die ganzen Mitstreiter und den Intendanten Oliver Durek mit getrüffeltem Maronensüppchen, Rehfilet und Dessert von Marzipanschnitte mit Mangorolle und Rotweineis. Eindeutig delikater als die typisch kölsche Küche, aber dafür mit hinreißendem Rundumblick auf ganz Köln. Erlauben konnte sich das der Schauspieler aber auch nur, weil er als Heiner Liebig im Stück „Funny Money“ unverhofft zu unglaublichem Reichtum kam. Das nächste Stück „Ketten der Liebe“ mit Tom Gerhardt läuft ab 16. Februar im Theater am Dom.

Filed by Christian Dick at Februar 7th, 2018 under Uncategorized
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