Navigation |

Dezember 6, 2017

Von der Schattenseiten, ein Star zu sein…

Autor: Christian Dick

Tom Gerhardt – schon sein Name führt dazu, dass man sich schüttelt vor Lachen. Wenn man ihn sieht kann man einfach nicht ernst bleiben. „Ketten der Liebe“ heißt die neue Komödie, die Tom Gerhardt gemeinsam mit Franz Krause geschrieben hat. Diese feierte jetzt Premiere im Theater an der Kö in Düsseldorf. Die Inszenierung ist aberwitzig. Da bleibt zwei Stunden lang kein Auge trocken. Das Stück ist eine Persiflage auf den Starkult. Es wird vor Augen geführt, dass prominente Menschen es auf Grund mitunter überaus aufdringlicher Fans, denen Privatsphäre fremd zu sein scheint, nicht selten bereuen, Stars zu sein. Bei dieser Inszenierung besticht das Ensemble durch eine natürliche und am wahren Leben orientierte Darstellungsweise. Die Schauspielerinnen verleihen dem Stück viel Esprit. Mit von der Partie sind TOM GERHARDT, DUSTIN SEMMELROGGE, JEANNINE BURCH, SONJA KERSKES, ARMIN RIAHI und SWANTJE RIECHERS. Regie führt der Direktor des Theater an der Kö René Heinersdorff.

„Ketten der Liebe“ ist bis zum 7. Januar 2018. An Silvester sind die Aufführungen um 16.30, 19.30 und 22.30 Uhr.

Handlung des Stücks

Der Soft – Rock – Sänger Andy Roth hat alles, was ein Mann in seinem Metier so braucht: Erfolg, eine röhrende Stimme, eine gute Agentin und eine ganze Menge Fans. Er hat aber auch etwas, was er nicht braucht: Einen echten Hard-Core Fan. Mathias Bommes.

An diesem Abend steht er kurz vor einem ausverkauften Konzert und die Ereignisse überschlagen sich: Das Catering ist nicht so, wie er wünscht, seine Agentin macht ihm Vorhaltungen, eine Journalistin will von ihm pikante Details aus seinem Leben wissen. Da taucht er auf: Mathias Bommes, der eingefleischte Andy-Roth-Groupie. Er verschafft sich Zugang zum Backstage-Bereich und glaubt, Andys Probleme zu kennen. Schlimmer noch, er glaubt die Lösung zu kennen. Und bei dem Versuch, seinem Idol zu helfen, geht so ziemlich alles schief, was schief gehen kann, bis Andys Karriere auf den Spiel steht…

Weitere Informationen gibt es unter folgender Internetadresse: http://www.theateranderkoe.de/

 

Filed by Christian Dick at Dezember 6th, 2017 under Kultur
No comments on this post yet

November 28, 2017

„Düsseldorfer des Jahres des Jahres 2017“ ausgezeichnet

Autor: Christian Dick

Foto: Dies sind die „Düsseldorfer des Jahres 2017“ (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

 

Claudia Monréal und Christian Zeelen vom Fernsehsender center.tv moderierten am 27. November zum 9. Mal die Gala Düsseldorfer des Jahres, folgendes Fotos zeigt sie.

Foto: Tom Bender, Geschäftsführer der Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH,  Claudia Monréal, Dr. Simone Bagel-Trah, Aufsichtsratsvorsitzende des Henkel-Konzerns und Christian Zeelen (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Tom Bender, Geschäftsführer der Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, mit einigen der Düsseldorfer des Jahres: Maler und Bildhauer Heinz Mack (Kategorie Lebenswerk), die Präsidentin der Hochschule Düsseldorf Professor Dr. Brigitte Grass (Kategorie Wirtschaft), Kabarettist Dieter Nuhr (Kategorie Ehrenamt) und Kabarettist Christian Ehring (Kategorie Kultur) (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Sie sorgten für musikalische Unterhaltung: Giovanni Costello und Ramona Nerra, bekannt aus „The Voice of Germany“  (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Weltoffen, modebewusst, gesellig und sowohl dem Modernen als auch der Tradition verbunden. Dies sind Eigenschaften, die voll und ganz auf Düsseldorf zutreffen.

Glamourös geht es hier nicht nur auf der berühmten Shopping-Meile Königsallee zu, sondern dies war auch am 27. November 2017 in den Kaltstahlhallen auf dem AREAL BÖHLER der Fall, als die Rheinische Post und der Fernsehsender center.tv zu Ehren herausragender Menschen und Institutionen der Stadt Düsseldorf zur Fernseh-Gala „Düsseldorfer des Jahres“ zum nunmehr 9. Mal einluden.

Die diesjährigen Preisträger des begehrten gläsernen Löwen wurden in den sechs Kategorien Wirtschaft, Sport, Innovation & Nachhaltigkeit, Kultur, Ehrenamt und Lebenswerk ausgezeichnet. Nach der Begrüßung durch Dr. Karl Hans Arnold, Vorsitzender der

Geschäftsführung der Rheinisch-Bergischen Verlagsgesellschaft und Holding der Rheinischen Post Mediengruppe, eröffneten die Moderatoren Claudia Monréal und Christian Zeelen den Abend. Für gute Unterhaltung zwischen den einzelnen Kategorien sorgte die Band „Fresh Music Live“, begleitet von den Düsseldorfer Sängern Giovanni Costello und Ramona Nerra, die aus der TV-Show „Voice of Germany“ bekannt sind. Passend zum baldigen Jahreswechsel gab der Düsseldorfer Kabarettist Frank Küster einen humoristischen Jahresrückblick.

Bei der After-Show-Party sorgte Premium-Caterer Broich mit einer Preview des neuen Catering-Konzeptes PURE FIVE – ein puristischer Genuss, bei dem jede Speise aus fünf Komponenten besteht – für das leibliche Wohl. Frankenheim servierte Altbier und Pernod-Ricard Deutschland bewirtete die Gäste an der Gin-Bar mit den Premium-Marken Plymouth Gin und Beefeater 24.

Preisträgerin der Kategorie Wirtschaft (Schirmherr: Messe Düsseldorf):

Die Präsidentin der Hochschule Düsseldorf Prof. Dr. Brigitte Grass verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Hochschulwesen. Nach ihrem Studium an der Universität zu Köln promovierte Brigitte Grass und stieg als Consultant bei der Boston Consulting Group in Düsseldorf ein, bevor sie neben ihrer Professur von 1999 bis 2006 als Aufsichtsratsmitglied der Weesbach AG, sowie im Beirat der GAS Energietechnologie GmbH tätig war. Bis heute ist sie Vorstandvorsitzende der Weesbach-Stiftung. Ehrgeiz und Disziplin zeigte Brigitte Grass bereits in frühen Jahren ihrer Sportkarriere. Mit großer Leidenschaft und Willenskraft betrieb sie neben ihrem Studium den Leistungssport Fechten und nahm unter anderem an den Olympischen Spielen 1972 in München und vier Jahre später in Montreal teil. Die ehemalige Vize-Weltmeisterin leitet seit 2009 die Hochschule Düsseldorf.

Verliehen wurde ihr die Auszeichnung zum „Düsseldorfer des Jahres“ von Sven Ressel, Sportdirektor und Bundestrainer Florett des Deutschen Fechter-Bundes, der in seiner Laudatio auf die Gemeinsamkeiten erfolgreicher Sportler und Manager einging.

„Praxisnahe Lehre ist eine Grundvoraussetzung für unsere funktionierende Wirtschaft. Mit der umfassenden Transformation der Hochschule Düsseldorf wurde ein großer Schritt in die Zukunft des Bildungsstandortes Düsseldorf gemacht“, lobt Jurymitglied Dr. Andrea Gränzdörffer (Messe Düsseldorf).

Preisträger der Kategorie Sport (Schirmherr: Tulip Inn Düsseldorf Arena):

Olympiagold mit dem Deutschlandachter, Olympiagold im Vierer mit Steuermann, 27 Medaillen auf Welt- und Europameisterschaften, 14 Mal Europameister und Vizemeister, 39 Mal Deutscher Meister, 18 Mal Klassensieger im Wanderruderpreis des Deutschen Ruderverbandes – der Ruderclub Germania Düsseldorf 1904 ist einer der erfolgreichsten Ruderclubs in Deutschland. Fast tausend Ruderer kämpfen jährlich bei der Marathonregatta auf der Strecke Leverkusen-Düsseldorf um die Medaillen. Seit 1971 steht dieser Wettkampf als fester Termin im Jahreskalender der Ruderer. Mehr als 450 Menschen gehören heute dem Verein an, der vor 113 Jahren von zehn Mann gegründet wurde. Bis heute hat sich das Angebotsspektrum stark verbreitert. Neben Marathonrudern werden auch Leistungsorientiertes Freizeitrudern, Rudern als Ausgleichssport und Rudertouristik angeboten. Als Erfolgsfaktor sieht der Ruderverein Germania die intensive Jugendarbeit und die Verbindung aus Leistungssport und Breitensport. Die Laudatio auf den Ruderverein hielt Martin Sauer, Steuermann des Deutschland-Achter und mehrfacher Olympia-Sieger. „Wir als Sporthotel unterstützen besonders gerne Randsportarten, die ihre Höchstleistungen und Erfolge, mit Disziplin Teamgeist, trotz begrenzter finanzieller Mittel, schaffen. Daher gehört der Ruderclub SV Germania für uns und Düsseldorf auf die Bühne“, sagt Jurymitglied Nicola Stratmann (Tulip Inn Düsseldorf Arena).

Preisträger der Kategorie Innovation & Nachhaltigkeit (Schirmherr: Flughafen Düsseldorf):

Mehr als 1,2 Millionen Menschen in Deutschland leiden heute an der Alzheimerschen Demenz, weltweit sind es Schätzungen zufolge mehr als 24 Millionen. Einer, der etwas dagegen tun möchte, ist Biophysiker Dr. Oliver Bannach. Gemeinsam mit seinem Team hat er am Institut für Physikalische Biologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich ein Testverfahren entwickelt, mit dem Alzheimer-Demenz verlässlicher diagnostiziert und Medikamente effizienter entwickelt werden können. Durch eine Untersuchung des Bluts nach bestimmten Eiweiß-Molekülen kann die Krankheit so in einem sehr frühen Stadium nachgewiesen werden. Das Verfahren sei auch auf andere Erkrankungen wie Parkinson durchaus anwendbar. Die Auszeichnung wurde Dr. Oliver Bannach von Sportschau-Moderatorin Okka Gundel überreicht, die selbst seit 2012 Botschafterin der Alzheimer Forschung Initiative e.V. ist. „Demenz ist eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Oliver Bannach entwickelt gemeinsam mit seinem motivierten Team in Düsseldorf sehr vielversprechende Therapieansätze, die diese heimtückische Krankheit bald schon weltweit in ihre Schranken weisen könnte“, erklärt Jurymitglied Thomas Kötter (Flughafen Düsseldorf).

Preisträger der Kategorie Kultur (Schirmherr: Breuninger):

Foto: die Kabarettisten Dieter Nuhr (Preisträger der Kategorie Ehrenamt) und Christian Ehring (Preisträger der Kategorie Kultur) (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Christian Ehring gilt als einer der bekanntesten Kabarettisten Deutschlands und ist besonders für seinen politischen Humor bekannt. Er gehört mittlerweile zum Stammpersonal der ZDF-Satiresendung „heute show“ und moderiert seit 2001 die NDR-Sendung „extra 3“. Mit spitzer Zunge kommentiert er aktuelle Ereignisse, was unter anderem den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan dazu brachte, die Löschung eines Beitrags zu fordern. Christian Ehring blieb seinem Düsseldorf immer treu: 1998 arbeitete er erstmals für das Kom(m)ödchen, auch als Autor und Komponist. Seit 2014 ist er Teil einer Konzertreihe in der Tonhalle Düsseldorf. Mit „Ehring geht ins Konzert“ verbindet er Kabarett, Tagespolitik und klassische Musik. Sein aktuelles Soloprogramm „Keine weiteren Fragen“ läuft noch bis zum Sommer 2018. Die Laudatio auf ihn hielt der Intendant der Tonhalle Michael Becker. „Er ist der Dressman unter Deutschlands Kabarettisten und steht für hintergründigen politischen Humor. Trotz seiner TV-Erfolge hält er dem Düsseldorfer Kom(m)ödchen seit fast 20 Jahren die Treue“, betont Jurymitglied Tim Peters (Breuninger) anerkennend.

Preisträger in der Kategorie Ehrenamt (Schirmherr: Provinzial Rheinland):

Foto: Dieter Nuhr (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Dieter Nuhr und die Vorstandsvorsitzender des Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e. V. Petra Horn (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Tom Bender, Geschäftsführer der Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, Dieter Nuhr, Petra Horn und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Einer, der sich gegen Kinderarmut einsetzt, der anpackt und nicht wegschaut, ist der bekannte Kabarettist Dieter Nuhr. Dabei ist Dieter Nuhr völlig bescheiden geblieben und erklärte „Nicht ich werde heute Abend als Düsseldorfer des Jahres ausgezeichnet, sonder die SOS-Kinderdörfer.“ Seit mehr als zehn Jahren reist Dieter Nuhr in SOS-Länder und besucht dort SOS-Kinderdörfer und die dazugehörigen Einrichtungen wie Berufsausbildungszentren, Schulen und Krankenstationen. Neben seinen Medienauftritten zugunsten von SOS stellt er auch seine Fotografien aus und spendet die Einnahmen an SOS, tritt auf Veranstaltungen von SOS pro bono auf und ermutigt regelmäßig in den sozialen Netzwerken zum Spenden. Zuletzt machte sich der Kabarettist in Bolivien stark für die SOS-Kinderdörfer: Gemeinsam mit „RTL – Wir helfen Kindern“ besuchte er 2016 einige Projekte in den Elendsvierteln der Großstadt El Alto. Mit dem beim RTL-Spendenmarathon gesammelten Geld werden dort drei Ausbildungszentren für Erwachsene entstehen. Seit Kurzem sind die SOS-Kinderdörfer weltweit auch mit einer Dependance in Düsseldorf vertreten. Bei einem Charity-Event Anfang des Jahres war Nuhr im Theater der Träume in Düsseldorf als Unterstützer dabei. Live vor Ort beim „Düsseldorfer des Jahres“ rief Dieter Nuhr im Saal-Publikum eine Spendenaktion für die SOS Kinderdörfer aus und nahm zusätzlich einen Spenden-Scheck in Höhe von 2.500 € für seine Sozialprojekte von Dr. Walter Tesarczyk, Vorstandsvorsitzender der Provinzial Rheinland, und Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinischen Post, entgegen.

Foto: Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinischen Post, überreicht einen Scheck der Rheinischen Post über 2500 EURO für die SOS-Kinderdörfer (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Den gläsernen Löwen an Dieter Nuhr überreichte Torsten Sträter, deutscher Horror- und Comedy-Schriftsteller, Slam-Poet und Kabarettist. „Beim Thema Hilfe versteht Dieter Nuhr keinen Spaß, sondern macht Ernst – und zaubert ein Lachen auf die Gesichter vieler Kinder auf der ganzen Welt. Ein beispielhaftes Engagement, das wir gerne unterstützen“, hebt Jurymitglied Dr. Walter Tesarczyk hervor (Provinzial Rheinland).

Preisträger der Kategorie Lebenswerk (Schirmherr: Stadtwerke Düsseldorf):

Foto: Heinz Mack (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Manfred Abrahams (Stadtwerke), Maler und Bildhauer Heinz Mack, Preisträger in der Kategorie Lebenswerk und seine Laudatorin Dr. Simone Bagel-Trahl,  Aufsichtsratsvorsitzende und Vorsitzende des Gesellschafterausschusses des Henkel-Konzerns (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Er ist einer der einflussreichsten Bildhauer und Maler unserer Zeit. Zusammen mit Otto Piene gründete Heinz Mack 1957 die Gruppe ZERO, der sich Günther Uecker vier Jahr später anschloss. Innerhalb eines knappen Jahrzehnts entwickelte sich ZERO zu einer der wichtigsten internationalen Avantgardebewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg und ist heute fest in der Kunstgeschichte verankert. Der künstlerische Fokus liegt bei Heinz Mack auf dem Licht. Durch das Spiel und die Auseinandersetzung mit diesem entstehen in seinen skulpturalen Werken wie in seiner großformatigen Malerei dynamische Ausdrucksformen, die sich in seiner gegenstandslosen Kunst eindrucksvoll entfalten. Heinz Mack wurde im April 2016 zum Ehrenmitglied der Düsseldorfer Kunstakademie ernannt, wo er ab 1950 studierte. Seine Sympathie für die Stadt wird in den diversen skulpturalen Werken wie der Gestaltung des „Platzes der Deutschen Einheit“ sichtbar. Den Preis zum „Düsseldorfer des Jahres“ überreichte ihm seine persönliche Freundin Dr. Simone Bagel-Trah, Aufsichtsrats-Vorsitzende bei Henkel. „Für Heinz Mack ist Farbe auch ein Ausdruck von Licht. Er hat mit ZERO damals das Licht zurück in die Kunst gebracht. Inzwischen ist Heinz Mack einer der ganz großen Namen der Kunststadt Düsseldorf“, sagt Jurymitglied Manfred Abrahams (Stadtwerke Düsseldorf).

Unter den Gästen unter anderem die auf folgenden Fotos abgebildeten Personen.

Foto: Dr. Vera Geisel mit ihrem Ehemann Oberbürgermeister Thomas Geisel (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Professor Dr. Anja Steinbeck, Rektorin der Heinrich-Heine-Universität (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: das Düsseldorfer Karnevalsprinzenpaar der Session 2011/201 Thomas Puppe und Anke Conti Mica (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: der Düsseldorfer Polizeipräsident Norbert Wesseler und der Chef der Polizei im Rheinkreis Neuss Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Musikproduzent Dieter Falk mit Ehefrau Angelika und rechts daneben ZDF-Moderator Ingo Nommsen (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: rechts im Bild Opernsängerin Caroline Merz mit ihrem Ehemann Robert Sader  (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: der Direktor des Theater an der Kö René Heinersdorff, Architekt Walter Brune und Schauspieler Carsten Speck (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke (Landeshauptstadt Düsseldorf, Dezernat für Personal und Gesundheit) und der Düsseldorfer Kultur-Dezernent Hans-Georg Lohe (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Weitere Gäste waren DEG-Geschäftsführer Stefan Adams, Sparkassen-Vorstand Düsseldorf Dr. Michael Meyer, Andreas Bothe (Staatssekretär Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen), Hans-Joachim Driessen (Prinzenclub der Landeshauptstadt Düsseldorf), Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinischen Post Mediengruppe Dr. Karl Hans Arnold und Aufsichtsratsvorsitzender Felix Droste, Mitglied des Landtags Angela Erwin, Maximilian Freiherr von Fürstenberg (Schloss Huegenpoet), die Türkische Generalkonsulin Sule Gürel, Konditor-Meister Heinz-Richard Heinemann, Stadt-Direktor Burkhard Hintzsche, Alt-Schuss-Sänger Rainer Lieverscheidt, Prof. Christoph Meyer (Intendant Dt. Oper am Rhein), Schauspieler Patrick Mölleken, IHK-Präsident Andreas Schmitz, Schauspieler Carsten Speck, Prof. Dr. Anja Steinbeck (Rektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), FDP-Vize Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann.

Die Jury:

Die Wahl der „Düsseldorfer des Jahres“ fällt jährlich eine 13-köpfige Jury und besteht aus Vertretern der Stadt, der Sponsoren und der bedeutendsten Medien:

Jury-Präsident: Tom Bender (Rheinische Post, Geschäftsführer).

Jury-Mitglieder: Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke (Landeshauptstadt Düsseldorf, Dezernat für Personal und Gesundheit), Nicola Startmann (Tulip Inn Düsseldorf Arena, eschäftsführende Gesellschafterin), Michael Bröcker (Rheinische Post, Chefredakteur), Dr. Walter Tesarczyk (Provinzial Rheinland, Vorstandsvorsitzender), Joachim Bonn (Antenne Düsseldorf, Chef von Dienst), Christian Zeelen (center.tv, Redaktionsleiter), Dr. Andrea Gränzdörffer (Messe Düsseldorf, Leiterin Unternehmenskommunikation), Thomas Kötter (Flughafen Düsseldorf, Leiter Unternehmenskommunikation), Manfred Abrahams (Stadtwerke Düsseldorf, Vorstand Vertrieb), Yvonne Hofer (Düsseldorfer Anzeiger, Redaktionsleitung), Tim Peters (Breuninger, Cooperations and Sponsoring), Alexander Esch (Westdeutsche Zeitung, stellvertretender Redaktionsleiter Düsseldorf).

Die Sponsoren:

Sponsoring des Preises der Kategorie „Kultur“

Breuninger ist seit dem Jahr 2012 Partner des „Düsseldorfer des Jahres“. Neben der Ausstattung der Moderatoren Christian Zeelen und Claudia Monréal präsentiert Breuninger die Kategorie „Kultur“ und unterstreicht seine Verbundenheit zu Düsseldorf.

Sponsoring des Preises in der Rubrik „Innovation & Nachhaltigkeit“

Der Düsseldorfer Flughafen hat eine herausragende Bedeutung für die Erfüllung der Mobilitätsbedürfnisse der Bürger und der Wirtschaft in NRW. Die Aspekte „Innovation und Nachhaltigkeit“ spielen dabei eine wesentliche Rolle. Denn auf fortschrittlichen Lösungen und moderner Technik bauen die Abläufe im Luftverkehr, wobei zugleich die nachhaltige Reduzierung des CO2-Ausstoßes ein wichtiges Anliegen der Branche ist. Innovative Maßnahmen wie die Einführung des Parkroboters Ray sowie der Einsatz von klimaschonenden Elektroautos im Fahrzeugpool sind dafür Beispiele am Düsseldorfer Airport.

Sponsoring des Preises der Kategorie „Wirtschaft“

Die Messe Düsseldorf ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsmotoren der Landeshauptstadt und unter dem Motto „Basis for Business“ tagtäglich Drehscheibe für internationale Wirtschaftskontakte. Aus diesem Antrieb heraus ist die Messe Düsseldorf seit 2013 auch beim Düsseldorfer des Jahres Partner der Wirtschaft.

Sponsoring der Preise in der Rubrik „Ehrenamt“

Die Provinzial Rheinland versteht sich als Schutzengel ihrer Kunden, ganz gemäß dem Slogan „Immer da, immer nah“. Daher unterstützt sie die Verleihung in der Kategorie  „Ehrenamt“ an besonders engagierte Helfer, die das Wohl ihrer Mitmenschen aktiv im Blick haben, im Grunde den „Schutzengelpreis“.

Sponsoring der Preise der Kategorie „Lebenswerk“

Der Konzern Stadtwerke Düsseldorf AG ist in der Landeshauptstadt und der Region Düsseldorf der zentrale Partner in allen Fragen der Energie- und Wasserversorgung sowie der Abfallwirtschaft (Awista). Zu den weiteren Beteiligungen gehören auch Dienstleistungsgesellschaften mit einem breiten Spektrum kundenorientierter Angebote. Der moderne Konzern ist an allen Schnittstellen urbaner technischer Infrastrukturen aktiver und kooperativer Partner der relevanten Akteure.

Sponsoring der Preise in der Rubrik „Sport“

Das EVENT & FAIR Hotel Tulip Inn in der Arena Düsseldorf versteht sich als guter Gastgeber für Sportler und Geschäftsleute aus aller Welt. Mit seinem sehr persönlichen und flexiblen Service bietet es die Basis für Höchstleistungen in Sport und Beruf. Sein Engagement für den Sport führt das Drei-Sterne-Superior-Hotel jetzt als Sponsor für den “Düsseldorfer des Jahres“ in der Kategorie Sport weiter, weil es Menschen unterstützt, die für den Sport Herausragendes leisten.

Die wichtigsten Ausstrahlungstermine:

Erstausstrahlung: Freitag, 1.12.2017 um 20.15 Uhr

Wiederholungen u.a.:

Samstag, 2.12. um 13.00 Uhr

Heiligabend, 24.12. um 19.15 Uhr

Silvester, 31.12. um 20.15 Uhr

Filed by Christian Dick at November 28th, 2017 under Düsseldorf
No comments on this post yet

November 27, 2017

Was unverhoffter Geldsegen mit sich bringen kann

Autor: Christian Dick

„Funny Money“ heißt die neue Inszenierung im Kölner Theater am Dom. Diese Komödie von Ray Cooney ist sehr spritzig und voller Überraschungsmomente. All das garantiert einen äußerst kurzweiligen Theaterabend, entsprechend stark war der Beifall am Premierenabend. Im Mittelpunkt steht das liebe Geld. Wie die Jungfrau zum Kinde, so kommt die Hauptfigur Heiner B. Liebig völlig überraschend zu einem Koffer mit 1,5 Millionen EURO. Grund ist eine Verwechslung zweier Aktenkoffer. Heiner hat keinerlei Skrupel, als er den Plan fasst, das Geld einfach zu behalten. Er plant auf der Stelle mit dem Geld und seiner Frau aus Deutschland zu verschwinden, was jedoch ein extrem kompliziertes Unterfangen ist. Es zeigt sich plötzlich, dass das liebe Geld nicht unbedingt glücklicher macht, sondern stattdessen für viel Chaos sorgt. Zunächst wird Heiner durch seine Geburtstagsgäste gestört und auf einmal tauchen noch zwei Polizisten aus der Polizeiwache Altstadt-Süd bzw. Rodenkirchen auf, die Heiner nicht mehr aus den Augen lassen und deren Schweigen sich Heiner teuer erkaufen muss. Zu allem Überfluss wird schließlich der eigentliche Inhaber des Geldes tot im Rhein gefunden und anhand der Papiere in seinem Aktenkoffer als Heiner B. Liebig identifiziert. Als wäre das alles nicht schon genug, wird Heiner dann auch noch von einem mysteriösen Mr. Big verfolgt. Damit gerät Heiners zuvor heile Welt völlig aus den Fugen. Der Stoff dieser turbulenten Komödie ist ganz unverkennbar die bissige Art von Ray Cooney, der auch die Stücke AUßER KONTROLLE, TAXI-TAXI, MRS. MARKHAM und viele andere äußerst erfolgreiche Stücke schrieb.

Die acht mitwirkenden Schauspieler bestechen durch ihr natürliches Auftreten. Mit von der Partie sind Saskia Valencia, Peter Nottmeier, Jacques Breuer, Simone Pfennig, Thomas Gimbel, Stephan Schleberger, Stefan Preiss und Kleber Valim. Die Regie liegt in den Händen von.

Diese Inszenierung ist sehr sehenswert und ist bis zum 10. Februar 2018 im Programm.

Nähere Informationen gibt es bei Theater am Dom an der Theaterkassen, Opern Passagen – Glockengasse 11, 50667 Köln oder unter der Telefonnummer 0221 – 2580155 sowie unter auf der Internetseite des Theater am Dom unter folgender Adresse: http://www.theateramdom.de/

 

Filed by Christian Dick at November 27th, 2017 under Kultur
No comments on this post yet

November 21, 2017

Herzogenrath hat in Sachen Digitalisierung die Nase vorn

„Ericsson Eurolab“ wird bei IHK Forum in Aachen vorgestellt

Autor: Christian Dick

Der Bereich IT-Branche ist der viertgrößte Wirtschaftszweig in der Region Aachen. Über 10.400 Menschen arbeiten in der Region Aachen in rund 1.500 bis 1.700 Unternehmen dieser Branchen. Dabei geht von Herzogenrath eine ganz außerordentliche Dynamik aus. Die technische Entwicklung im Mobilfunk schreitet infolge der Digitalisierung unglaublich schnell voran. Die Zeit für die Datenübertragung wird künftig unfassbar schnell. Grundlage für das neue Hochgeschwindigkeitsnetz ist das 5G-Zeitalter. Vorbei sind lange Downloads einzelner Dateien. „Stattdessen streamen wir nur noch eine ungeheuer große Menge an Daten“, berichtet Jan-Peter Meyer-Kahlen, Leiter des „ICT Development Center“ des „Eurolab“ des Mobilfunk-Pioniers Ericsson. Damit die neue Technologie vollkommen ausgefeilt ist, haben sich Meyer-Kahlen und seine rund 500 Mitarbeiter in Herzogenrath zwei Dinge auf die Fahnen geschrieben: Leidenschaftliches Tüfteln, Kreativität und ungebremsten Forschungsdrang. Welcher technologische Quantensprung mit der neuen Generation des Mobilfunknetzes verbunden ist und weshalb seine Mitarbeiter immer auch „verrückte Leute“ sein müssen, schilderte Meyer-Kahlen am 13. November 2017 beim 47. IHK-Forum erzählt der IHK Aachen.

Nach Absolvierung seines Studiums zum Diplom-Ingenieur Nachrichtentechnik in Aachen begab sich Meyer-Kahlen auf Stellensuche – und seine Suche war von Erfolg gekrönt, als sich Ericsson, Anbieter von Systeminfrastruktur für Mobilkommunikation, gerade im Stadtteil Kohlscheid niedergelassen hatte. Meyer-Kahlen begann 1991 im Bereich „Testing & Verification“ und arbeitet dort fast zwölf Jahre. Im Anschluss hieran war Meyer-Kahlen im Kundensupport in den USA tätig und später in der Ericsson-Zentrale in Stockholm. Zwischenzeitlich war er immer wieder in Aachen tätig und sammelte in unterschiedlichen Abteilungen des Unternehmens Erfahrungen.

Dieser abwechslungsreiche Lebenslauf ist ist bei den Mitarbeitern des Ericsson Eurolab nichts Ungewöhnliches. „Der Konzern ist in den vergangenen 30 Jahren enorm gewachsen und deshalb ist es auch erwünscht, dass die Mitarbeiter verschiedene Bereiche in mehreren Ländern durchlaufen und gut vernetzt sind,“ schilderte Meyer-Kahlen die Unternehmenskultur von Ericsson. Allein das Team in Herzogenrath besteht aus mehr als 40 Nationalitäten; die Unternehmenssprache ist Englisch. „Wir gewinnen viele IT-Fachkräfte aus den Aachener Hochschulen“, sagt Meyer-Kahlen: „Wir benötigen aber auch Leute aus anderen Abteilungen. Die kennen sich zwar vielleicht nicht mit der Technik aus, aber sie bringen völlig neue Ideen mit“, erklärt Meyer-Kahlen: „Deshalb ist es gut, wenn man verrückte Leute um sich hat. Die haben einen frischen Blick auf Probleme und gehen neue Wege für Lösungen.“

5G-Netzwerk bereits im Einsatz

Erste Kunden wenden die neue Technologie heute schon an. Auf Basis eines 5G-Netzwerk mit einem möglichst hohen Verbreitungsgrad plant die Firma Ericsson die Errichtung einer Infrastruktur, die gigantische  Datenübertragungsraten bietet. Neben allen Annehmlichkeiten für den Privatgebrauch sollen auch die vielen Industriezweige über 5G mobil vernetzt werden. Die Umsetzung einer „Industrie 4.0“-fähigen, kabellos vernetzten „Smart Factory“ befindet sich laut Meyer-Kahlen in realistischer Reichweite. Damit nimmt Ericsson zum einen die kabellose Vernetzung von Gegenständen und Geräten in den Blick, zum anderen die Möglichkeit der Speicherung und Verarbeitung großer Datenmengen als Grundlage für neue Geschäftsfelder.

Um alles das zu entwickeln, betreibt Ericsson derzeit zwei sogenannte Datencenter – in Stockholm und in Herzogenrath –, mit Hilfe derer das Unternehmen Erfahrungen sammelt und Lösungen testet. Mehr als 10.000 Glasfaserverbindungen kommen allein in Herzogenrath zusammen; täglich wird neue Technik eingebaut. Von dort aus wird das 5G-Netzwerk gesteuert, das schon jetzt beispielsweise auf einer 30 Kilometer langen Trasse an der Autobahn 9 bei Nürnberg aufgebaut ist. „Dadurch können wir sehen, wie es in der Praxis funktioniert und was noch benötigt wird“, erklärt Meyer-Kahlen: „Damit wir die Möglichkeiten, die wir haben, auch umsetzen können.“

Filed by Christian Dick at November 21st, 2017 under Aachen
No comments on this post yet

November 20, 2017

Aller guten sind drei – UNICEF GALA in Neuss hilft erneut mit viel Herz

Autor: Christian Dick

Foto: Die stimmgewaltige 13jährige Chelsea Fontenel, Finalistin der Fernsehsendung Voice Kids, begeisterte das Publikum im Neusser Swissôtel mit ihrer stark an Whitney Houston erinnernden Stimme unter anderem mit dem Lied „What a feeling“, Bildmitte: UNICEF-Botschafter und Model Eva Padberg, rechts im Bild der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

1982 legte Heribert Klein in Hilden den Grundstein seiner heute drei UNICEF-Galas, die mit Unterstützung der Commerzbank AG durchgeführt werden. Damit ist dies die längste Gala dieser Art in der Welt. Seit 2015 findet die UNICEF GALA in Neuss statt, zuvor hieß diese Veranstaltung Tanz- und Tennisgala. Seit 2003 findet alljährlich eine UNICEF GALA in Köln statt, in diesem Jahr am 25. November. Am 18. November fand die UNICEF GALA zum dritten Mal im Neusser Swissôtel statt. Man kann in diesem Fall mit Fug und Recht sagen, dass aller guten Dinge drei sind. Denn die diesjährige UNICEF GALA in Neuss war erneut ein grandioser Erfolg.  Heribert Klein, der sich seit 36 Jahren unermüdlich in den Dienst der guten Sache stellt, bei der das Helfen mit Herz im Vordergrund steht, konnte bisher insgesamt 239 Künstler aus 76 Ländern in der ganzen Welt für seine UNICEF-Veranstaltungen gewinnen, die Künstler treten bei UNICEF alle ohne Gage auf. Und auch Heribert Klein selbst ist in all den Jahren immer ein äußerst bescheidener und authentischer Mensch geblieben, bei dem es ansteckend wirkt, wenn er erklärt, dass das Materielle und die berufliche Karriere nicht alles im Leben sind. Sein Herzblut hängt ganz besonders ganz besonders daran, den vielen notleidenden Kindern in der Welt, deren Hunger und Durst für die Menschen in Europa unvorstellbar sind, auf unbürokratische Weise zu helfen. Und so freute sich Heribert Klein ganz besonders, dass Heribert Bohnen, Niederlassungsleiter der Commerzbank AG Neuss, bei der Neusser UNICEF GALA einen Scheck über 315.267,27 Euro für den guten Zweck überreichen konnte.

In diesem Jahr ist wird durch die UNICEF GALAS in Neuss, Köln und Hilden Afrika unterstützt. Eva Padberg, berühmtes Model und seit 2006 UNICEF-Botschafterin, betonte in ihrer Rede in Neuss, dass viele Kinder in Afrika nicht zu Schule gehen können und oft den ganzen Tag damit verbringen, Wasser von einem weit entfernten Fluss zu holen. Mit 6000 Euro kann zum Beispiel schon der Bau eines Brunnens ermöglicht werden.

Foto: Eva Padberg (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Eva Padberg und Heribert Bohnen, Niederlassungsleiter der Commerzbank Neuss (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: links: Eva Padberg, rechts im Bild: der Organisator der UNICEF GALAS in Neuss, Köln und Hilden Heribert Klein (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

 

Foto: Eva Padberg und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel eröffnen den Tanz (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Das Bundesfanfarencorps Neuss Furth 1952 e. V.  eröffnete die 3. UNICEF GALA in Neuss (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Dr. Jürgen Heraeus, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Komitees für UNICEF(Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Neben ihrer Sangeskarriere hat die Finalistin der Fernsehshow Voice Kids Chelsea Fontenel sich dem Tennis verschrieben, Die 13jährige ist in ihrer Altersklasse im Tennis Meisterin in der Schweiz, wo sie mit ihrer Familie lebt. Gemeinsam mit dem amerikanischen Musical-Sänger Dennis A. Legree, Hauptdarsteller in Starlight Express und Bodyguard, trug sie in Neuss das Lied „Up where we belong“ vor. Der Originalversion von Joe Cocker und Jennifer Warnes stand die Interpretation von Chelsea Fontenel und Dennis A. Legree keineswegs nach. Am Ende gab es lang anhaltenden Beifall.

Foto: Chelsea Fontenel und Dennis A. Legree (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Chelsea Fontenel und die Philippinin Stephanie Reese mit dem Bruder von Chelsea Fontenel (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Foto: Angel Flukes (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Mit von der Partie war in Neuss auch die Engländerin Angel Flukes, Siegerin der Fernsehshow Super Talent 2016

Foto: Seit vielen Jahren sind bei den UNCEF GALAS von Heribert Klein die von den Philippinen stammende Musical Sängerin Stephanie Reese sowie der Musical-Direktor des Théâtre Paris John Florencio dabei, hier im Bild mit der der Nigerianische-Britischen Smooth Jazz, Soul und Gospel Sängerin Felicia Uwaje

Ein Highlight war der Auftritt von Gianluca Terranova, Tenor der Opera di Verona, der unter anderem „Nessun dorma“ vortrug. Im Dezember 2017 hat Gianluca Terranova ein Gastspiel an der Deutschen Oper am Rhein in der Oper „Maria Stuarda“.

Foto: Gianluca Terranova

 

Chelsea Fontenel und Stephanie Reese sangen beim Finale der UNICEF GALA in Neuss den Titel „Halleluja“ von Leonard Cohen.

Foto: Das große Finale, im Vordergrund Chelsea Fontenel und Stephanie Reese, Evan Padberg und Heribert Klein, dahinter Dr. Jürgen Heraeus, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Komitees für UNICEF und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Ein prominenter Gast im Publikum in Neuss war der bekannte Fernseh-Komissar und Düsseldorfer Altstadt-Wirt Michael Naseband.

Foto: Michael Naseband (Aufnahme, copyright: Christian Dick)

Für den Eintrittspreis von 85 Euro bekamen die 650 Gäste in Neuss nicht nur ein grandioses, breit gefächertes Musikspektakel geboten, sondern auch ein 3-Gänge Menü, bestehend aus einem Roten Champagner-Kraut Süppchen mit Garnelen Lumpia als Vorspeise, einem rosa gebratenen Rinderfilet in der Kräuterkruste mit schwarzem Balsamico Jus an karamellisiertem Zucchini-Urkarotten Ragout und Kartoffel Maiscreme als Hauptspeise und einem Dialog von der Orange – Orangen Panna Cotta mit Blutorangensorbet und Pistaziencrumble. Darüber hinaus erhielt alles Gäste eine Tüte mit Präsenten der Kosmetikfirma Binella im Wert von 70 Euro. Außerdem kauften die Gäste eifrig Lose, denn es gab verlockende Preise bei der Tombola, unter anderem eine Reise nach Filzmoos im Salzburger Land, wo bereits seit 36 Jahren in der Kirche ein Konzert zu Gunsten von UNICEF veranstaltet wird.

Die UNICEF GALA in Köln findet am 25. November 2017 statt, die UNICEF GALA in Hilden am 9. und 10. Dezember.

Filed by Christian Dick at November 20th, 2017 under Events
No comments on this post yet

November 15, 2017

Disney in Concert

Magic Moments

Mit dem Hollywood Sound Orchestra

20.12.2017, Mi., 19:30, Köln, LANXESS arena

Tickets gibt’s ab 70,90 Euro.

21.12.2017, Do., 19:30, Oberhausen, König-Pilsener-ARENA

Tickets gibt’s ab 75,90 Euro.

Ab dem 30.11.2017 präsentiert die neue Konzertreihe „Disney in Concert – Magic Moments“ dem Publikum in 15 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz die schönsten Momente aus über 80 Jahren Disney Filmgeschichte. Die Starsolisten um Gil Ofarim, Cassandra Steen, Anton Zetterholm, Willemijn Verkaik alternierend Sabrina Weckerlin, Milica Jovanović und Lars Redlich werden mit dem Hollywood-Sound-Orchester unter der Leitung von Heinz Walter Florin die beliebtesten Disney Songs auf die Bühnen der großen Konzertarenen bringen. Jan Köppen führt als Moderator durch den Abend. Besonderes Highlight des Abends: YouTube-Star Brian Hull als Special Guest!

Die Zuschauer der diesjährigen Disney in Concert – Magic Moments Tour dürfen sich schon jetzt auf eine wahrhaft magische Bandbreite freuen, denn neben deutschen Original-Sängern aus den Filmen werden brandneue Songs, Musik aus dem Disneyland, Disney•Pixar Hits sowie die schönsten Klassiker zu hören – und natürlich zu sehen – sein.  So wird beispielsweise Cassandra Steen, die bereits im Film „Küss den Frosch“ der liebenswerten Tiana ihre Stimme lieh, ihre Lieblingssongs auch auf der „Disney in Concert“ Bühne performen. Neu im Programm sind Lieder aus den Disney Animations-Highlights „Vaiana“ sowie dem Live Action Märchen „Die Schöne und das Biest“ und auch Stücke aus „Arielle, die Meerjungfrau“, „Die Eiskönigin – Völlig Unverfroren“, „Der König der Löwen“ sowie „Rapunzel – Neu Verföhnt“ sind Teil der Show.

Zudem wird ein ganz besonderer Special Guest den Cast der Topsolisten erweitern. Der international bekannte Stimmenimitator und YouTube Star Brian Hull wird zusammen mit Popstar Gil Ofarim, Musical-Ikone Anton Zetterholm („Tarzan“), Elsa Stimme Willemijn Verkaik („Die Eiskönigin – Völlig Unverfroren), Comedian Lars Redlich und den anderen Sängerinnen und Sängern auf Tour gehen und einen exklusiven neuen Song lancieren. Mit über 80.000 Followern auf YouTube und knapp 28 Mio. Aufrufen für sein „Let it Go“-Cover, gehört Brian zu den Ausnahmetalenten im Internet. Er kann nahezu alle Disney Charaktere stimmlich imitieren und sorgt mit seinen lustigen Videos für Begeisterung.

Filed by Christian Dick at November 15th, 2017 under Uncategorized
No comments on this post yet

Grazie, Maestro Muti!

04.11.2017 Köln Philharmonie Stardirigent Riccardo Muti beim Signieren von CD’s etc. im Foyer im Anschluss an das Konzert Foto Andrea Matzker

Eine einzigartige Sternstunde in der Kölner Philharmonie

Von Andrea Matzker

Als Maestro Riccardo Muti pünktlich genau zwei Stunden vor Beginn der großen Messa da Requiem von Giuseppe Verdi am Künstlereingang der Philharmonie erschien, warteten dort bereits unzählige Autogrammjäger und ca. 300 Aspiranten auf Restkarten oder Stehplätze geduldig vor dem Haus. Die Schlange reichte fast bis zum Rhein hinunter. Zur Verwunderung aller Fans kam der Meister völlig unprätentiös allein und ohne jegliche Begleitung und bahnte sich mild lächelnd einen Weg durch die Massen. Der gesamte riesige Musikapparat von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks war erst soeben aus München angereist. Das Publikum in der Philharmonie, die bis auf den letzten Platz bereits wochenlang ausverkauft war, wartete mit Spannung auf den Auftritt Mutis im Konzertsaal. Als er endlich nach Orchester, Chor und Solisten auftrat, wurde er mit brandendem Applaus empfangen. Als er den Taktstock hob, hätte man eine Stecknadel fallen hören können, es schien, als ob das gesamte Publikum den Atem anhielt. Und dies während der ganzen 100 Minuten des Requiems. Muti verzauberte die Menschen mit seiner zurückhaltenden, tiefgehenden und feinen Interpretation Verdis derart, dass viele Zuschauer Tränen in den Augen hatten. Alle waren komplett in seinem Bann. Dafür spendete das Publikum auch zehn ganze Minuten stehende Ovationen, Bravo-Rufe und donnernden Applaus für Orchester, Chor, Sopran Krassimira Stoyanova, Mezzosopran Anita Rachvelishvili, die für die erkrankte Elina Garanca eingesprungen war, Tenor Francesco Meli, Bass Riccardo Zanellato und Riccardo Muti! Vielleicht war Muti gerade an diesem Tag auch so besonders mitreißend, weil der 4. November der Feiertag der nationalen Einheit in Italien ist, für die Verdi sich bereits selbst intensiv eingesetzt hatte. Nicht umsonst stammt auch von ihm die italienische Nationalhymne. Im Anschluss an das Konzert meinten auch einige Musiker des Bayerischen Symphonieorchesters selbst, dass Muti heute so besonders bewegend dirigiert habe. Es war auch ihnen aufgefallen. Treue Philharmonie-Besucher, die seit fast 30 Jahren regelmäßig zu Konzerten kommen, sagten, noch nie etwas derartig Wunderbares gehört und erlebt zu haben. Zur großen Freude der Fans gab der Maestro im Anschluss noch Autogramme im Foyer der Philharmonie, wo sich eine ebenso lange Schlange von Wartenden gebildet hatte, wie zu Beginn vor dem Haus. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieser Konzertabend der entschiedene Höhepunkt der Saison und eine unvergessliche Sternstunde für Köln und die Philharmonie war.

Filed by Christian Dick at November 15th, 2017 under Kultur
No comments on this post yet

November 14, 2017

Lehrreiches Buch zur Deutschen Geschichte

Buchtip von Christian Dick

Ein didaktisch überaus wertvolles Buch über eine der wichtigsten Epochen der deutschen Geschichte ist im Greven Verlag erschienen. Der Fokus des Buches „Wie Deutschland entstand – und Hitler es zerstörte“ von Dr. Ludgner Grevelhörster liegt auf dem Zeitraum von 1871 bis 1949, also der Epoche von Bismarck, über das Dritte Reich bis hin zu Konrad Adenauer. Die Lektüre des Buches ist für jeden Schüler ein Muss, denn das Buch stellt die Geschichte und den historischen Kontext keineswegs nüchtern, sondern vielmehr greifbar und anschaulich dar. Es enthält viele Zeichnungen und Karten.  Das Buch sollte daher zur Pflichtlektüre im modernen Geschichtsunterricht in Deutschland werden.

ENDLICH VERSTÄNDLICH: DEUTSCHE GESCHICHTE VON BISMARCK BIS ADENAUER

Wie schmiedete Bismarck das Deutsche Reich? Wer trägt die Schuld am Ersten Weltkrieg? Wie konnte Hitler an die Macht gelangen? Und warum kam es zur deutschen Teilung?

Diese und viele weitere Fragen beantwortet der Historiker Ludger Grevelhörster spannend und leicht verständlich. Ausgehend vom Wissensstand und Informationsbedürfnis Jugendlicher erklärt er die damaligen Ereignisse mühelos nachvollziehbar und in erzählerischem Ton. Es gelingt ihm, den Leser neugierig auf Geschichte zu machen und anschaulich zu vermitteln, wie die Menschen gedacht und gefühlt haben. Dabei wird alles Wesentliches erklärt – nichts muss gegoogelt oder nachgeschlagen werden.

Die kompakte Darstellung der geschichtlichen Abläufe von der Reichsgründung 1871 bis zur Entstehung der Bundesrepublik 1949 ist ebenso für Erwachsene und Kenner der Materie ein packender Lesestoff.

Rüdiger Trebels’ Zeichnungen sorgen für zusätzliche Anschaulichkeit. So vermittelt dieses Buch Grundlagenwissen in konzentrierter Form und auf sehr eingängige Weise.

Dr. Ludger Grevelhörster (geb. 1958) ist Historiker und Lehrer. Davor war er bis 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere Geschichte und Westfälische Landesgeschichte an der Universität Paderborn. Er hat mehrere Publikationen zur deutschen Geschichte verfasst.

Rüdiger Trebels (geb. 1962) lebt seit seinem Studium der Visuellen Kommunikation in Düsseldorf. Er arbeitet für Werbeagenturen, Zeitschriften- sowie Kinder- und Schulbuchverlage. Für den Greven Verlag Köln hat er Rosas Montag in Köln illustriert.

Angaben zum Buch

Ludger Grevelhörster (Text) und Rüdiger Trebels (Illustrationen)

Wie Deutschland entstand – und Hitler es zerstörte

Deutsche Geschichte von 1871 bis 1949 für jugendliche Leser

288 Seiten mit 28 farbigen Illustrationen

Broschur

Format 13 × 21 cm

18.00 Euro

978-3-7743-0682-0

Filed by Christian Dick at November 14th, 2017 under Buchtip
No comments on this post yet

Burgen der Kölner Erzbischöfe

Buchtip von Christian Dick

 

Im Kölner Greven Verlag ist ein hervorragendes Taschenbuch über die Burgen, die die Kölner Erzbischöfe im Rheinland errichtet haben, erschiene. Das Buch besticht durch sehr schöne Bilder und Abbildungen und weckt beim Leser ein besonders großes Interesse daran, die historischen Stätten selber zu erkunden. Verfasst wurde das Buch von einer ausgewiesenen Expertin, der ehemaligen Dombaumeisterin Professor Barbara Schock-Werner.

Ein erstmaliger Überblick von Andernach bis Zons

 

Wolkenburg, Rolandseck, Drachenfels – diese klingenden Namen bezeichnen nur einige der zahlreichen Burgen, welche die Kölner Erzbischöfe im Laufe von 800 Jahren errichtet, erworben oder erkämpft haben. Als geistliche und zugleich weltliche Herrscher war es für sie selbstverständlich, dass sie ihren Landesbesitz sichern und gegen Rivalen verteidigen mussten. Rainald von Dassel, Philipp I. von Heinsberg, Konrad von Hochstaden und Siegfried von Westerburg: All jenen legendären Krieger-Bischöfen waren ihre Festungen nicht weniger wichtig als ihre Kirchen. Heute besitzt das Rheinland dadurch ein besonders reiches Erbe an mittelalterlichen Burgen. Dennoch fehlte es bisher an einer Zusammenstellung – eine Lücke, die nun geschlossen wird: Prägnant und übersichtlich stellt dieses Buch die Burgen der Kölner Erzbischöfe vor. Autorin ist die langjährige Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner, die zurzeit der Deutschen Burgenvereinigung als Präsidentin vorsteht.

Über die Autorin

Prof. Dr. Barbara Schock-Werner (geb. 1947) ist bereits seit Studententagen Mitglied der Deutschen Burgenvereinigung e. V., 2013 wurde sie zur Präsidentin ernannt. Im Greven Verlag Köln erschienen von der ehemaligen Dombaumeisterin (1999–2012) unter anderem Kölner Dom und Wie der Dom nach Köln kam.

Angaben zum Buch

Burgen der Kölner Erzbischöfe

Barbara Schock-Werner

80 Seiten mit 22 meist farbigen Abbildungen

Klappenbroschur

Format 12,5 × 20,5 cm

9.90 Euro

978-3-7743-0679-0

Filed by Christian Dick at November 14th, 2017 under Buchtip
No comments on this post yet

November 9, 2017

Der gehobene Kunstschatz von Cornelius Gurlitt

 Hagelstürme im März in Sewastopol von Honoré Daumier aus dem Jahr 1855 (Foto Andrea Matzker)

 

Francesco Guardi’s Venezianische Straßenszene (Foto Andrea Matzker)

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Parallel zum Kunstmuseum Bern zeigt die Bonner Bundesausstellungshalle unter dem Titel “Bestandsaufnahme Gurlitt” bis Mitte März 2018 bisher verborgene Schätze der Sammlung und des Nachlasses Gurlitt und stellt sie somit erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Die Berner Schau konzentriert sich auf den Aspekt “Entartete Kunst“, wohingegen die Bonner Ausstellung die problematische Rolle des Kunsthandels während der Nazizeit beleuchtet. Da über den weiteren Verbleib der meisten dieser Kunstwerke noch nicht entschieden ist, empfiehlt sich ein Besuch der Bonner Ausstellung unbedingt, da es sich zum größten Teil um ausgesprochene Kostbarkeiten verschiedenster Perioden handelt, die man womöglich nie mehr zu sehen bekommt. Die Sammlung umfasst rund 250 außergewöhnliche Kleinode, köstliche, gerade postkartengroße Zeichnungen und Gemälde, ebenso wie großflächige, höchst beeindruckende Meisterwerke. Viele schriftliche Aufzeichnungen und exemplarische Biografien von Zeitgenossen runden die Ausstellung ab und zeigen auf, wie problematisch die Erstellung einer ausführlichen, zuverlässigen und ununterbrochenen Provenienzgeschichte eines Kunstwerkes ist. Diese Auflistung ist allerdings auch bei vielen Werken, die nicht der sogenannten “Raubkunst” angehören, schwierig zu erstellen und oft genug raffiniert gefälscht worden. In jedem Fall haben sich der Bund und der Freistaat Bayern im Umgang mit dieser Sammlung wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, wie hinlänglich bekannt sein dürfte. Cornelius Gurlitt, der darüber mit 81 Jahren im Jahr 2014 verstarb, soll gesagt haben, dass “die Nazis scheinbar nie aufhören, einem alles wegzunehmen” (Zitat unter anderem aus dem Dokumentarfilm “Gurlitts Schatten” von Stefan Zucker aus dem Jahre 2017, 3sat, 4. November 2017). Es darf nicht vergessen werden, dass Gurlitt diesen großartigen Schatz sein Leben lang für die Nachwelt gehütet hat, und dass der Vorwurf der sogenannten “Raubkunst” bisher erst bei angeblich sechs Werken nachgewiesen werden konnte. Und eigentlich gilt doch in Deutschland die Unschuldsvermutung, oder nicht? Insofern liegt also eine traurige Stimmung über der Ausstellung, die einem aber nicht die Freude über die unglaublich schönen Kunstwerke nehmen sollte.

Der Löwe von Eugène Delacroix aus dem Jahr 1859 (Foto Andrea Matzker)

Der Orientalische Reiter von Eugène Delacroix  (Foto Andrea Matzker)

Flusslandschaft von Jan Brueghel dem Jüngeren (Foto Andrea Matzker)

Filed by Christian Dick at November 9th, 2017 under Uncategorized
No comments on this post yet

Nächste Seite »